sensagent's content
Dictionary and translator for handheld
New : sensagent is now available on your handheld
Advertising ▼
Webmaster Solution
Alexandria
A windows (pop-into) of information (full-content of Sensagent) triggered by double-clicking any word on your webpage. Give contextual explanation and translation from your sites !
SensagentBox
With a SensagentBox, visitors to your site can access reliable information on over 5 million pages provided by Sensagent.com. Choose the design that fits your site.
Business solution
Improve your site content
Add new content to your site from Sensagent by XML.
Crawl products or adds
Get XML access to reach the best products.
Index images and define metadata
Get XML access to fix the meaning of your metadata.
Please, email us to describe your idea.
Lettris
Lettris is a curious tetris-clone game where all the bricks have the same square shape but different content. Each square carries a letter. To make squares disappear and save space for other squares you have to assemble English words (left, right, up, down) from the falling squares.
boggle
Boggle gives you 3 minutes to find as many words (3 letters or more) as you can in a grid of 16 letters. You can also try the grid of 16 letters. Letters must be adjacent and longer words score better. See if you can get into the grid Hall of Fame !
English dictionary
Main references
Most English definitions are provided by WordNet .
English thesaurus is mainly derived from The Integral Dictionary (TID).
English Encyclopedia is licensed by Wikipedia (GNU).
Copyrights
The wordgames anagrams, crossword, Lettris and Boggle are provided by Memodata.
The web service Alexandria is granted from Memodata for the Ebay search.
The SensagentBox are offered by sensAgent.
Translation
Change the target language to find translations.
Tips: browse the semantic fields (see From ideas to words) in two languages to learn more.
last searches on the dictionary :
computed in 0.047s
Buchendorf (Gauting) • Burgstall Schlossberg (Gauting) • Gauting Indians • Hausen (Gauting) • Königswiesen (Gauting) • Oberbrunn (Gauting) • Unterbrunn (Gauting)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Starnberg | |
| Höhe: | 564 m ü. NN | |
| Fläche: | 50,4 km² | |
| Einwohner: |
20.201 (31. Dez. 2011)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 401 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 82131 | |
| Vorwahl: | 089 | |
| Kfz-Kennzeichen: | STA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 88 120 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bahnhofstr. 7 82131 Gauting |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Brigitte Servatius (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Gauting im Landkreis Starnberg | ||
Gauting ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Starnberg und liegt südwestlich von München an der Würm. Gauting und die dazugehörigen Ortsteile gelten als Vororte Münchens.
Inhaltsverzeichnis |
Ortsteile sind Gauting, Stockdorf, Grubmühl, Buchendorf, Königswiesen, Hausen, Unterbrunn und Oberbrunn.
Es existieren folgende Gemarkungen: Buchendorf, Gauting, Oberbrunn, Unterbrunn. Ehemals gehörten auch noch die alten Schwaigen Kreuzing und Pentenried (heute zu Krailling) zur Hauptmannschaft Gauting.
Im Osten grenzt Gauting an den Forstenrieder Park.
Die markanteste Geländeform des Gemeindegebiets ist das Würmtal, das im Süden (Mühltal) etwa 45 m tief eingeschnitten ist und sich nach Norden auf rund 15 m (bei Stockdorf) verflacht. Die größte Erhebung, ein Moränenrest der Rißeiszeit, befindet sich mit 659 m ü. NN im Waldgebiet südwestlich des Ortsteils Oberbrunn und liegt 113 m über der mit 546 m ü. NN tiefsten Stelle des Gemeindegebiets, dem Übertritt der Würm in das Gemeindegebiet von Krailling.
Ein weiteres Fließgewässer neben der Würm ist der Reßbach (auch Ressbach), der nördlich des Ortsteils Oberbrunn entspringt, durch Unterbrunn fließt, und nach fünf Kilometern im Kreuzlinger Forst, nahe der Römerstraße Gauting–Gilching, versickert.
