sensagent's content
Dictionary and translator for handheld
New : sensagent is now available on your handheld
Advertising ▼
Webmaster Solution
Alexandria
A windows (pop-into) of information (full-content of Sensagent) triggered by double-clicking any word on your webpage. Give contextual explanation and translation from your sites !
SensagentBox
With a SensagentBox, visitors to your site can access reliable information on over 5 million pages provided by Sensagent.com. Choose the design that fits your site.
Business solution
Improve your site content
Add new content to your site from Sensagent by XML.
Crawl products or adds
Get XML access to reach the best products.
Index images and define metadata
Get XML access to fix the meaning of your metadata.
Please, email us to describe your idea.
Lettris
Lettris is a curious tetris-clone game where all the bricks have the same square shape but different content. Each square carries a letter. To make squares disappear and save space for other squares you have to assemble English words (left, right, up, down) from the falling squares.
boggle
Boggle gives you 3 minutes to find as many words (3 letters or more) as you can in a grid of 16 letters. You can also try the grid of 16 letters. Letters must be adjacent and longer words score better. See if you can get into the grid Hall of Fame !
English dictionary
Main references
Most English definitions are provided by WordNet .
English thesaurus is mainly derived from The Integral Dictionary (TID).
English Encyclopedia is licensed by Wikipedia (GNU).
Copyrights
The wordgames anagrams, crossword, Lettris and Boggle are provided by Memodata.
The web service Alexandria is granted from Memodata for the Ebay search.
The SensagentBox are offered by sensAgent.
Translation
Change the target language to find translations.
Tips: browse the semantic fields (see From ideas to words) in two languages to learn more.
last searches on the dictionary :
computed in 0.063s
| Fortuna Düsseldorf | |||
![]() |
|||
| Voller Name | Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 e. V. |
||
| Ort | Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen | ||
| Gegründet | 5. Mai 1895 | ||
| Vereinsfarben | Rot-Weiß | ||
| Stadion | ESPRIT arena | ||
| Plätze | 54.600 | ||
| Präsident | Peter Frymuth | ||
| Trainer | Norbert Meier | ||
| Homepage | www.fortuna-duesseldorf.de | ||
| Liga | Bundesliga | ||
| 2011/12 | 3. Platz (2. Bundesliga) | ||
|
|
|||
Fortuna Düsseldorf (vollständiger Name: Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 e. V.) ist ein deutscher Sportverein aus Düsseldorf. Gängige Kurzbezeichnungen sind Fortuna bzw. die Fortunen oder – in Anspielung auf das Vereinslogo – F95. In Anlehnung an das frühere Arbeiterviertel Flingern, in das die Ursprünge des Vereins zurückreichen, wird gelegentlich die Bezeichnung die Flingeraner benutzt. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte waren der Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 1933, das Erreichen des Finales des Europapokals der Pokalsieger 1979 und zwei DFB-Pokalsiege (1979 und 1980). Ab den 1980er Jahren war der Verein in einen Abwärtstrend geraten, in dessen Verlauf er das Schicksal einer Fahrstuhlmannschaft erleiden und von 2002 bis 2004 gar in der damals viertklassigen Oberliga spielen musste. Seitdem ist eine Konsolidierung eingetreten, in deren Zuge der Verein 2008 zunächst die Qualifikation für die neu gegründete 3. Liga schaffte. 2009 gelang der Fortuna der Wiederaufstieg in die 2. Liga. 2012 kehrte das Team nach erfolgreichen Relegationsspielen gegen Hertha BSC nach 15 Jahren wieder in die 1. Bundesliga zurück.
Der dem Fußballverband Niederrhein angehörende Verein spielte in den Jahren 1966/1967, 1971 bis 1987, 1989 bis 1992 sowie zuletzt von 1995 bis 1997 in der Bundesliga und belegt mit 920 Punkten Platz 18 der ewigen Tabelle der Bundesliga (Stand 04/2012). Im Juli 2012 war die Zahl seiner Vereinsmitglieder auf über 17.200 gestiegen, innerhalb von sechs Jahren um mehr als 15.000.[1]
Am 5. Mai 1895 wurde der Turnverein Flingern 1895 gegründet und entwickelte sich zu einem der ganz großen deutschen Traditionsvereine. Zielsetzung des Vereins war die „Körperertüchtigung und Bewegung“. Im Mai 1911 wurde der Fußballklub Alemania 1911 gegründet. Anderthalb Jahre später, 1912, wurde dieser in Fußballklub Fortuna 1911 umbenannt, und Mitte 1913 schloss er sich mit dem am 1. Mai 1908 gegründeten Düsseldorfer Fußballklub Spielverein zum Düsseldorfer Fußballklub Fortuna 1911 zusammen. Dieser wiederum fusionierte am 15. November 1919 mit dem Turnverein Flingern 1895 zum Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895. Die Namensgebung nach der römischen Schicksals- und Glücksgöttin wurde inspiriert durch ein zufällig an den Vereinsgründern vorbeifahrendes Pferdefuhrwerk einer Brotfabrik namens Fortuna.[2] Das Vereinslogo der Fortuna Düsseldorf zeigt auf einer roten, rot-weiß geränderten Scheibe ein stilisiertes weißes „F“ für Fortuna, gefolgt von den kleineren weißen Ziffern „9“ und „5“, die für das Gründungsdatum 1895 stehen. In der Farbenkombination Rot-Weiß entspricht das Signet den bergischen Hauptfarben des Düsseldorfer Stadtwappens.
Seit den 1920er Jahren spielte Fortuna regelmäßig in der höchsten Klasse des Westdeutschen Spiel-Verbandes. Im Jahr 1927 gelang die erste Teilnahme an der Endrunde zur deutschen Meisterschaft, die Fortuna schied allerdings bereits im Achtelfinale mit 1:4 gegen den Hamburger SV aus. Zwei Jahre später qualifizierte sich die Fortuna erneut für die Endrunde, diesmal hieß es im Achtelfinale 1:5 gegen die SpVgg Fürth. Im Jahr 1931 gelang der Gewinn des westdeutschen Titels und damit verbunden die dritte Teilnahme an der Endrunde. Erneut war im Achtelfinale Endstation nach einem 2:3 n. V. gegen Eintracht Frankfurt.
