sensagent's content
Dictionary and translator for handheld
New : sensagent is now available on your handheld
Advertising ▼
Webmaster Solution
Alexandria
A windows (pop-into) of information (full-content of Sensagent) triggered by double-clicking any word on your webpage. Give contextual explanation and translation from your sites !
SensagentBox
With a SensagentBox, visitors to your site can access reliable information on over 5 million pages provided by Sensagent.com. Choose the design that fits your site.
Business solution
Improve your site content
Add new content to your site from Sensagent by XML.
Crawl products or adds
Get XML access to reach the best products.
Index images and define metadata
Get XML access to fix the meaning of your metadata.
Please, email us to describe your idea.
Lettris
Lettris is a curious tetris-clone game where all the bricks have the same square shape but different content. Each square carries a letter. To make squares disappear and save space for other squares you have to assemble English words (left, right, up, down) from the falling squares.
boggle
Boggle gives you 3 minutes to find as many words (3 letters or more) as you can in a grid of 16 letters. You can also try the grid of 16 letters. Letters must be adjacent and longer words score better. See if you can get into the grid Hall of Fame !
English dictionary
Main references
Most English definitions are provided by WordNet .
English thesaurus is mainly derived from The Integral Dictionary (TID).
English Encyclopedia is licensed by Wikipedia (GNU).
Copyrights
The wordgames anagrams, crossword, Lettris and Boggle are provided by Memodata.
The web service Alexandria is granted from Memodata for the Ebay search.
The SensagentBox are offered by sensAgent.
Translation
Change the target language to find translations.
Tips: browse the semantic fields (see From ideas to words) in two languages to learn more.
last searches on the dictionary :
computed in 0.062s
Carl Maria Friedrich Ernst von Weber (* 18. oder 19. November 1786 in Eutin, Schleswig-Holstein; † 5. Juni[1] 1826 in London) war ein deutscher Komponist, Dirigent und Pianist.
Inhaltsverzeichnis |
Die Familie seiner Mutter, der Opernsängerin und Schauspielerin Genovefa Weber, stammte aus Marktoberdorf in bayerisch Schwaben; die Vorfahren väterlicherseits kamen aus Stetten (Lörrach). Carl Maria von Weber wurde am 18. November 1786 in Eutin geboren[2] Webers Vater Franz Anton von Weber, der das Adelsprädikat wahrscheinlich selbst eingeführt hatte,[3] war als Offizier, Beamter, Musiker und Kapellmeister tätig. Er gründete eine Schauspieltruppe und wurde reisender Theaterdirektor.
Der junge Weber, ein Cousin von Mozarts Frau Constanze, erhielt den ersten, entscheidenden Musikunterricht im Klavierspiel, in Harmonielehre und Tonsatz von Kammermusiker Johann Peter Heuschkel, der in der Kapelle des Hildburghäuser Herzogs Friedrich als Organist, Pianist und Oboist angestellt war. Weitere Lehrer Webers waren in München Johann Evangelist Wallishauser (Künstlername: Valesi; Gesang) und Johann Nepomuk Kalcher (Komposition). Johann Michael Haydn, der Bruder Joseph Haydns, und der weitgereiste Abbé Georg Joseph Vogler, waren seine wichtigsten Mentoren in der Zeit der Ausbildung zum Komponisten und Musiker.
Von 1804 bis 1806 war Weber Kapellmeister in Breslau. Hier hat der Achtzehnjährige das eingeführt, was an den Opernhäusern bis heute seine Gültigkeit hat: die Orchestersitzordnung und der Probenablauf von der Soloprobe mit den Sängern über die Ensembleproben, die Orchestersitzproben (mit Sängern, aber ohne Szene) bis zur Haupt- und Generalprobe.
Von September 1806 an bis Februar 1807 war Weber Kapellmeister am Hof des Herzogs Eugen von Württemberg, der ein Schloss in Carlsruhe (heute Pokój bei Oppeln in Polen) bewohnte. 1808 verliebte er sich in Margarethe Lang und verschuldete sich ihretwegen. Aufgrund dieser Affäre und Unterschlagungen seines Vaters wurden beide aus Württemberg verbannt. In der folgenden Zeit lebte Weber ungeachtet der verschiedenen Konzertreisen, von denen ihn 1810 eine nach Mannheim führte, als Pianist in München, Leipzig und Berlin sowie am Hofe in Gotha und Weimar. Zwischen 1813 und 1816 war er Operndirektor am Ständetheater in Prag, ab 1817 Königlicher Kapellmeister und Direktor der deutschen Oper am Dresdner Hoftheater. Das italienische Operndepartement der Hofoper leitete Francesco Morlacchi, der sich zum erbitterten Gegner Webers entwickelte.