Das Gebiet der Gemeinde Gauting gehört zu den am frühesten besiedelten Bereichen in Oberbayern. Belege dafür sind z.B. die südlich von Gauting und beim Ortsteil Stockdorf gelegenen Grabhügel, die aus der Bronzezeit stammen. Im Ortsteil Buchendorf befindet sich zudem eine gut erhaltene Keltenschanze, die der Eisenzeit zugeordnet wird. Damit dürfte die Gautinger Mark eine der frühesten Lichtungen mit Ackerland im Münchener Waldgebiet sein.
In der römischen Kaiserzeit wird der Ort, an dem sich Gauting befindet, als „Bratananio“ (latinisiert in der Tabula Peutingeriana „Bratananium“) bezeichnet. Dabei handelt es sich um den Übergang der Römerstraße, heute als Via Julia bezeichnet, über die Würm sowie um ein zugehöriges Lager der Besatzungstruppen. Die Via Julia verband Augsburg, ehemals Augusta Vindelicorum, Hauptstadt der Provinz Raetia, mit Salzburg, ehemals Juvavum, in der Provinz Noricum gelegen. Auf dem Gemeindegebiet mündete die römische Fernstraße von Bregenz nach Salzburg in die von Augsburg kommende Straße.
Die Zeit der römischen Besiedelung ist vielfach archäologisch belegt. Der spektakulärste Fund ist ein römisches Tonkruglager, in dem 1930 etwa 40 ganze und 200 zerbrochene Krüge aufgedeckt wurden. Später wurden ein Badehaus, Werkstätten, Wohnhäuser und Urnengräber mit zahlreichen römischen Beifunden ausgegraben.
Nach dem Rückzug der Römer im 5. Jahrhundert und der Neubesiedelung der Feldmark durch die Bajuwaren lässt sich eine erste eindeutig dem heutigen Gauting zuordenbare urkundliche Erwähnung ab dem 8. Jahrhundert nachweisen. Ein wichtigster Zeuge dieser Zeit ist ein Reihenfriedhof, der mehrere hundert Gräber umfasste. Der Ortsname, der in etwa „bei Cotto/Godo/Gozzo und seiner Sippe“ bedeutet, variiert in den Urkunden noch bis ins 18. Jahrhundert, obwohl die heutige Schreibweise bereits im Hochmittelalter auftaucht: 753 Goutingen, 776 Cotingas, 778 Goddinga, 800 Cuittinga, 809 Cotingas, 822 Cotingun, 856 Gotinga, 948 Gotzingun, 957 Kotingun, 1048 Gutingen, 1098 Cotzingen, 1150 Gutingin, 1130 Gutingen, 1164 Guttingen, 1296 Gautingen, 1342 Gauttingen, 1312, 1368 und 1372 Gauting, 1409 und 1465 Gautting (nach Dr. Wolfgang Krämer). Das Dörfchen dürfte zur bajuwarischen Zeit jedoch kaum mehr als 30 bis 40 Menschen gezählt haben.[2]
Auf Gautinger Gemeindegrund befand sich erstmals 934 urkundlich nachweisbar die Hofmark Königswiesen. Derselben Zeit wird auch die Entstehung der zweiten Hofmark Schloss Fußberg zugeordnet, die ca. 2 km würmabwärts liegt.
Einer Legende zufolge wurde Karl der Große in der Gautinger Reismühle geboren, daher auch die Kaiserkrone im Gautinger Wappen.
Mit der Eröffnung der von Ulrich Himbsel erbauten Eisenbahnstrecke von München nach Starnberg im Jahr 1854 und der damit schnelleren Anbindung an die Landeshauptstadt begann auch der Aufstieg Gautings als Villenort. 1902 wurde die Villenkolonie gegründet.
Seitdem erfreut sich Gauting eines regen Zustroms an Ruhe und Wohnraum suchenden Pendlern.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde die Kommunistische Partei verboten und der Gautinger Gemeinderat nach den Reichstagswahlergebnissen neu zusammengestellt (NSDAP 7 Sitze, Bayerische Volkspartei 3 Sitze, SPD 4 Sitze, Kampfbund Schwarz-Weiß-Rot 1 Sitz). Außerdem wurden gleich in der ersten Gemeinderatssitzung nach der Wahl Adolf Hitler, Paul von Hindenburg und der in Gauting lebende Gauleiter, Minister und SA-Obergruppenführer Adolf Wagner[3] zu Ehrenbürgern ernannt. Wenig später mussten alle Gemeinderatsmitglieder der NSDAP beitreten. Von 1935 bis 1944 war Hermann Nafziger Bürgermeister in Gauting.