Am 11. Juni 1933 wurde der Verein Deutscher Meister. Die Fortuna setzte sich im Meisterschaftsendspiel, das in Köln stattfand, mit 3:0 gegen den FC Schalke 04 durch. Zuvor bezwang sie Vorwärts-Rasensport Gleiwitz, Arminia Hannover und Eintracht Frankfurt. Bis heute ist dies der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Bis zum Zweiten Weltkrieg nahm die Fortuna zwischen 1936 und 1940 noch fünf Mal als Meister der Gauliga Niederrhein an der Endrunde teil. Dabei gelang dem Verein im Jahr 1936 eine weitere Finalteilnahme (1:2 n. V. gegen den 1. FC Nürnberg) sowie ein dritter Platz 1938. Zudem zog er 1937 ins Finale um den Tschammer-Pokal (1:2 gegen den FC Schalke 04) ein. Bedeutendster Spieler während dieser Zeit war Paul Janes, der von allen bisherigen Spielern des Vereins mit 71 Spielen die meisten Länderspiele bestritt.
| Saisonbilanzen 1947–1963 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Saison | Platz | Tore | Punkte | |
| 1947/48 | 7. Platz | 41:41 | 24:24 | |
| 1948/49 | 11. Platz | 31:45 | 20:28 | |
| 1949/50 | 2. Platz | 73:37 | 44:16 | |
| 1950/51 | 5. Platz | 49:35 | 31:29 | |
| 1951/52 | 12. Platz | 43:48 | 26:34 | |
| 1952/53 | 9. Platz | 68:60 | 30:30 | |
| 1953/54 | 10. Platz | 53:49 | 27:33 | |
| 1954/55 | 6. Platz | 66:65 | 30:30 | |
| 1955/56 | 6. Platz | 55:48 | 36:24 | |
| 1956/57 | 6. Platz | 65:53 | 33:27 | |
| 1957/58 | 9. Platz | 57:58 | 29:31 | |
| 1958/59 | 3. Platz | 89:56 | 39:21 | |
| 1959/60 | 15. Platz | 46:53 | 26:34 | |
| 1960/61 | 2. Platz | 85:42 | 44:16 | |
| 1961/62 | 9. Platz | 57:50 | 32:28 | |
| 1962/63 | 13. Platz | 43:64 | 22:38 | |
| grün unterlegt: Oberliga grau unterlegt: II. Division |
||||
Von 1947 bis zur Einführung der Bundesliga 1963 spielte die Fortuna in der Oberliga West, mit Ausnahme der Saisons 1949/50 und 1960/61, als sie jeweils in die zweite Liga West abgestiegen war, jedoch beide Male mit dem zweiten Tabellenplatz den direkten Wiederaufstieg schaffte. Meist platzierte sich die Fortuna im Mittelfeld der Oberliga, die beste Platzierung war ein dritter Platz in der Saison 1958/59. Bedeutendster Spieler in der Nachkriegszeit war Anton „Toni“ Turek, der 1954 beim „Wunder von Bern“ im Tor der deutschen Nationalmannschaft stand. Hatte Düsseldorf 1949 sportlich den Klassenerhalt knapp geschafft, so musste das Team aufgrund eines Lizenz-Entzuges in die zweite Division zwangsabsteigen.
In der Oberligazeit gelang der Fortuna weitere drei Mal der Einzug ins DFB-Pokalfinale, jedoch gingen alle drei Endspiele verloren (1957 gegen Bayern München mit 0:1, 1958 gegen den VfB Stuttgart mit 3:4 n. V. sowie 1962 mit 1:2 n. V. gegen den 1. FC Nürnberg).
Da die Platzierungen in der Nachkriegszeit meistens im Mittelfeld stattgefunden hatten, verfehlte Düsseldorf die Qualifikation für die 1963 neu eingeführte Bundesliga. Fortan spielte der Verein in der Regionalliga West. Dieser wurden alle Vereine der vormaligen gleichnamigen Oberliga zugeteilt, die die Qualifikation für die neue höchste Spielklasse verfehlt hatten.
| Saisonbilanzen 1963–1971 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Saison | Platz | Tore | Punkte | |
| 1963/64 | 3. Platz | 85:50 | 50:26 | |
| 1964/65 | 3. Platz | 71:38 | 43:25 | |
| 1965/66 | 1. Platz | 79:22 | 58:10 | |
| 1966/67 | 17. Platz | 44:66 | 25:43 | |
| 1967/68 | 6. Platz | 65:49 | 35:33 | |
| 1968/69 | 4. Platz | 64:35 | 45:23 | |
| 1969/70 | 4. Platz | 65:33 | 44:24 | |
| 1970/71 | 2. Platz | 70:26 | 56:12 | |
| rot unterlegt: Regionalliga | ||||
Der Fortuna misslang es zunächst, sich für die im Jahr 1963 neu eingeführte Bundesliga zu qualifizieren. In den folgenden drei Jahren spielte der Verein daher in der Regionalliga West, die die gleichnamige Oberliga ersetzt hatte. Zwar spielte sie von Anfang an in der Spitzengruppe mit, verpasste jedoch in den beiden ersten Spielzeiten mit zwei dritten Plätzen die Relegation zur Bundesliga.
1966 wurde Düsseldorf mit nur zwei Saison-Niederlagen souverän Erster und traf in der Relegationsgruppe 1 auf Hertha BSC, den FK Pirmasens und die Kickers Offenbach. Vor dem letzten Spieltag lagen die Flingeraner punktgleich mit Pirmasens, sodass es zum Fernduell der beiden Konkurrenten kam. Während die Pirmasenser 2:1 gegen Hertha gewannen, konnte Düsseldorf mit 5:1 Offenbach bezwingen und stieg aufgrund des besseren Torverhältnisses erstmals in die Bundesliga auf.
Im ersten Bundesligaspiel traf Düsseldorf auswärts auf Borussia Dortmund. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gingen die Gäste mit 1:0 durch Jürgen Schult in Führung. Wenige Minuten später konnten die Dortmunder ausgleichen, ehe Peter Meyer in der achtzigsten Minute den Siegtreffer für Fortuna erzielte. Trotzdem stieg Düsseldorf nach dieser Saison wieder ab.
1971 wurden die Flingeraner hinter dem punktgleichen VfL Bochum Vizemeister der Regionalliga West und qualifizierte sich erneut für die Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Dort stand der Verein Borussia Neunkirchen, dem FC St. Pauli, dem 1. FC Nürnberg und Wacker 04 Berlin gegenüber. In den ersten fünf Spielen ungeschlagen, stand der Verein am Ende der Runde auf Tabellenplatz eins; lediglich zwei Unentschieden auswärts gegen St. Pauli und Neunkirchen musste der Verein hinnehmen, womit die Rückkehr in die höchste Spielklasse gelang.
