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definition - Gutenberg-Bibel

definition of Wikipedia

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synonyms - Gutenberg-Bibel

gut (adj.)

achtbar, akzeptable, angenehm, ansehnlich, anständig, attraktiv, aufbauend, ausgezeichnet, außergewöhnlich, außerordentlich, barmherzig, beachtlich, bedeutend, bedeutsam, bedeutungsvoll, beeindruckend, besser, beträchtlich, bewundernswert, bewundernswürdig, brauchbar, brav, bravo, charaktervoll, diskutabel, edel, effektiv, ehrenhaft, ehrlich, eindrucksvoll, einverstanden, einwandfrei, empfehlenswert, erfahren, erfindungsreich, erfreulich, erfreut, fachgemäß, fachgerecht, fachkundig, fachmännisch, fair, fein, fesselnd, förderlich, freudig, freundlich, freundschaftlich, friedlich, friedsam, frisch, gediegen, gedrillt, geeignet, geistvoll, genießbar, genug, genügend, gepflegt, gerecht, gescheit, geschult, gesittet, gesund, gewissenhaft, günstig, gutartig, gutherzig, gütig, gutmütig, gut und gerne, hervorragend, herzensgut, herzlich, hilfreich, hilfsbereit, honorig, ideenvoll, in guter Verfassung, in Ordnung, kompetent, lauter, leicht, lesbar, leserlich, lieb, lobenswert, lohnend, mangelfrei, mehr als, meinetwegen, menschlich, mild, mindestens, natürlich, neugeboren, nutzbringend, nützlich, ohnegleichen, okay, passabel, positiv, profiliert, qualifiziert, quellfrisch, recht, rechtschaffen, reell, reibungslos, reichlich, richtig, rosig, rühmlich, sachgemäß, sachkundig, sachverständig, sanft, sanftmütig, scharf umrissen, schmackhaft, schön, selbstlos, sensationell, sicher, sittlich, solid, sommerlich, sonnig, spaßig, stark, stattlich, trainiert, trinkbar, tüchtig, tugendhaft, uneigennützig, unfehlbar, verdienstvoll, von Nutzen, vorbildlich, vorzüglich, wenn es sein muß, wertvoll, willkommen, wohl, wohlig, wohlschmeckend, wohltuend, wohl tuend, wolkenlos, zuverlässig, zünftig  (alt)

gut (adv.)

hoch, in Ordnung

see also - Gutenberg-Bibel

Bibel (n.)

biblisch

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phrases

-(auf) gut Glück • Geld und Gut • Hab und Gut • Hab und gut • Neue Besen kehren gut • auf gut Glück • das trifft sich gut • es gut machen • es sich gut gehen lassen • für gut befinden • ganz gut • gleich gut • gut abgeschmeckt • gut ablaufen • gut abschließen • gut abschneiden • gut angezogen • gut ankommen • gut aufgehoben • gut aufgelegt • gut aufgelegt sein • gut aufnehmen • gut ausgebildet • gut ausgehen • gut ausgerüstet • gut auskennen • gut auskommen mit • gut aussehen • gut aussehend • gut behandeln • gut bei Stimme sein • gut beieinander • gut beieinander sein • gut bekannt sein • gut bekömmlich • gut durch • gut durchorganisiert • gut erhalten • gut erzogen • gut finden • gut für • gut gebaut • gut gehen • gut gehend • gut gekleidet • gut gelaunt • gut gemacht • gut gemacht! • gut gemeint • gut genährt • gut gepolstert sein • gut gesinnt • gut gesinnt sein • gut gewachsen • gut gewürzt • gut halten • gut in Form sein • gut informiert • gut leben • gut passen • gut proportioniert • gut riechen • gut schmecken • gut sein • gut sein für • gut situiert • gut sitzend • gut stehen • gut stehend • gut stellen mit • gut tun • gut umgehen mit • gut und gerne • gut unterrichtet • gut verdaulich • gut verlaufen • gut verstehen • gut vorangehen • gut wachsen • gut zu • gut zu entziffern • gut zu gebrauchen • gut zu haben • gut zu handhaben • gut zu hören • gut zu lesen • gut zu verstehen • gut zusammenpassend • kleines Gut • kurz und gut • mach's gut • mach's gut! • mir geht's gut • nicht gut abschneiden • nicht gut sein • nicht mehr gut • recht gut • schlecht/gut dran • sehr gut • sich gut auskennen • sich gut benehmen • sich gut entwickeln • sich gut treffen • sich nicht gut verkaufen lassen • so gut • so gut wie • so gut wie nie • weder gut noch schlecht • zu sich selbst gut sein