1938-39 wurde nach einem Entwurf des Luftwaffenbauamts zusammen mit dem Architekten Würsbach an der Unterbrunner Straße eine Flak-Kaserne errichtet, die 1943-45 in ein Lazarett für an Tuberkulose erkrankte Luftwaffensoldaten umgebaut wurde. Nach Kriegsende wurde die Lungenklinik von der US-Armee für die Behandlung TBC-kranker Displaced Persons und KZ-Insassen genutzt. Heute wird das Areal unter anderem als Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie genutzt.[4]
Während des Zweiten Weltkrieges litt die Gautinger Bevölkerung unter der Lebensmittelrationierung. Außerdem wurde der Gautinger Gemeindebereich bald zur Unterbringung von fast 3.200 Flüchtlingen aus dem Deutschen Reich genutzt. Besonders die Bombardierung am 21. Juli 1944 waren verheerend. 35 Menschen starben, 14 Häuser sowie die Rüstungsfabrik Rößler wurden zerstört. Als das Kriegsende unmittelbar bevorstand, wurden die überlebenden 6.887 Häftlinge, bewacht von 600 SS-Leuten des Konzentrationslagers Dachau auf Befehl des SS-Reichsführers Heinrich Himmler auf den Todesmarsch von Dachau über Pasing, Gräfelfing, Gauting, Starnberg und Wolfratshausen bis nach Tegernsee geschickt. Eines der ab 1989 errichteten Mahnmale erinnert in Gauting an diesen Elendszug.[5]
Gerade einen Tag vor Einmarsch der alliierten Truppen sollte ein Sprengkommando am 29. April 1945 die Gautinger Würmbrücke zerstören, um den Vormarsch der Amerikaner zu behindern. Am folgenden Tag übergab Hans Penzl, Gautinger Sprecher der Freiheitsaktion Bayern den Ort.[6]
| Jahr | SPD | CSU | Grüne | FDP | UBG | FBG | BiG | gesamt | Wahlbeteiligung (in %) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008 | 6 | 8 | 3 | 2 | 1 | 1 | 3 | 24 | 60,0 |
| 2002 | 6 | 9 | 2 | 3 | 2 | 2 | 0 | 24 | 61,8 |
BIG = Bürger in Gauting
FBG = Freie Bürgergemeinschaft Gauting
UBG = Unabhängige Bürger Gauting
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 64, im produzierenden Gewerbe 1.674 und im Bereich Handel und Verkehr 500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 3.145 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 5.620. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 21 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 27 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 51 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.556 ha, davon waren 1.117 ha Ackerfläche und 430 ha Dauergrünfläche. Ein Teil des im Entstehen begriffenen Gewerbegebietes am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen liegt auf Gautinger Gebiet. Trotz ansonsten geringer Neuausweisung von Gewerbeflächen verfügt die Gemeinde über zwei gute Gewerbesteuerzahler: den Stockdorfer Automobilzulieferer Webasto und den Zulieferer für die Luftfahrtindustrie Apparatebau Gauting. Die Pro-Kopf-Verschuldung betrug 2005 410 Euro.
Im Ortsteil Stockdorf befindet sich die Zentrale der Abteilung 2 des Bundesnachrichtendienstes (BND). Die Abteilung 2 betreibt elektronische Aufklärung (Abhören von elektronischer Kommunikation). Die Abteilung 2 betreibt im gesamten Bundesgebiet verteilte Dienststellen. Sie ist getarnt als „Bundesstelle für Fernmeldestatistik“.