Die zweite Bundesligasaison begann mit einer Auswärtsniederlage gegen den FC Bayern München. Obwohl die Fortuna am sechsten Spieltag den vierten Tabellenplatz belegen konnte, rutschte sie danach in die untere Tabellenhälfte ab und befand sich demnach im Abstiegskampf, der jedoch nicht zuletzt durch den Bestechungsskandal und dem damit verbundenen Zwangsabstieg von Arminia Bielefeld souverän gemeistert wurde.
| Saisonbilanzen 1971–1987 | |||
|---|---|---|---|
| Saison | Platz | Tore | Punkte |
| 1971/72 | 13. Platz | 40:53 | 30:38 |
| 1972/73 | 3. Platz | 62:45 | 42:26 |
| 1973/74 | 3. Platz | 61:47 | 41:27 |
| 1974/75 | 6. Platz | 66:55 | 41:27 |
| 1975/76 | 12. Platz | 47:57 | 30:38 |
| 1976/77 | 12. Platz | 52:54 | 31:37 |
| 1977/78 | 5. Platz | 63:38 | 46:30 |
| 1978/79 | 7. Platz | 70:59 | 37:31 |
| 1979/80 | 11. Platz | 62:72 | 32:36 |
| 1980/81 | 13. Platz | 57:64 | 28:40 |
| 1981/82 | 15. Platz | 53:66 | 29:39 |
| 1982/83 | 9. Platz | 63:75 | 30:38 |
| 1983/84 | 14. Platz | 54:78 | 29:39 |
| 1984/85 | 15. Platz | 53:66 | 29:39 |
| 1985/86 | 14. Platz | 54:78 | 29:39 |
| 1986/87 | 17. Platz | 42:91 | 20:48 |
Ab 1972 nutzte die Fortuna das im Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 komplett umgebaute Rheinstadion. Damit begann zugleich die erfolgreichste Zeit des Vereins. Unmittelbar nach dem erstmaligen Klassenerhalt in der Bundesliga spielte der Verein um die Spitzengruppe mit und war ab dem neunten Spieltag auf Platz zwei den Bayern dicht auf den Fersen. Eine 1:2-Auswärtsniederlage gegen den Hamburger SV brachte Fortuna jedoch aus dem Konzept, sodass für die sechs darauffolgenden kein Sieg mehr gelang und der Verein zunächst auf Rang fünf abrutschte. Die Siege am Saisonende brachten dann mit 42:26 noch Platz drei ein, was bis heute die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte seit Einführung der Bundesliga darstellt.
1973/74 gelang erneut der dritte Platz in der Abschlusstabelle. Zudem wurde drei Mal in Folge das Endspiel im DFB-Pokal erreicht. Im Jahr 1978 ging das Finale verloren (0:2 gegen den 1. FC Köln), ein Jahr später wurde Düsseldorf zum ersten Mal DFB-Pokalsieger nach einem 1:0 n. V. gegen Hertha BSC Berlin durch einen Treffer von Wolfgang Seel. Im darauffolgenden Jahr 1980 wurde Fortuna abermals Pokalsieger nach einem 2:1 gegen den 1. FC Köln. Danach gelang bis 2002 keinem Verein mehr die Titelverteidigung im DFB-Pokal.
Am 9. Dezember 1978 gelang der Fortuna ein 7:1-Sieg über Bayern München, der bis heute die höchste Auswärtsniederlage des heutigen Rekordmeisters in einem Pflichtspiel ist. Darüber hinaus ist Fortuna Düsseldorf der einzige Verein in Deutschland, der im DFB-Pokal 18 Spiele hintereinander gewann (von 1978 bis 1981).[3]
Im Zuge der sportlichen Erfolge zog die Fortuna in den 1970er Jahren mehrfach in den Europapokal der Pokalsieger bzw. den UEFA-Pokal ein. Im Jahr 1979 erreichte der Verein sogar das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger, das er am 16. Mai 1979 in Basel mit 3:4 n. V. gegen den FC Barcelona verlor. Star des Vereins war während dieser Zeit Klaus Allofs, der damals auch in der Nationalmannschaft spielte und 1980 Europameister sowie Torschützenkönig des Turniers wurde.
Ab den 1980er Jahren verlor der Verein den Anschluss an die Spitzengruppe der Bundesliga, 1987 stieg er zum zweiten Mal – nach 1967 – aus der 1. Bundesliga ab.
| Saisonbilanzen 1987–1999 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Saison | Platz | Tore | Punkte | |
| 1987/88 | 5. Platz | 63:38 | 46:30 | |
| 1988/89 | 1. Platz | 85:52 | 49:27 | |
| 1989/90 | 9. Platz | 41:41 | 32:36 | |
| 1990/91 | 12. Platz | 40:49 | 32:36 | |
| 1991/92 | 20. Platz | 41:69 | 24:52 | |
| 1992/93 | 21. Platz | 45:65 | 34:58 | |
| 1993/94 | 1. Platz | 65:23 | 52:8 | |
| 1994/95 | 3. Platz | 51:35 | 43:25 | |
| 1995/96 | 13. Platz | 40:47 | 40 | |
| 1996/97 | 16. Platz | 26:57 | 33 | |
| 1997/98 | 7. Platz | 52:54 | 46 | |
| 1998/99 | 18. Platz | 35:59 | 28 | |
| gelb unterlegt: 2. Bundesliga grün unterlegt: Oberliga |
||||
Neuer Trainer wurde der Bosnier Aleksandar Ristić, der für den Verein bis 1990 sowie von 1992 bis 1996 zuständig war und somit zur prägnantesten Person dieser Epoche wurde. Die Folgejahre waren von häufigen Auf- und Abstiegen geprägt. Fortuna Düsseldorf avancierte damit zu dem Verein mit den meisten Auf- und Abstiegen in den ersten vier Ligen in den letzten 20 Jahren.[4]
Im Jahr 1989 gelang den Flingeranern der Wiederaufstieg. Im selben Jahr beteiligte sich die Düsseldorfer Punkband Die Toten Hosen, die zugleich zu den prominentesten Fans des Vereins zählen, an der Finanzierung des Kaufs Anthony Baffoes von Fortuna Köln. In der Saison 1988/89 schossen Sven Demandt, mit 35 Treffern Torschützenkönig der zweiten Liga, und Michael Preetz die Fortuna wieder in die höchste deutsche Spielklasse. Nach einem weiteren Wortgefecht zwischen Ristić und der Vereinsführung verließ der Trainer aber im Jahr 1990 den Verein in Richtung FC Schalke 04. Die Rot-Weißen aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens erkämpften sich in der Folgezeit den Klassenerhalt, aber nur ein Jahr später, in der Spielzeit 1991/92 stieg das Team als Tabellenletzter in die zweite Liga ab, um eine weitere Spielzeit später in die Oberliga Nordrhein, damals die dritthöchste deutsche Spielklasse, abzustürzen.