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-Adliges Gut • Alles wird gut • Alles wird gut (1999) • Alles wird gut (2003) • Andrzej Gut-Mostowy • Benno Gut • Benno Walter Gut • Burg Gut-Krenkingen • Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner • Dead Like Me – So gut wie tot • Der Tod steht ihr gut • Die Wilden Kerle - Alles ist gut - solange du wild bist! • Die Wilden Kerle - Alles ist gut, solange du wild bist! • Ein-Gut-Parabel • Ende gut, alles gut • Ethisches Gut • Gaddemer Gut • Gefahr/gut Magazin • Gudrun Gut • Gut (Ottobeuren) • Gut (Wirtschaftswissenschaft) • Gut Adolphshof • Gut Aich • Gut Aiderbichl • Gut Altenkamp • Gut Baierdorf bei Graz • Gut Basthorst • Gut Bettringen • Gut Binkhoff • Gut Bockum • Gut Bossigt • Gut Brook • Gut Bustedt • Gut Böckel • Gut Bülk • Gut Campe • Gut Consbruch • Gut Deesberg • Gut Dollrott • Gut Eckhof • Gut Ehlerstorf • Gut Eichthal • Gut Emkendorf • Gut Engelrading • Gut Falkenberg • Gut Freienwillen • Gut Frogner • Gut Galkhausen • Gut Gansbroich • Gut Garkau • Gut Grabau • Gut Grindt und Rheinaue • Gut Groß-Engershausen • Gut Grubnow • Gut Güldenstein • Gut Hahn (Oldenburg) • Gut Hasselburg • Gut Helmshagen • Gut Hemmelmark • Gut Hohen Luckow • Gut Holthausen • Gut Hospelt • Gut Hudenbeck • Gut Hungenbach • Gut Hüffe • Gut Ivenack • Gut Jeesau • Gut Kaden • Gut Kalkofen • Gut Kaltenhof • Gut Kaltenhof (Bad Schwartau) • Gut Kaltenhof (Dänischenhagen) • Gut Kesselsberg • Gut Klein-Engershausen • Gut Kletkamp • Gut Knoop • Gut Kreyenhorst • Gut Kulenhagen • Gut Lauer • Gut Leye • Gut Listringhausen • Gut Ludwigsburg • Gut Lundsgaard • Gut Merberich • Gut Muthagen • Gut Mühlenhof • Gut Müllenark • Gut Neu-Bülk • Gut Neuhof • Gut Niederhofen • Gut Oberbehme • Gut Obergedern • Gut Obernfelde • Gut Oberstockstall • Gut Oedingberge • Gut Oevinghausen • Gut Oheimb • Gut Panker • Gut Pronstorf • Gut Ralligen • Gut Rastorf • Gut Renkhausen • Gut Rixdorf • Gut Rocholz • Gut Roest • Gut Rohlstorf • Gut Rothenhoff • Gut Rundhof • Gut Röttgen • Gut Sandbeck • Gut Schede • Gut Scheibenhardt • Gut Schwaighof • Gut Seekamp • Gut Seestermühe • Gut Sierhagen • Gut Steinberg • Gut Steinhof • Gut Steinlake • Gut Stockhausen • Gut Stockhausen (Lübbecke) • Gut Stockhausen (Meschede) • Gut Strecknitz • Gut Testorf • Gut Unterdickt • Gut Vehr • Gut Volbrexen • Gut Waghorst • Gut Wahlstorf • Gut Wandelheim • Gut Warnberg • Gut Waterneverstorf • Gut Wedigenstein • Gut Weißenhaus • Gut Welle • Gut Wellingsbüttel • Gut Wensin • Gut Weyern • Gut Wicheln • Gut Woltersdorf • Gut Wotersen • Gut Zichtau • Gut Zumdahl • Gut am Schaffstal • Gut gebrüllt, Löwe • Gut-Hirten-Kirche • Gut-Hirten-Kirche (Mannheim) • Hamburg-Gut Moor • Harry meint es gut mit dir • Hot Properties – Gut gebaut und noch zu haben • Höchstes Gut • Inferiores Gut • Karel Gut • Keine Sorge, mir geht’s gut • Kummersdorf-Gut • Lara Gut • Laufendes Gut • Liste der Biografien/Gut • Liturgisches Gut • Mach's gut, Pork Pie • Macht’s gut, und danke für den Fisch • Meritorisches Gut • Mitternacht im Garten von Gut und Böse • Nix-Gut Records • Park und Gut Jersbek • Privates Gut • Rainer E. Gut • Roswell gut – alles gut • Schlaf gut, Wachtmeister! • Spiel gut • Stehendes Gut • Stjepko Gut • Superiores Gut • Trillke-Gut • Unveräußerliches Gut • Ursula Gut • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! • Volkseigenes Gut • Öffentliches Gut

