sensagent's content
Dictionary and translator for handheld
New : sensagent is now available on your handheld
Advertising ▼
Webmaster Solution
Alexandria
A windows (pop-into) of information (full-content of Sensagent) triggered by double-clicking any word on your webpage. Give contextual explanation and translation from your sites !
SensagentBox
With a SensagentBox, visitors to your site can access reliable information on over 5 million pages provided by Sensagent.com. Choose the design that fits your site.
Business solution
Improve your site content
Add new content to your site from Sensagent by XML.
Crawl products or adds
Get XML access to reach the best products.
Index images and define metadata
Get XML access to fix the meaning of your metadata.
Please, email us to describe your idea.
Lettris
Lettris is a curious tetris-clone game where all the bricks have the same square shape but different content. Each square carries a letter. To make squares disappear and save space for other squares you have to assemble English words (left, right, up, down) from the falling squares.
boggle
Boggle gives you 3 minutes to find as many words (3 letters or more) as you can in a grid of 16 letters. You can also try the grid of 16 letters. Letters must be adjacent and longer words score better. See if you can get into the grid Hall of Fame !
English dictionary
Main references
Most English definitions are provided by WordNet .
English thesaurus is mainly derived from The Integral Dictionary (TID).
English Encyclopedia is licensed by Wikipedia (GNU).
Copyrights
The wordgames anagrams, crossword, Lettris and Boggle are provided by Memodata.
The web service Alexandria is granted from Memodata for the Ebay search.
The SensagentBox are offered by sensAgent.
Translation
Change the target language to find translations.
Tips: browse the semantic fields (see From ideas to words) in two languages to learn more.
last searches on the dictionary :
computed in 0.031s
Die Alexander-Technik dient der Schulung der körperlichen Haltung und Bewegung. Sie wird zu den Körpertherapiemethoden gezählt. Sie soll den Schüler befähigen, seine Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten achtsam zu beobachten, zu optimieren und körperlich dysfunktionale Gewohnheiten abzulegen. Damit soll auch das psychische Gleichgewicht stabilisiert werden. Die Alexander-Technik ist unter Schauspielern, Musikern und Tänzern verbreitet. Lehrer der F.-M.-Alexander-Technik setzen sie zur Behandlung von Rücken-, Schulter- und Kopfschmerzen sowie zum Stressmanagement ein.
Inhaltsverzeichnis |
Die „Alexander-Technik“ ist nach ihrem Begründer Frederick Matthias Alexander (1869–1955) benannt, einem australischen Rezitator und Schauspieler, der seine Methode in den Jahren 1890 bis 1900 entwickelte. Er zog 1904 nach London, England, und etablierte sich schnell in Theater- und Musikkreisen. Viele Jahre lang reiste er regelmäßig nach Boston und New York. Ansonsten wohnte und unterrichtete er an der Ashley Place in London Victoria oder in Penhill, außerhalb Londons. F. M. Alexander unterwies ab 1931 andere darin, seine Technik zu lehren. Diese Technik wird oft als Vorgänger anderer somatopädagogischer Methoden bezeichnet, wie etwa Feldenkrais, Trager-Methode, Rolfing und anderen, welche die Alexander-Technik allerdings nicht ersetzen.
Die Alexander-Technik basiert auf der Überzeugung Alexanders, dass der Mensch ein Organismus ist, in dem alle geistigen, seelischen und körperlichen Prozesse untrennbar miteinander verbunden sind. Dem folgend, verbindet er in seiner Methode mentale und körperliche Übungen.
Dem Unterricht liegen die Annahmen zugrunde, dass alte, gewohnte, körperliche Verhaltensmuster gehemmt und durch neue, bessere Reaktionsmuster ersetzt werden können. Des Weiteren wird angenommen, dass der (Alexander-)Lehrer bessere Verhaltensmöglichkeiten kennt und dem Schüler vermitteln kann. Als idealtypische Haltung gilt dabei eine möglichst aufrechte, gerade Haltung bei gleichzeitig größtmöglicher Gelöstheit. Dementsprechend gilt für die Bewegung idealtypisch eine größtmögliche Wirksamkeit bei möglichst geringer Anstrengung. Der Unterricht erfolgt in einem sehr langsamen, quasi meditativen Tempo, in dem sich der Schüler seiner Empfindungen auch bei kleinsten Haltungs- und Bewegungsunterschieden bewusst werden kann. Der Lehrer arbeitet sowohl mit Handlungsanweisungen, zum Beispiel: „Lasse den Kopf nach vorn und nach oben streben, so dass der Rücken länger und breiter wird“, als auch mit den unterrichtbegleitenden, sanften manuellen Korrekturen.[1][2]
Zum Erlernen der Methode werden bei Einzelunterricht 25 bis 30 Lektionen von 30 bis 50 Minuten empfohlen. Die Schulung kann auch in Gruppen stattfinden.[3]
Wilfred Barlow erstellte 1973 Fotostudien, in denen er die durch die Alexander-Technik bewirkten Haltungsänderungen dokumentierte.[4] In wissenschaftlichen Studien konnten Hinweise auf positive Effekte bei der Behandlung von Morbus Parkinson, jedoch kein zweifelsfreier Nutzennachweis gezeigt werden. [5] In einer neueren, randomisierten Studie von 2008 erachten die Autoren 6 Unterrichtsstunden in Alexander-Technik für ausreichend, um positive Langzeiteffekte bei chronischen Rückenschmerzen zu bewirken.[6][7] Belastbare Studien zur Wirkung bei Asthma bronchiale liegen nicht vor.[8]
Bekannte Persönlichkeiten wie die Schriftsteller George Bernard Shaw und Aldous Huxley haben sich öffentlich für die Alexander-Technik eingesetzt. Nikolaas Tinbergen sprach in seiner Ansprache anlässlich der Verleihung des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin über die Bedeutung, die er der Alexander-Technik zumisst.[9]
Die Alexander-Technik ist in vielen Musik- und Schauspielschulen, vor allem in Großbritannien, fester Unterrichtsbestandteil.
Die Kosten für die Alexander-Technik werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Die AOK bezeichnet die Methode als "ein Element der persönlichen Lebensgestaltung".[10]
Die meisten Zusatzversicherungen der Schweizer Krankenkassen beteiligen sich an Alexander-Technik-Lektionen[11], sofern es darum geht, Beschwerden zu verbessern, wie z. B. Kopfschmerzen, Schleudertrauma, Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Kniebeschwerden und weitere Indikationen. Als Prävention werden gegebenenfalls Gruppenkurse unterstützt, in der Regel wird Prävention jedoch nicht von der Krankenkasse bezahlt.
Alexander-Technik-Verband Deutschland e.V. (ATVD)
Gesellschaft für F.M. Alexander-Technik Österreich (GATOE)
Schweizerischer Verband der Lehrerinnen und Lehrer der F.M. Alexander-Technik (SVLAT)