Die Fortuna wollte im Eiltempo wieder zurück in den bezahlten Fußball und verpflichtete wieder Aleksandar Ristić, der mit den Flingeranern den direkten Durchmarsch zurück in die 1. Liga (1994 Aufstieg in die 2. Bundesliga, 1995 Aufstieg in die Bundesliga) schaffte. (Den Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga erreichten auch der TSV 1860 München 1992–1994, Arminia Bielefeld 1994–1996, der 1. FC Nürnberg 1996–1998, der SSV Ulm 1846 1997–1999 und die TSG 1899 Hoffenheim 2006–2008).[5]
Der Verein verfügte über nur geringe finanzielle Mittel, weshalb Ristić zum großen Teil nichts anderes übrig blieb, als der Mannschaft, mit der er den Durchmarsch geschafft hatte, zu vertrauen. Darüber hinaus verpflichtete der Verein einige Altstars, z.B. Darko Pančev, der in der Saison 90/91 mit 34 Treffern den jugoslawischen (serbischen) Rekordmeister Roter Stern Belgrad zum Gewinn der UEFA Champions League geschossen hatte. Auch der eigene Nachwuchs kam seinerzeit zum Zuge: Einigen Nachwuchsspielern, z.B. Ben Manga, gelang so der Sprung in die erste Mannschaft. Der Sturm mit Mill, Pančev und Cyron konnte weniger überzeugen, dagegen die Defensive um den Torhüter Georg Koch, der ein starker Rückhalt für seine Mannschaft und der absolute Publikumsliebling war.
Nach dem Aufstieg nahm die Hinrunde in der 1. Liga keinen guten Verlauf und der Verein belegte zur Winterpause den letzten Tabellenplatz. Die Highlights waren die guten Auftritte im DFB-Pokal. Am 18. September 1995 besiegte das Team in der zweiten Runde den FC Bayern München, der mit seinen Topstars (Papin, Klinsmann, Matthäus, Scholl, etc.) und dem damaligen Trainer Rehhagel im Rheinstadion antrat, mit 3:1.[6] Die Fortuna verpasste nur knapp das Endspiel, als sie im Halbfinale dem KSC mit 0:2 unterlag. In der Punktrunde drehte die Mannschaft in der Rückserie auf, schaffte souverän den Klassenerhalt und belegte am Ende der Saison 1995/96 den 13. Tabellenplatz.
Die Folgesaison 1996/97 verlief nicht erfolgreich, obwohl die Live-Band Family 5 mit dem Lied Vor, vor, Fortuna! die Mannschaft noch als die „die Macht am Rhein“ beschworen hatte.[7] Nach der Partie gegen den KSC beschwerten sich einige Spieler über den teilweise schroffen Stil ihres bosnischen Trainers. Der damalige Klubpräsident Jürgen Hauswald mischte sich in die sportlichen Belange ein und stritt ständig mit Ristić, worauf dieser ihn öffentlich kritisierte und teilweise bloßstellte. Daraufhin nutzte Hauswald die Gelegenheit und entließ Ristić in der Hinrunde. Rudolf Wojtowicz, der viele Jahre Ristić assistiert hatte, wurde neuer Cheftrainer. Diese Maßnahme blieb jedoch erfolglos, die Mannschaft stieg wieder ab.
1995 bis 1997 waren bis zum Aufstieg 2012 die letzten Jahre von Fortuna Düsseldorf in der Bundesliga. Nach drei chaotischen Spielzeiten stieg der Verein im Jahr 1999 auch aus der 2. Bundesliga ab.
| Saisonbilanzen 1999–2004 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Saison | Platz | Tore | Punkte | |
| 1999/00 | 6. Platz | 53:35 | 53 | |
| 2000/01 | 16. Platz | 46:52 | 42 | |
| 2001/02 | 17. Platz | 36:57 | 32 | |
| 2002/03 | 8. Platz | 47:49 | 46 | |
| 2003/04 | 2. Platz | 72:38 | 71 | |
| rot unterlegt: Regionalliga grün unterlegt: Oberliga |
||||
Ab 1999 spielte der Verein für die Dauer von knapp einem Jahrzehnt in den Amateurklassen – zwischen 2002 und 2004 sogar in der viertklassigen Oberliga. In der ersten Regionalliga-Saison spielte die Fortuna in der Staffel West/Südwest, die sie mit dem sechsten Platz abschloss. Dies bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die ab der Folgesaison zweigleisige Regionalliga, wobei der Verein der Staffel Nord zugeordnet wurde. Wieder – nun zum dritten Mal – verpflichtete der Verein Ristić als Trainer, der aufgrund des geringen Erfolges noch während der Saison erneut entlassen wurde. Auch in den folgenden drei Jahren entwickelte sich der Trainerposten zum Schleudersitz. Nachdem der Verein in der Saison 2000/01 zunächst sportlich abgestiegen war, profitierte er vom Lizenzentzug des SV Wilhelmshaven sowie von Sachsen Leipzig. Zur selben Zeit war der Klub in größere finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Toten Hosen erklärten sich aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage des Traditionsvereins bereit, den Verein zwei Jahre lang zu sponsern – von 2001 bis 2003 – und ihn darüber hinaus weiterhin zu fördern.[8]
Die Folgesaison beendete die Fortuna auf dem vorletzten Tabellenplatz, weshalb sie in die Oberliga Nordrhein absteigen musste. Die erste Saison in der Oberliga schlossen die „Flingeraner“ auf dem achten Tabellenplatz ab. Ein Jahr später landete Düsseldorf auf Platz zwei; da jedoch der Tabellenerste SSVg Velbert keine Lizenz für die Regionalliga Nord beantragte, durfte die Fortuna stattdessen aufsteigen.