analogical dictionary













 

fein - niceness (en)[Dérivé]

böse[Ant.]

freundlich[Similaire]

gut (adj.)


 

angenehm[Dérivé]

unangenehm[Ant.]

pleasing (en)[Similaire]

gut (adj.)




healthful (en)[Similaire]

gut (adj.)







 

soundness (en)[Dérivé]

unsound (en)[Ant.]

gesund, solide[Similaire]

gut (adj.)




gut (adj.)







 

gut[Ant.]

gut (adv.)


 

hoch[Ant.]

gut (adv.)


wesentlich[Similaire]

gut (adv.)





Wikipedia - see also

Wikipedia

Gutenberg-Bibel

                   
  Gutenberg-Bibel der New York Public Library

Die Gutenberg-Bibel, wegen der 42 Zeilen auch „B42“ oder „B-42“ genannt, entstand zwischen 1452 und 1454 in Mainz. Sie wurde in der Druckerwerkstatt von Johannes Gutenberg gedruckt und gilt als eines der wichtigsten Bücher der Inkunabelzeit. Mit Hilfe des Angestellten Peter Schöffer, des Geldgebers Johannes Fust und etwa 20 weiteren Mitarbeitern entstand eine Auflagenhöhe von ca. 180 Exemplaren. Neben den ca. 150 auf Papier gedruckten Bibeln gab es etwa 30 Ausgaben auf Pergament.[1] Die B42 ist die Imitation einer Handschrift.

Inhaltsverzeichnis

  Vorlage

Die handschriftliche Vorlage für den Druck bildet eine sogenannte Vulgata, eine lateinische Übersetzung des Hieronymus aus dem 4. Jahrhundert. In der Zeit Gutenbergs war diese Bibelversion weit verbreitet. Neben dem Inhalt folgte er auch bei Satzgestaltung und Schrift den Traditionen der Handschrift.

  Aufbau und Schrift

  Einband der obigen Gutenberg-Bibel

Der Druck besteht aus zwei Bänden im Folio-Format. Der erste Band umfasst 648 Seiten, der zweite 643 Seiten.[2] Der erste Band enthält den ersten Teil des Alten Testaments, der zweite Band hauptsächlich die Propheten des Alten Testaments und das neue Testament. (Eine Ausnahme bildet das Exemplar, welches heute in der Library of Congress in Washington D.C. aufbewahrt wird. Diese Ausgabe setzt sich aus drei Bänden zusammen.) Der Satzspiegel hat eine Größe von ca. 19,5 x 29 Zentimetern und besteht aus zwei Spalten (Kolumnen). Jede Kolumne enthält 42 Zeilen, die im Gesamtbild einen gleichmäßigen Blocksatz ergeben. Der harmonische Eindruck des Satzes entstand durch die Verwendung von unterschiedlich breiten Lettern, Ligaturen und Abkürzungszeichen. Insgesamt setzt sich der Text aus 290 Typenvariationen zusammen. Verwendet wurden 47 Großbuchstaben, 63 Kleinbuchstaben, 92 Abkürzungszeichen, 83 Ligaturen und 5 Interpunktionszeichen. Als Schriftart wählte Gutenberg die Textura, eine Variation der gotischen Minuskel. Sie fand häufig Verwendung in liturgischen Büchern und zeichnete sich durch einen großen Schriftgrad aus. Dadurch war der Bibeltext auch bei schwachem Licht und aus einiger Entfernung lesbar und für den Gebrauch in der Kirche geeignet.