Der Bahnhof Gauting liegt an der Bahnstrecke München–Starnberg–Garmisch-Partenkirchen. Der Personenverkehr zwischen München und Gauting wurde am 16. Juli 1854 aufgenommen, im November desselben Jahres erreichte man bereits Starnberg, und 1889 war die Strecke bis Garmisch fertig. Bereits 1902 wurde die Strecke München–Gauting auf vier Gleise ausgebaut und zusätzlich mit Vorortzügen bedient; dabei entstand in Stockdorf ein zweiter Haltepunkt im Gemeindegebiet. 1972 wurden die Vorortzüge von der neu eingeführten S-Bahn München abgelöst und diese über Gauting hinaus bis Tutzing geführt. Gleichzeitig wurden die Regionalzughalte in Gauting immer weiter ausgedünnt, und 1984 schließlich ganz aufgegeben. Der Regional-Bahnsteig ist inzwischen nicht mehr zugänglich und fast vollkommen verwittert. In geringem Umfang wird die Strecke auch von Güter- und Fernverkehrszügen genutzt.
Insgesamt zehn regionale Omnibuslinien verbinden Gauting (mit dem Bahnhof als zentralem Knotenpunkt) mit seinen Nachbarorten, einschließlich einer Anbindung an das südwestliche Ende der U-Bahn München in Fürstenried West. Vor allem morgens und mittags bedienen die Linien vornehmlich den Schülerverkehr und werden zum Teil auf abweichenden Routen über die örtlichen Schulen geführt. Darüber hinaus betreibt die Gemeinde einen „Bürgerbus-Service“ auf vier innerörtlichen Routen.
Durch das Zentrum von Gauting führt die mit 20.000 Kraftfahrzeugen pro Tag stark frequentierte Staatsstraße 2063. Die dazu gehörende Brücke im Ortskern ist auf viele Kilometer die einzige Möglichkeit, die Würm zu queren. 1997 wurde in einem Bürgerentscheid der Plan, im Grubmühlerfeld eine Umgehungsstraße und damit eine zweite Würmbrücke zu errichten, mit großer Mehrheit abgelehnt. Im Flächennutzungsplan der Gemeinde ist diese Trasse aber noch vorgesehen. An der alten 1938/39 errichteten Brücke wurden 1996 erhebliche Schäden festgestellt. Bald darauf begannen die Planungen zu einem Neubau, der ab 2006 realisiert wurde. Die neue, nunmehr dreispurige Brücke wurde am 15. September 2007 eingeweiht und nach der französischen Partnerstadt „Clermont-l’Hérault-Brücke“ genannt.
Immer wieder wird der Münchner Autobahn-Südring der A 99 ins Gespräch gebracht, also die Verbindung zwischen der Lindauer Autobahn A 96 und der Garmischer Autobahn A 95. Dessen alte Planungstrasse führte durch das Landschaftsschutzgebiet Grubmühlerfeld, wogegen sich Gemeinde, Einwohner und verschiedene Bürgerinitiativen vehement wehrten. In der 2006 vom Bayerischen Landtag beschlossenen Machbarkeitsstudie werden nun mehrere Trassenmöglichkeiten geprüft, die Finanzierung des Südringes scheint aber momentan ohnehin nicht möglich zu sein.
In Gauting gibt es ein bekanntes Krankenhaus für Lungenerkrankungen, die Asklepios Fachkliniken München-Gauting, Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie. Auf dem Gelände befindet sich auch die Psychiatrische Klinik Gauting, Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Die Aktion Knochenmarkspende Bayern mit der Bayerischen Stammzellbank hat hier ebenfalls ihren Sitz.
Im Gebiet der Gemeinde Gauting befinden sich das Otto-von-Taube-Gymnasium, die Staatliche Realschule Gauting, die Paul-Hey-Hauptschule und die Josef-Dosch-Grundschule im Ortskern sowie eine Grundschule in Stockdorf. Schon bald wird eine neue Realschule auf dem Gelände neben dem Gymnasium bzw. der Hauptschule entstehen.