Das letzte Spiel der Fortuna im Rheinstadion fand am 3. März 2002 gegen Rot-Weiss Essen vor 21.000 Zuschauern statt (1:1). Im Herbst 2002 wurde dann das zuletzt 56.000 Zuschauer fassende Rheinstadion gesprengt, um einer zeitgemäßen Multifunktionsarena Platz zu machen.[9] Einzelne Teile des Rheinstadions wurden versteigert, um den Verein aus den finanziellen Schwierigkeiten zu bringen. Die Heimspielstätte des Vereins war seit der Sprengung des Rheinstadions bis zum Beginn der Saison 2005/2006 das nach Modernisierung und Ausbau 8.700 Zuschauer fassende Paul-Janes-Stadion.
| Saisonbilanzen 2004–2012 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Saison | Platz | Tore | Punkte | |
| 2004/05 | 8. Platz | 46:42 | 49 | |
| 2005/06 | 5. Platz | 62:47 | 63 | |
| 2006/07 | 10. Platz | 50:47 | 51 | |
| 2007/08 | 3. Platz | 49:29 | 61 | |
| 2008/09 | 2. Platz | 54:33 | 69 | |
| 2009/10 | 4. Platz | 48:31 | 59 | |
| 2010/11 | 7. Platz | 49:39 | 53 | |
| 2011/12 | 3. Platz | 64:35 | 62 | |
| 2012/13 | ||||
| rot unterlegt: Regionalliga violett unterlegt: 3. Liga gelb unterlegt: 2. Bundesliga |
||||
Am 10. September 2004 absolvierte Fortuna Düsseldorf ihr erstes Spiel in der damaligen LTU arena gegen den 1. FC Union Berlin mit 2:0. Bei diesem Spiel wurde mit 38.123 Zuschauern ein neuer Zuschauerrekord für die Regionalliga Nord aufgestellt. Das seit 2009 ESPRIT arena genannte Stadion bietet Platz für 51.500 Zuschauer und dient seit der Saison 2005/06 als Hauptspielstätte, nachdem dort in der Vorsaison bereits vereinzelte „Spitzenspiele“ ausgetragen worden waren. Anhaltende Erfolglosigkeit der Mannschaft sowie schwerwiegende Fehler des Managements sorgten zu diesem Zeitpunkt dafür, dass die Fortuna sich erneut in akuter Abstiegsgefahr befand. Zum Ende der Hinrunde der Saison 2005/06 sah die Bilanz positiver aus: Trotz des schwachen Starts mit vier Niederlagen in Folge kam es zu einer Serie mit 23 Punkten aus zehn Spielen. Am Saisonende reichte es für den fünften Tabellenplatz; neun Punkte fehlten zu einem Aufstiegsplatz. Die darauf folgende Spielzeit verlief weniger erfolgreich und endete im Mittelfeld der Tabelle.
In der Saison 2007/08 beendete die neue Mannschaft der Fortuna die schwarze Serie von 12 in Folge nicht gewonnenen Auftaktspielen mit einem 1:0-Sieg in der Regionalliga Nord bei Union Berlin. Am 8. September 2007 stellte Michael Melka einen neuen Vereinsrekord auf. Er war zu diesem Zeitpunkt seit 720 Minuten ohne Gegentor geblieben. Damit brach er den alten Vereinsrekord von Jörg Schmadtke. Am 9. Spieltag kassierte Fortuna den ersten Gegentreffer, wodurch Michael Melka bis dahin 802 Minuten ohne Gegentor war. Damit brach er auch den Rekord in „Spielminuten ohne Gegentor seit Saisonbeginn“ von Timo Hildebrand. Am 12. November 2007 wurde Trainer Uwe Weidemann trotz eines dritten Tabellenplatzes mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Aufstiegsplätze entlassen. Bis zur Winterpause betreuten das Team Manager Wolf Werner und Co-Trainer Uwe Klein. Am 1. Januar 2008 wurde Norbert Meier offiziell als neuer Cheftrainer vorgestellt.
Während des gesamten Saisonverlaufes spielte Fortuna um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit; gegen Ende der Spielzeit gelang eine Serie, in der sie ungeschlagen blieb. Trotz eines 4:0-Auswärtssieges gegen Rot-Weiß Erfurt am letzten Spieltag unterlag sie im Fernduell den unmittelbaren Konkurrenten Rot Weiss Ahlen und Rot-Weiß Oberhausen, die ebenfalls siegten und somit in die zweithöchste Spielklasse aufstiegen.
Der dritte Platz bedeutete jedoch die Qualifikation für die neu eingeführte eingleisige 3. Liga, in der die Fortuna in der Saison 2008/09 vertreten war. Dort stellte die Fortuna am 23. Mai 2009 beim Heimspiel gegen Werder Bremen II in der LTU Arena mit 50.095 Besuchern den Zuschauerrekord für drittklassigen Fußball in Deutschland auf.[10] Durch den 1:0-Sieg in diesem Spiel stieg Fortuna in die 2. Bundesliga auf.[11]
Die Zweitliga-Saison 2009/10 begann mit einem DFB-Pokalthriller gegen den erstklassigen Hamburger SV, der erst im Elfmeterschießen verloren ging. In dieser Saison setzte sich die Fortuna in der oberen Tabellenhälfte fest. Bis zum vorletzten Spieltag hatte das Team von Norbert Meier sogar die Chance, die Aufstiegsrelegation zu erreichen. Letztlich fehlten jedoch drei Punkte auf den drittplatzierten FC Augsburg, was vor allem auf Fortunas Auswärtsschwäche zurückzuführen war. Düsseldorf beendete die Saison schließlich mit 59 Zählern auf Rang vier und wurde nicht nur bester Aufsteiger, sondern blieb auch als einzige Mannschaft im deutschen Profifußball im eigenen Stadion ungeschlagen. Torhüter Michael Ratajczak musste in den Heimspielen der Rückrunde zudem nur einen einzigen Gegentreffer hinnehmen. Mit durchschnittlich über 28.000 Zuschauern in der heimischen ESPRIT-Arena erreichte Fortuna den bisher besten Zuschauerschnitt ihrer Geschichte.