  Rubrizierung und Illustration

  Aus der Gutenberg-Bibel der University of Texas

Auszeichnungen im Text entstanden im Anschluss an den Druck. Sie waren Aufgabengebiet des Rubrikators. Dieser erhielt neben dem Bibelexemplar eine tabula rubricatorum, in der alle gewünschten Auszeichnungen aufgelistet waren. Farbige Zeichnungen und Initialen wurden ebenfalls nach dem Druck individuell von Hand eingefügt. Diese Aufgabe übernahmen Illustratoren. Teilweise arbeiteten diese im Auftrag des Druckers, teilweise im Auftrag des Käufers. In der B42 finden sich keine Bilder auf Einzelseiten. Ausgeschmückt, meist durch Blumen- und Blätterranken, sind die freien Flächen um das Textfeld. Dadurch ist jede Ausgabe der Bibel ein Unikat.

  Besonderheiten in Satz und Druck

Auf einigen Seiten (S. 1 bis 9 und 257 bis 263) bestehen die Kolumnen nur aus 40 Zeilen, auf Seite 10 sind 41 Zeilen zu zählen und auf den darauffolgenden Seiten, sofern es sich nicht um Kapitelenden handelt, wurden durchgehend 42 Zeilen gesetzt. Der Satzspiegel blieb allerdings unverändert, es wurde lediglich der Zeilenabstand (Durchschuss) verringert. Dies führte sicherlich zu einer Einsparung von Papier bzw. Pergament und somit zu einer Kostenvergünstigung. Eine weitere Unregelmäßigkeit findet sich auf den Seiten 1, 7, 9, 257 und 258. Gutenberg versuchte die roten Auszeichnungen ebenfalls in das Druckverfahren einzufügen. Dafür wurden zuerst die schwarzen Lettern gedruckt und in einem zweiten Arbeitsschritt die farbigen eingefügt. Das Ergebnis schien der gewünschten Optik allerdings nicht gerecht zu werden oder der Arbeitsaufwand wurde für zu hoch gehalten. Der Rotdruck wurde wieder eingestellt. Die genannten Abweichungen könnten ein Hinweis darauf sein, dass Gutenberg, noch während des Herstellungsprozesses der Bibel, an seinen Entwicklungen feilte und versuchte, Verbesserungen zu erreichen.

  Herstellung

Über Entstehung und Herstellung der B42 gibt es keine gesicherten historischen Quellen. Um den Bibeldruck rekonstruieren zu können, führte die Forschung mehrere Untersuchungen an den erhaltenen Exemplaren durch. Neben Druckfarben- und Papieranalysen verglich sie die Exemplare genauestens miteinander. Daraus ergeben sich die Vermutungen, dass zu Beginn vier, später sechs Setzer an der Satzherstellung arbeiteten und auf zwei Pressen parallel gedruckt wurde. Für den kompletten Prozess von der Typenherstellung bis zu den ausgedruckten Seiten wird ein Zeitraum von zwei Jahren berechnet. Hinzu kommt die benötigte Zeit für Rubrizierung, Illustrierung, Bindung und Einbandgestaltung, welche externe Werkstätten übernahmen. Einen ähnlichen Zeitrahmen umfasste die Abschrift eines Bibelexemplars im Skriptorium. Gutenberg stellte mit Hilfe seiner Entwicklung des Drucks mit beweglichen Metall-Lettern in dieser Zeit um die 180 Exemplare her.

  Erscheinungstermin und Auflagenhöhe

  Westdeutsche Briefmarke (1954) zum 500-jährigen Jubiläum der Gutenberg-Bibel

Es gibt zwei Quellen, die Rückschlüsse auf Erscheinen und Auflagenhöhe der B42 zulassen. Zum einen ein handschriftlicher Vermerk in einem erhaltenen Exemplar. Dieser berichtet, dass die Ausschmückungen im August 1456 fertiggestellt waren. Zu diesem Zeitpunkt musste der Druck also abgeschlossen sein.

Das zweite Dokument ist ein Brief von Enea Silvio Piccolomini (später Papst Pius II.), datiert auf den 12. März 1455. Dieser berichtete dem Empfänger Kardinal Juan de Caravajal von einem Besuch in Frankfurt am Main. Bei dem Besuch traf er einen „erstaunlichen Mann“, der Bibelseiten „in höchst sauberer und korrekter Schrift ausgeführt, nirgendwo nachgemacht“ präsentierte. Piccolomini berichtete weiter, dass die Bibeln bereits vor ihrer Vollendung verkauft gewesen seien und er von 158 und 180 fertigen Büchern gehört hätte. Wenn er hier, wie in der Forschung vermutet, von Johannes Gutenberg und der B42 spricht, war der Bibeldruck vor Anfang 1455 vollendet. Die unterschiedlichen Zahlenangaben Piccolominis werden mit einer Auflagenhöhe in der Druckphase erklärt. Unterstützt wird dieses Argument von der Tatsache, dass in einigen erhaltenen Exemplaren die 40-zeiligen Seiten durch neugesetzte 42-zeilig ersetzt wurden.

