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Lettris
Lettris is a curious tetris-clone game where all the bricks have the same square shape but different content. Each square carries a letter. To make squares disappear and save space for other squares you have to assemble English words (left, right, up, down) from the falling squares.
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Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (englisch United Nations Development Programme, UNDP, französisch Programme des Nations Unies pour le développement, PNUD) ist ein Exekutivausschuss innerhalb der UN-Generalversammlung. Der UNDP-Leiter ist das dritthöchste Amt innerhalb der Hierarchie der Vereinten Nationen (UN), unmittelbar nach dem Generalsekretär der Vereinten Nationen und seinem Stellvertreter. Der UNDP Exekutivausschuss besteht aus Repräsentanten aus 36 Ländern weltweit, die nach einem Rotationsprinzip eingesetzt werden. Das Projektbüro wurde 1995 als UNOPS (s.u.) als eigenständige Organisation ausgegliedert.
Der Hauptsitz ist in New York City. Das UNDP wird vollständig aus freiwilligen Beiträgen der UN-Mitgliedstaaten finanziert. Die Organisation hat Länderbüros in 166 Staaten. Von diesen Kopfstellen aus arbeitet das UNDP mit lokalen Regierungen zusammen, um die Entwicklungsherausforderungen gemeinsam anzugehen. Zusätzlich hilft das UNDP den jeweiligen Entwicklungsländern die Millennium Development Goals (MDGs) zu erreichen.
Das UNDP fördert durch die Bereitstellung von Beratungskapazitäten, Trainings sowie Zuschuss-Mitteln. Dabei liegt ein zunehmender Fokus auf der Förderung der so genannten Least Developed Countries (LDCs). Um die Millennium-Ziele zu erreichen und die globale Entwicklung voranzutreiben, konzentriert sich das UNDP auf die Armutsbekämpfung, HIV/AIDS, Demokratische Regierungsführung, Energie und Umwelt sowie die allgemeine Krisenprävention. Querschnittsaufgabe in allen Programmen ist dabei der Schutz der Menschenrechte sowie die Gleichbehandlung von Frauen. Außerdem prägte das Programm 1994 den Begriff der menschlichen Sicherheit, der unter anderem die Reformdiskussion über die Vereinten Nationen mit beeinflusste.
Inhaltsverzeichnis |
Das UNDP wurde 1965 gegründet, um das seinerzeitige Erweiterte Programm für Technische Zusammenarbeit sowie den Sonderfonds der Vereinten Nationen zu kombinieren. 1971 erfolgte schließlich die vollständige Integration dieser beiden Organisationen. 1995 wurde das Büro für Projektdienste der Vereinten Nationen, englisch United Nations Office for Project Services (UNOPS) als eigenständige Dienstleistungsorganisation aus dem UNDP ausgegliedert. UNOPS übernimmt im Auftrag der UN-Organisationen die Leitung und Durchführung von Programmen. Ein Beispiel ist UNOSAT.
Der Gesamtetat des UNDP belief sich im Jahr 2005 auf etwa 4,44 Milliarden USD.
Der größte Einzelgeber ist das Vereinigte Königreich mit einem Gesamtbeitrag von 254 Millionen USD (2005), gefolgt von den USA mit 245 Millionen USD. Japan, die Niederlande, Norwegen, Schweden, Kanada und Deutschland trugen jeweils 100 Millionen USD bei.
Das UNDP unterstützt den Übergang zu demokratischen Systemen durch Politikberatung und technische Hilfe. Hierbei sollen die institutionellen und individuellen Fähigkeiten in den jeweiligen Entwicklungsländern gestärkt werden. Hierzu gehört auch die Ausbildung breiter Bevölkerungsschichten hinsichtlich demokratischer Reformen, die Förderung von Verhandlung und Dialog sowie die Vermittlung von Erfahrungen aus anderen Ländern und Regionen.
Das UNDP hilft den Ländern Strategien zur Armutsbekämpfung zu entwickeln. Dabei werden die Armutsziele mit den übergeordneten Entwicklungszielen der Länder verknüpft, so dass arme Bevölkerungsschichten auch einen größeren Einfluss im Gesamtentwicklungskontext erhalten. Auf makroökonomischer Ebene arbeitet das UNDP an der Reform internationaler Handelsbeziehungen, dem Schuldenerlass sowie der Förderung ausländischer Investitionen.
Das UNDP arbeitet daran, das Risiko bewaffneter Konflikte und Auseinandersetzungen zu reduzieren. Als Beispiele von Maßnahmen zur Risikominderung im Vorfeld wurden Bemühungen zur Eindämmung der Verbreitung kleiner Handfeuerwaffen unterstützt, Strategien zur Verminderung der Auswirkungen von Naturkatastrophen entwickelt sowie Programme zur Förderung des Einsatzes von Diplomatie erarbeitet.
Da ärmere Länder unverhältnismäßig stark von der Zerstörung der Umwelt betroffen sind und dabei der Zugang zu sauberer und bezahlbarer Energie fehlt, strebt das UNDP Umweltfragen anzusprechen, um gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung der Entwicklungsländer zu ermöglichen. Dies erfolgt u.a. durch innovative Politikberatung und Vernetzung mit anderen Partnern.
Die Umweltstrategien des UNDP fokussieren dabei effiziente Wasserverwaltung, Zugang zu nachhaltigen Energien, nachhaltige Landwirtschaft zur Bekämpfung der Desertifikation und Landvernichtung, die Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Biodiversität, sowie die Entwicklung einer Politik zur Kontrolle von Schadstoffausstoß und Ozonschicht-schädigenden Substanzen.
Bis April 2009 war Kemal Derviş, früherer türkischer Außenminister, Leiter des UNDP.
Im April 2009 wurde Helen Clark, frühere neuseeländische Premierministerin Leiterin des UNDP und bekleidet damit das dritthöchste Amt der Vereinten Nationen.[1] Helen Clark setzte sich bei der Wahl durch die UN-Generalversammlung gegen mehrere von der US-amerikanischen Regierung favorisierte Kandidaten durch.
Der jährlich erscheinende Weltentwicklungsbericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (Human Development Report) ist eine Studie des UNDP und beschreibt die Entwicklung von Armut und Reichtum auf der Welt. Der darin enthaltene Human Development Index listet Länder nach dem Bildungsgrad, Lebenserwartung und durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen auf.
Der im November 2010 bekannt gewordene Bericht weist nach, dass sich die Lebensumstände und -chancen der meisten Menschen auf der Erde in den letzten 40 Jahren erheblich verbessert haben- allerdings in den meisten Fällen unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung ihres Heimatlandes.[2]
Es gib sog. Goodwill Global Ambassadors, die sich aufgrund ihrer gesellschaftlichen Position für den Kampf gegen die Armut einsetzen. Hierzu gehören:
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