Der Auftakt der Folgesaison 2010/11 misslang jedoch. Schon in der ersten Runde des DFB-Pokals schied der Verein gegen den Drittligisten TuS Koblenz aus. Die ersten sechs Punktspiele gingen hintereinander verloren, so dass Düsseldorf auf den letzten Tabellenplatz abrutschte, was den schlechtesten Saisonstart seit 1991 darstellte. Schließlich stabilisierte sich die Mannschaft, und bis zur Winterpause kämpfte sich Fortuna ins untere Mittelfeld der Tabelle. Der Aufwärtstrend hielt in der Rückrunde an, und das Team beendete die Saison als Tabellensiebter. Erneut war die Fortuna die heimstärkste Mannschaft der Liga.[12]
Der Saisonauftakt 2011/12 war der beste der Fortuna seit 2003. Die ersten zwölf Pflichtspiele wurden ohne Niederlage bestritten. Nach Ende der Hinrunde war die Fortuna seit 26 Pflichtspielen ungeschlagen und mit 41 Punkten – so viele Hinrundenzähler wie noch keine Mannschaft seit Einführung der Drei-Punkte-Regel – Herbstmeister. Außerdem war Düsseldorf seit über einem Jahr zu Hause ungeschlagen. Durch den dritten Platz in der Abschlusstabelle gelang die Qualifikation zu den Relegationsspielen zur Bundesliga.[13]
Mit Erreichen des Achtelfinales im DFB-Pokal 2011/12, was zuletzt im Jahr 1998 gelungen war, traf Fortuna auf den amtierenden Deutschen Meister und späteren Double-Gewinner Borussia Dortmund. Bis zum Ende der Verlängerung wurde ein 0:0 gehalten. Erst in einem denkwürdigen Elfmeterschießen, bei dem zwei Strafstöße wiederholt werden mussten,[14] zog die Fortuna den Kürzeren.
Das Hinspiel der Relegation gegen Hertha BSC wurde am 10. Mai in Berlin ausgetragen und endete mit einem 2:1-Sieg für die Fortuna.[15]
Das Rückspiel fand am 15. Mai 2012 in Düsseldorf statt. Schiedsrichter Wolfgang Stark musste unmittelbar nach dem Treffer zum 2:1 für Düsseldorf angesichts Feuerwerkseinsatzes beider Anhängerblöcke das Spiel unterbrechen. Aus dem Hertha-Fanblock wurden bengalische Feuer auf das Spielfeld geworfen, im Fortuna-Fanblock brannten Feuerwerkskörper. Somit kam es zu einer Nachspielzeit von sieben Minuten. Diese Nachspielzeit konnte zunächst nicht zu Ende absolviert werden, da Düsseldorfer Fans vor dem regulären Spielende beim Spielstand 2:2 jubelnd auf das Spielfeld stürmten, wobei unter anderem ein Fortuna-Fan einen Teil eines der Elfmeterpunkte als Souvenir aus dem Rasen riss. Aufgrund des Tumults verließen Spieler und Schiedsrichter die Spielfläche. Nach Einsatz von Ordnern, Polizei, Stadionsprecher und Fortuna-Spielern gelang es nach etwa fünf Minuten, das Spielfeld zu räumen. Hertha BSC erklärte sich schließlich erst nach 20 Minuten bereit, das Spiel zu Ende zu spielen.[16] Anschließend konnte die verbliebene Zeit gespielt werden. Das Spiel endete mit einem 2:2-Unentschieden, damit würde Düsseldorf in der Saison 2012/13 wieder in der 1. Bundesliga spielen.[17] Hertha BSC legte am nächsten Tag gegen die Wertung des Spieles jedoch Einspruch ein,[18] der in erster Instanz vor dem Sportgericht zurückgewiesen wurde. Dann ging Hertha vor dem DFB-Bundesgericht in Revision, wo der Einspruch ebenfalls abgelehnt wurde.[19] Nachdem Hertha BSC das Urteil des DFB-Bundesgerichts akzeptiert hatte, war der Düsseldorfer Aufstieg auch rechtlich perfekt.[20] Schiedsrichter Wolfgang Stark erstattete Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen den Hertha-Spieler Lewan Kobiaschwili.[21]

| Nr. | Name | Nat. | Geboren | Im Verein seit | Letzter Verein |
|---|---|---|---|---|---|
| Tor | |||||
| 1 | Robert Almer | 20.03.1984 | 2011 | FK Austria Wien | |
| 33 | Fabian Giefer | 17.05.1990 | 2012 | Bayer 04 Leverkusen | |
| 44 | Nikos Papadopoulos | 11.04.1990 | 2012 | Olympiakos Piräus | |
| Abwehr | |||||
| 2 | Christian Weber | 15.09.1983 | 2009 | AE Larisa | |
| 3 | Leon Balogun | 28.06.1988 | 2012 | Werder Bremen II | |
| 4 | Stelios Malezas | 11.03.1985 | 2012 | PAOK Thessaloniki | |
| 5 | Juanan | 27.04.1987 | 2011 | Real Madrid Castilla | |
| 6 | Jens Langeneke (2. |
29.03.1977 | 2006 | LR Ahlen | |
| 14 | Bruno Soares | 21.08.1988 | 2012 | MSV Duisburg | |
| 19 | Tobias Levels | 22.11.1986 | 2011 | Borussia Mönchengladbach | |
| 21 | Johannes van den Bergh | 21.11.1986 | 2009 | Borussia Mönchengladbach | |
| 22 | Cha Du-ri | 25.07.1980 | 2012 | Celtic Glasgow | |
| 24 | Jeron Hazaimeh | 25.07.1980 | 2002 | SFD 75 Düsseldorf | |
| Mittelfeld | |||||
| 7 | Oliver Fink | 06.06.1982 | 2009 | SpVgg Unterhaching | |
| 8 | André Fomitschow | 07.09.1990 | 2012 | VfL Wolfsburg II | |
| 11 | Axel Bellinghausen | 17.05.1983 | 2012 | FC Augsburg | |
| 12 | Mazin Ahmed Al-Huthayfi | 30.06.1986 | 2012 | Al-Ittihad Dschidda | |
| 13 | Adam Bodzek | 07.09.1985 | 2011 | MSV Duisburg | |
| 15 | Ivan Paurević | 01.07.1991 | 2012 | Borussia Dortmund II | |
| 17 | Andreas Lambertz |
15.10.1984 | 2002 | VfR Neuss | |
| 18 | Ronny Garbuschewski | 23.02.1986 | 2012 | Chemnitzer FC | |
| 25 | Tuğrul Erat | 17.06.1992 | 2009 | SC Union Nettetal | |
| 29 | Aliosman Aydin | 06.02.1992 | 2012 | ||
| Angriff | |||||
| 9 | Nando Rafael | 10.01.1984 | 2012 | FC Augsburg | |
| 10 | Ken Ilsø | 02.12.1986 | 2011 | FC Midtjylland | |
| 16 | Gerrit Wegkamp | 13.04.1993 | 2012 | VfL Osnabrück | |
| 20 | Dani Schahin | 09.07.1989 | 2012 | SpVgg Greuther Fürth | |
| 23 | Robbie Kruse | 05.10.1988 | 2011 | Melbourne Victory | |
| 27 | Stefan Reisinger | 14.09.1981 | 2012 | SC Freiburg | |
| 28 | Timo Furuholm | 11.10.1987 | 2012 | Inter Turku | |
| 30 | Andrij Woronin | 21.07.1979 | 2012 | FK Dynamo Moskau | |
| Trainerstab | |||||
| Trainer | Norbert Meier | 20.09.1958 | 2008 | Dynamo Dresden | |
| Co-Trainer | Uwe Klein | 11.01.1970 | 2002 | Sportfreunde Siegen | |
| Torwarttrainer | Manfred Gloger | 14.09.1962 | 2011 | Viktoria Goch | |
→ Hauptartikel: Liste der Spieler von Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf stellte während seiner Vereinsgeschichte insgesamt 25 deutsche A-Nationalspieler, so unter anderem Klaus Allofs, Manfred Bockenfeld, Rudi Bommer, Kurt Borkenhagen, Jupp Derwall, Paul Janes, Toni Turek und Gerd Zewe. Der sportliche Abwärtstrend ab Mitte der 1980er Jahre brachte jedoch mit sich, dass die Mannschaft seither keine Spieler mehr aufwies, die dem Kader der deutschen Nationalmannschaft angehörten. Jedoch spielten in der Folgezeit in Düsseldorf vereinzelt Nationalspieler anderer Länder wie Anthony Baffoe (Ghana) und Igor Iwanowitsch Dobrowolski (Russland).