  Exemplare der Gutenberg-Bibel heute

  Vitrine mit der Gutenberg-Bibel der Library of Congress (1944)

Heute existieren von der Gutenberg-Bibel weltweit noch 49 bekannte Exemplare.[3] Diese sind teilweise nur noch einbändig oder in Fragmenten erhalten. 1987 wurde zuletzt eines dieser Bücher verkauft: der Kaufpreis von 9,75 Millionen DM (rund 5 Mio. Euro) ist einer der höchsten, die je für ein Druckwerk bezahlt wurden.

  Belgien

  Dänemark

  • Kongelige Bibliotek, Kopenhagen: 2. Band (Papier)

  Deutschland

  Frankreich

  Großbritannien

  • Universitätsbibliothek Cambridge: 2 Bände (Papier)
  • National Library of Scotland, Edinburgh: 2 Bände (Papier)
  • Eton College Library: 2 Bände (Papier)
  • British Library, London: 2 Bände (Papier), 2 Bände (Pergament)
  • Lambeth Place Library: 2. Band (Pergament)
  • John Rylands Library, Manchester: 2 Bände (Papier)
  • Bodleian Library, Oxford: 2 Bände (Papier)

  Japan

  • Keio University, Tokio: 1. Band (Papier)

  Österreich

  Polen

  • Biblioteka Seminarium Duchownego, Pelplin: 2 Bände (Papier)

  Portugal

  • Biblioteca Nacional, Lissabon: 2 Bände (Papier)

  Russland

  Schweiz

  • Bibliotheca Bodmeriana, Cologny: 2 Bände (Papier)
  • 1 Bibel in Privatbesitz G. Heinimann

  Spanien

  • Biblioteca Pública del Estado, Burgos: 2 Bände (Papier)
  • Biblioteca Universitaria y Provincial, Sevilla: 2. Band (Papier)

  USA

  Vellum-Exemplar der Library of Congress

  Vatikanstaat

  Literatur

  • Wolfgang Dobras: Gutenberg. Aventur und Kunst. Vom Geheimunternehmen zur ersten Medienrevolution. Herausgegeben von der Stadt Mainz anlässlich des 600. Geburtstages von Johannes Gutenberg. Schmidt, Mainz 2000, ISBN 3-87439-507-3, (Ausstellungskatalog, Mainz, 2000).
  • Stephan Füssel: Gutenberg und seine Wirkung. Insel Verlag, Frankfurt am Main u.a 1999, ISBN 3-458-16980-6.
  • Leonhard Hoffmann: Gutenberg, Fust und der erste Bibeldruck. Teil 1 bis 4 In: Zentralblatt für Bibliothekswesen Teil 1: 1983 Heft 11, ISSN 0044-4081, S. 473–481; Teil 2: 1984 Heft 12, S. 529–536; Teil 3: 1986 Heft 12, S. 533–547; Teil 4: 1987 Heft 1, S. 53–63.
  • Eberhard König: Zur Situation der Gutenberg-Forschung. Aktualisierte Sonderausgabe. Verlag Bibliotheca Rara, Münster 1995, ISBN 3-928518-25-9.
  • Aloys Ruppel: Johannes Gutenberg. Sein Leben und Werk. Verlag Gebr. Mann, Berlin 1939.
  • Andreas Venzke: Johannes Gutenberg – Der Erfinder des Buchdrucks und seine Zeit. 3. Auflage. Piper-Verlag, München 2000, ISBN 3-492-22921-2, (Darin eine kritische Beschreibung der so genannten Gutenberg-Bibel, ihrer Herstellung und der Rolle Gutenbergs).

  Weblinks

  Digitalisierte Exemplare

Vor allem ein japanisches Digitalisierungsteam hat Exemplare der Gutenberg-Bibel gescannt. Die meisten dieser Digitalisate sind online kostenfrei einsehbar.