Mit rund 550 Schülern ist dies die größte Grundschule Bayerns. Das denkmalgeschützte Haupthaus wurde 1898 als Hotel in unmittelbarer Bahnhofsnähe errichtet, und nach einigen Umnutzungen in den 1950er Jahren zum Schulgebäube umgebaut. Hinzu kommen ein Gebäude aus den 1960er Jahren sowie eine eigene Turnhalle aus dem Jahr 1998. Nach einem teilweisen Deckeneinsturz im März 2010 ist das Hauptgebäude gesperrt; die dritten und vierten Klassen wurden in einem eilig errichteten Containerdorf weitab vom eigentlichen Schulgelände unterrichtet. Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 wurden die Klassen neu aufgeteilt, und eine „Sprengel-Lösung“ angewendet. Sämtliche bestehende Klassen wurden so auf die beiden Standorte aufgeteilt, dass die überwiegende Zahl der Kinder einen möglichst kurzen Weg zur Schule hat. Die ersten Klassen wurden von vornherein wohnortnah an beiden Standorten gebildet. Faktisch operiert der in das Containerdorf ausgelagerte Teil damit bereits wie eine unabhängige zweite Grundschule. Sobald die Realschule ihren Neubau bezogen hat, sollen die ausgelagerten Teile der Grundschule im alten Realschulgebaeude eine neue Heimat finden. Die weitere Zukunft des historischen Hauthauses ist dagegen noch offen.
Stockdorf besitzt seit 1910 seine eigene Grundschule, auch ein Teil der Kinder aus Buchendorf wird hier unterrichtet. Auch die Stockdorfer Schule wurde mehrfach vergrößert. 1954 zog die Schule in die Zugspitzstraße, 1968 kam ein Erweiterungsbau hinzu. 1991 wurde der ältere Gebäudeteil abgerissen und durch einen wesentlich vergrößerten Neubau ersetzt.
Die Paul-Hey-Hauptschule entstand 1985, als man aus dem Hauptgebäude der Volksschule auszog und in ein neues Areal am Ortsrand, in direkter Nachbarschaft zum Gymnasium, zog. Mit dem Umzug wurden die Hauptschulklassen aus der Josef-Dosch-Volksschule ausgegliedert und in die neugegründete Hauptschule überführt.
Das Gymnasium wurde 1972 in einem Waldgebiet am äußersten Ortsrand von Gauting errichtet.
Die staatliche Realschule liegt in beengten Räumen direkt neben dem Rathaus mitten im Ortskern. Sobald die neuen Gebäude neben Hauptschule und Gymnasium fertig sind, wird auch die Realschule auf den Schulcampus am Ortsrand umziehen.
Im Mai 2005 ging der 1901 gegründete Sportverein TSV Gauting mit 540.000 Euro Schulden in die Insolvenz. Daraufhin wurde der Gautinger SC als Nachfolgeverein gegründet. Außerdem machten sich einige Abteilungen selbstständig, beispielsweise die Handballer als HC Gauting, und zunächst auch Fußballer und Tennisspieler. Überregional bekannt ist die Gautinger Baseball-Mannschaft Gauting Indians, die aus einem Schulprojekt des örtlichen Otto-von-Taube-Gymnasiums hervorging und 2010 in der 1. Baseball-Bundesliga spielt.
Größter nicht sportlich geprägter Verein der Gemeinde ist der Gartenbauverein Gauting. Über Jahre in der Grundschule Gauting untergebracht hat er aktuell - Mitte 2010 - kein Quartier, da das Hauptgebäude der Grundschule wegen Baumängeln geschlossen werden musste.
Ein kulturell geprägter Verein ist der Verein Remise Schloss Fußberg e.V., der sich das Ziel gesetzt hat die alte Wagenremise neben dem Schloss Fußberg zu einem Veranstaltungssaal für Konzerte und Bürger umzubauen. Seit 2009 findet alljährlich das "Kleine Sommerfestival" mit vielen Veranstaltungen statt. www.kleines-sommerfestival.de
Seit dem 15. April 1980 verleiht die Gemeinde Gauting den mit 3000 Euro dotierten Günther-Klinge-Preis für besondere Leistungen in der bildenden Kunst, Architektur, Literatur, Schrifttum, Musik, Theater, Film, ausübender und darstellender Kunst. Bisherige Preisträger waren:
Gauting | Stockdorf | Grubmühl | Buchendorf | Königswiesen | Hausen | Unterbrunn | Oberbrunn