Rekordspieler ist Gerd Zewe, der zwischen 1972 und 1987 440 Spiele für den Verein bestritt. Mehr als 300 Spiele absolvierten Egon Köhnen (376), Josef Weikl (339) und Matthias Mauritz (323). Die meisten Tore erzielte Peter Meyer mit 119 vor Reiner Geye (116) und Hans Müller (113).
Im Frühjahr 2009 veranstaltete der Verein eine Online-Abstimmung über die besten Vereinsspieler aller Zeiten. Die elf Sieger sowie der Trainer wurden anschließend auf einem T-Shirt verewigt. Folgende Akteure wurden dabei gewählt:
Toni Turek – Gerd Zewe, Paul Janes, Gerd Zimmermann – Rudi Bommer, Egon Köhnen, Josef Weikl, Andreas Lambertz – Klaus Allofs, Wolfgang Seel, Thomas Allofs – Trainer: Aleksandar Ristić
Unter den ausgewählten Spielern befindet sich auch der heutige Kapitän und Publikumsliebling Andreas Lambertz.
Chronologie aller Trainer seit 1924
siehe Fortuna Düsseldorf/Namen und Zahlen
Fortuna Düsseldorf spielte in den Saisons 1973/74 und 1974/75 im UEFA-Pokal, wo der Verein jeweils im Achtelfinale ausschied. In der Spielzeit 1977/78 verlor Fortuna das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Köln. Da die Domstädter im selben Jahr Meister wurden, durfte die Fortuna im Europapokal der Pokalsieger starten. Die Flingeraner spielten eine starke Runde und zogen in das Endspiel ein, in dem sie am 16. Mai 1979 der spanischen (katalanischen) Traditionsmannschaft, dem FC Barcelona, im St. Jakob Stadion zu Basel gegenüberstanden. Die Fortunen spielten aufopferungsvoll, unterlagen aber am Ende in der Verlängerung mit 3:4. Die Helden auf der Düsseldorfer Seite waren u.a. die Brüder Thomas Allofs und Klaus Allofs aus dem Stadtteil Gerresheim, Gerd Zewe und Wolfgang Seel.
In den Spielzeiten 1979/80 und 1980/81 spielte Düsseldorf nach den zwei DFB-Pokal-Erfolgen auch im Europapokal der Pokalsieger.
Alle Europapokalspiele der Fortuna im Überblick:
| Saison | Wettbewerb | Runde | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| 1973/74 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 1:0, 2:2 | |
| 2. Runde | 1:2, 3:0 | |||
| Achtelfinale | 2:1, 0:3 | |||
| 1974/75 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 1:1, 3:1 | |
| 2. Runde | 0:2, 3:0 | |||
| Achtelfinale | 0:3, 1:2 | |||
| 1978/79 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | 4:3, 1:1 | |
| Achtelfinale | 3:0, 0:2 | |||
| Viertelfinale | 0:0, 1:1 | |||
| Halbfinale | 3:1, 1:2 | |||
| Finale | 3:4 (2:2, 2:2) n. V. | |||
| 1979/80 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | 1:2, 0:0 | |
| 1980/81 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | 5:0, 3:0 | |
| Achtelfinale | 0:0, 1:0 | |||
| Viertelfinale | 2:2, 0:1 |
| Fortuna Düsseldorf II | |||
| Stadion | Paul-Janes-Stadion | ||
| Plätze | 7.200 | ||
| Trainer | Taşkın Aksoy | ||
| Liga | Regionalliga West | ||
| 2011/12 | 19. Platz | ||
|
|
|||
Den größten Erfolg feierte die zweite Mannschaft der Fortuna im Jahr 1977 mit dem Gewinn der deutschen Amateurmeisterschaft.