Seine Berufung nach Dresden verdankte Weber dem Direktor der musikalischen Kapelle und den beiden Theatern, Heinrich Carl Graf Vitzthum von Eckstädt (1770–1837). Unter starken Widerständen des sächsischen Königs und des Ministers Grafen Einsiedel hatte Graf Vitzthum die Berufung Webers durchsetzen können. Auch die Einführung der deutschen Oper im Gegensatz zu der in Dresden bis dato ausschließlich bevorzugten italienischen Oper ist Graf Vitzthum zu verdanken.
Am 30. Januar 1817 eröffnete Weber (zu seinem großen Ärger zunächst lediglich in der Funktion als Musikdirektor) mit einer Aufführung von Méhuls Joseph (unter dem Titel Jakob und seine Söhne) das neue deutsche Departement des Dresdner Hoftheaters. In Dresden führte Weber seine in Breslau und Prag begonnenen Opernreformen der Aufführungspraxis weiter. Sie haben im Prinzip Bestand seit mehr als 180 Jahren, nur im Detail mag sich einiges bis heute geändert haben. Auch die Durchsetzung des Taktstocks war Webers Werk. Bis dahin hatten die Dirigenten vom Klavier oder Cembalo aus die Aufführungen geleitet und nur ab und zu die Einsätze gegeben.
1817 heiratete er die Sängerin Caroline Brandt. Ihr gemeinsamer Sohn Max Maria von Weber war ein bedeutender Eisenbahnpionier, im 19. Jahrhundert ein bekannter Autor und auch der erste Biograf seines Vaters.
Dass Carl Maria von Weber auch ein bedeutender Schriftsteller war, ist weniger bekannt. Seine musikalischen und dramaturgischen Artikel fanden damals beim Publikum großes Interesse. An seinen literarischen Essays, Dichtungen und Kurzgeschichten könnten ihrer geschliffenen Sprache, ihrer Ideen und ihres an Heinrich Heine erinnernden Wortwitzes wegen auch die heutigen Leser Gefallen finden.
Das Carl-Maria-von-Weber-Museum befindet sich im Dresdner Stadtteil Hosterwitz bei Pillnitz. Er hielt sich dort mit seiner Frau Caroline in den Sommermonaten der Jahre 1818/19 und 1823/24 auf und schrieb wesentliche Teile der Opern Euryanthe und Oberon. Im Winter lebte Weber in der Stadt Dresden im Haus Altmarkt 9. Der Komponist starb kurz nach der Uraufführung des Oberon in London an Tuberkulose. Er wurde am 21. Juni 1826 in einem Bleisarg in einer Gruft der römisch-katholischen Kirche St Mary Moorfields in London beigesetzt; während des Begräbnisses führte man Mozarts Requiem auf.[4]
18 Jahre später veranlasste Richard Wagner die Überführung von Webers Sarg nach Dresden. Dort wurde Weber auf dem Alten Katholischen Friedhof beigesetzt.
Seine bekannteste Oper Der Freischütz entstand zwischen 1817 und 1820 in Dresden und wurde am 18. Juni 1821 unter Webers Leitung im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt erfolgreich uraufgeführt.
Seit 1951 finden in Webers Geburtsstadt Eutin, in der auch eine (von Prof. Paul Peterich geschaffene) Büste im Weberhain an den Komponisten erinnert, jährlich Festspiele zu seinen Ehren statt. Seit 2007 veranstalten die Eutiner Festspiele zusätzlich ganzjährige Kammerkonzerte, die vorwiegend auch der Pflege des Weberschen Werkes verpflichtet sind.
Bei einem Aufenthalt in Hamburg traf Weber mit seiner Frau auf Matrosen, die Kapuzineraffen zum Verkauf anboten.
„Einer derselben, ein kleiner allerliebster, kaum spannenhoher Capuzineraffe, zeigte sich so liebenswürdig, schnitt so charaktervolle Gesichter, kratzte sich so tiefernst und bedenklich hinterm Ohr, daß Caroline ausrief: ‚den muß ich haben, der sieht S… zu ähnlich!‘“
– Max Maria von Weber, 1866[5]
Weber erstand den Affen, den er Schnuff Weber nannte und in Hamburg und später in Dresden an seiner Seite hatte. Vor allem in Dresden sorgte er mit seinem Haustier für Aufsehen. Dem zahmen Affen widmete der Bildhauer I. Zehme ein Epitaph. Eine Reproduktion des Steins befindet sich heute an der Mauer der Hosterwitzer Kirche Maria am Wasser.
Die Abkürzung „J.“ bezieht sich hier noch auf das Werkverzeichnis, das Friedrich Wilhelm Jähns 1871 in Berlin herausgebracht hat. In Zukunft werden die Werkverzeichnis-Nummern der Neuen Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe gültig sein.
(Auswahl)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weber, Carl Maria von |
| ALTERNATIVNAMEN | Weber, Carl Maria Friedrich Ernst von |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Komponist |
| GEBURTSDATUM | 19. November 1786 |
| GEBURTSORT | Eutin, Schleswig-Holstein |
| STERBEDATUM | 5. Juni 1826 |
| STERBEORT | London |