Seit den 1990er Jahren pendelte die zweite Mannschaft, die ihre Heimspiele im Paul-Janes-Stadion austrägt, zwischen der Oberliga Nordrhein und der Verbandsliga Niederrhein. 1997 verpasste sie den Aufstieg in die Regionalliga West/Südwest nur knapp; am vorletzten Spieltag unterlag die Zweitvertretung dem FC Wegberg-Beeck, wodurch der Bonner SC durch zwei Siege vorbeiziehen konnte. 2002 stieg die Mannschaft zuletzt in die Verbandsliga ab, während die erste Garde aus der Regionalliga Nord in die Oberliga musste. 2007 gelang nach fünfjähriger Abstinenz die Rückkehr in die Oberliga Nordrhein, die zur Saison 2007/08 letztmals ausgetragen wurde. Am letzten Spieltag konnte man sich durch einen 4:0-Sieg gegen den KFC Uerdingen 05 für die neu geschaffene NRW-Liga qualifizieren, zu der die bisherigen Oberligen Nordrhein und Westfalen zusammengelegt wurden. In der neuen Spielklasse lief es deutlich erfolgreicher; so konnte bereits am 33. Spieltag mit einem 3:0-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Essen der Aufstieg in die Regionalliga West sichergestellt werden, in der die zweite Mannschaft der „Flingeraner“ ab der Saison 2009/10 spielt. In der Saison 2009/10 sicherte sich die Mannschaft mit einem 2:1-Sieg beim Bonner SC am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Goran Vucic trainierte die Mannschaft bis zur Saison 2011/12, die die Mannschaft auf dem 19. Platz beendete, aber wegen der neuen Aufteilung der Regionalligen weiterhin in der Regionalliga West spielt. Seit Juni 2012 ist Taşkın Aksoy Trainer der 2. Mannschaft.[22]
Die erste Mannschaft trainiert im Arena-Sportpark an der ESPRIT arena. Ab und zu trainiert sie auf der kleinen Kampfbahn (ebenfalls im Arena-Sportpark), wo auch die Jugendabteilungen der Düsseldorf Panther ihre Heimspiele austragen, oder in der benachbarten Leichtathletikhalle.
Für die Trikotwerbung der Vodafone-Marke o.tel.o zahlt das Unternehmen dem Verein in der Saison 2012/13 eine Summe von ca. 2,8 Millionen Euro.[24]
Aktuelles Vereinslogo
Hauptrivale des Vereins ist der 1. FC Köln, was zum einen von der geographischen Nähe beider Klubs herrührt und zum anderen auf die traditionelle Rivalität der beiden Städte zurückzuführen ist. Der sportliche Abwärtstrend der Düsseldorfer hat jedoch dazu geführt, dass das angespannte Verhältnis zueinander an Brisanz verlor; die letzte Begegnung in einem Pflichtspiel fand 1999 in der 2. Bundesliga statt, der letzten Saison der Düsseldorfer im Profifußball vor 2008. Eine künstlerische Umsetzung fand die Aversion des Milieus Düsseldorfer Fortuna-Fans gegenüber ihren Kölner Gegnern, die sie mit der Figur des Tünnes allegorisieren, in dem 2008 veröffentlichten Lied Knüppel Klopp des Rappers JayJay.[25]
Weitere Rivalitäten in unmittelbarer regionaler Nähe wurden zu Bayer 04 Leverkusen, Rot-Weiss Essen und dem Wuppertaler SV gepflegt. Erstere keimten Ende der 1970er Jahre mit deren Aufstieg in die Bundesliga auf, da es den Leverkusenern seither erfolgreich gelang, Düsseldorf und Köln den Rang als „die Macht am Rhein“ streitig zu machen. Hinzu kommt, dass die Unterstützung durch den finanzstarken Bayer-Konzern einen gewissen Neid verursacht. Andere Vereine und Stimmen aus dem Düsseldorfer und Kölner Raum bezeichneten Bayer 04 Leverkusen daher als „Plastik-“ oder „Retortenklub“ ohne wirkliche Vereinstradition. Die Tatsache, dass Bayer in der Rückrunde der Saison 2008/09 die LTU Arena nutzte, führte bei vielen Fortuna-Fans zu weiterem Unmut. Aus dem gleichen Grund wie beim Hauptrivalen 1. FC Köln ruht derzeit die Gegnerschaft. In Bezug auf Rot-Weiss Essen war die hohe Zahl direkter Aufeinandertreffen, die es seit der Jahrtausendwende gegeben hatte, ein Grund für verstärkte Animositäten.
Stadtinterne Rivalitäten zum Düsseldorfer SC 99 oder TuRU Düsseldorf verloren bereits in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg an Bedeutung, da seither kein Fußballverein innerhalb der Stadtgrenzen höherklassig als Fortuna war.
Ein gewisses Spannungsverhältnis besteht ebenso zum FC Bayern München. Zwar war Düsseldorf nur Anfang der 1970er Jahre ein wirklicher Konkurrent im Meisterschaftskampf, jedoch sorgten Begegnungen der Vereine in der Folgezeit immer wieder für Brisanz: Im Juni 1975 führten die Bayern auswärts zur Halbzeitpause bereits mit 4:2, verloren jedoch das Spiel am Ende mit 5:6. Am 9. Dezember 1978 konnte der Verein den heutigen Rekordmeister mit 7:1 besiegen, was zugleich dessen höchste Auswärtsniederlage in der Bundesliga darstellt. In der Saison 1985/86 gewann die Fortuna als einzige Mannschaft zweimal gegen den späteren Meister. Obwohl Düsseldorf 1997 aus der Bundesliga abgestiegen war, veröffentlichte die Band Die Toten Hosen, die zu großen Teilen aus Fans von Fortuna Düsseldorf besteht, im Jahr 1999 in ihrem Album Unsterblich das Lied Bayern, in dessen Text der FC Bayern München verhöhnt wird.[26]
Spielbegegnungen von Fortuna Düsseldorf mit in gleicher Liga rivalisierenden Vereinen des Fußballverbandes Niederrhein, gegenwärtig mit Borussia Mönchengladbach, früher mit Rot-Weiß Oberhausen und MSV Duisburg, werden als „Niederrhein-Derby“ bezeichnet.[27]
FC Augsburg | Werder Bremen | Borussia Dortmund | Fortuna Düsseldorf | Eintracht Frankfurt | SC Freiburg | SpVgg Greuther Fürth | Hamburger SV | Hannover 96 | TSG 1899 Hoffenheim | Bayer 04 Leverkusen | 1. FSV Mainz 05 | Borussia Mönchengladbach | FC Bayern München | 1. FC Nürnberg | FC Schalke 04 | VfB Stuttgart | VfL Wolfsburg
VfL Bochum II | SV Bergisch Gladbach 09 | MSV Duisburg II | Fortuna Düsseldorf II | Rot-Weiss Essen | VfB Hüls | 1. FC Köln II | SC Fortuna Köln | Viktoria Köln | FC Kray | Bayer 04 Leverkusen II | Sportfreunde Lotte | Borussia Mönchengladbach II | Rot-Weiß Oberhausen | FC Schalke 04 II | Sportfreunde Siegen | SSVg Velbert | SC Verl | SC Wiedenbrück 2000 | Wuppertaler SV Borussia
| Dieser Artikel befindet sich derzeit im Review-Prozess. Sag dort deine Meinung zum Artikel und hilf mit, ihn zu verbessern! |