Erfasst sind keine Digitalisate von Einzelblättern. Alle hier aufgeführten Exemplare sind vollständig digitalisiert und kostenfrei einsehbar. Die (inzwischen unvollständige) Liste ist alphabetisch nach Bibliotheksorten geordnet. Eine komplette Auflistung hält dagegen die Datenbank des Gesamtkatalogs der Wiegendrucke vor.

  Quellen

  1. Die Zahlenangaben bis Absatz Gutenberg-Bibel heute stammen (wenn nicht anders angegeben) aus: Eva-Maria Hanebutt-Benz: Gutenbergs Erfindungen. In: Stadt Mainz (Hrsg.): Gutenberg – Aventur und Kunst: Vom Geheimunternehmen zur ersten Medienrevolution. Mainz 2000. S.158-189
  2. Zahlenangaben aus: Aloys Ruppel: Johannes Gutenberg. Sein Leben und Werk. Verlag Gebr. Mann. Berlin, 1939. S. 148
  3. Zusammengestellt nach Stephan Füssel: Johannes Gutenberg, Rowohlt Reinbek 2003, S. 143/144, und einer Auflistung des Gutenberg-Museum Mainz
  4. Immenhäuser Gutenbergbibel: Millionenschwerer Dachbodenfund
  5. Die Stuttgarter Gutenbergbibel, auch Stuttgarter B 42 genannt, ist eine 1454 in Mainz gedruckte 42-zeilige Biblia Latina, das erste mit beweglichen Lettern gedruckte Buch des Abendlandes. Sie ist ein bis auf eine Seite vollständig erhaltenes Exemplar. Bei der Anfertigung des Buches wurde versehentlich die Seite mit dem neutestamentlichen Philemonbrief doppelt gedruckt, es entfiel dafür ein Abschnitt aus dem Kolosserbrief. Der unbekannte Erstkäufer das Stuttgarter Exemplars lebte vermutlich in Mainz und ließ die Initialen in der Bibel in verschiedenen Farbkombinationen oder durch Blattgold verzieren. Künstler verzierten damals auf Wunsch der Käufer die bedruckten Rohbögen, waren aber teuer. Nur das erste Kapitel der Genesis ließ der Käufer mit einer Tierdarstellung illustrieren. (Vgl. Stuttgarter Gutenbergbibel. In: Südkurier vom 20. August 2011) Die Bibel war um 1600 in Offenburg beheimatet. Darauf weist ein Schriftzug auf der ersten Seite hin. Des Weiteren haben sich in vielen Initialen des Buches zwischen 1594 und 1613 auch ungehemmt verschiedene „Choralisten“ eingetragen, darunter 1594 ein „Stadler, Georg aus Überlingen“. (Vgl. Sylvia Floetemeyer: Gutenberg-Bibel am See. In: Südkurier vom 18. August 2011) Als Offenburg 1689 von den Franzosen zerstört und geplündert wurde, gelangte die Bibel wohl über Frankreich nach England, dann nach New York, wo sie das Land Baden-Württemberg 1978 für rund vier Millionen Deutsche Mark bei einer Auktion durch den Antiquar Bernd Breslauer ersteigern ließ, der höchste Preis, der bis damals für ein Buch gezahlt worden war. (Vgl. Sylvia Floetemeyer: Gutenberg-Bibel. In: Südkurier vom 24. August 2011) Breslauer hätte ein noch größeres Budget zur Verfügung gehabt. Ganz abgesehen von der sowieso unschätzbaren kulturgeschichtlichen Bedeutung, wäre die Bibel heute ein Vielfaches des damaligen Kaufpreises wert. (Vgl. Sylvia Floetemeyer: „Die Königin ist wieder da“. In: Südkurier vom 24. August 2011) Heute befindet sie sich in der Historischen Sammlung der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart. (Vgl. Florian Weiland (flo): Gutenbergbibel in Sonderausstellung. In: Südkurier vom 22. August 2011)
 Commons: Gutenberg Bible – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
   
         
   

Bibel

                   
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bibel (Begriffsklärung) aufgeführt.
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  Gutenbergbibel, Kongressbibliothek, Washington D.C.

Als Bibel (auch Buch der Bücher) bezeichnen das Judentum und das Christentum je eigene Sammlungen von Schriften, die als Heilige Schriften Urkunden ihres Glaubens sind. Es handelt sich um zwei Zusammenstellungen von „Büchern“ (griechisch: biblia) aus dem Kulturraum der Levante und dem Vorderen Orient, die im Verlauf von etwa 1200 Jahren entstanden sind und zuerst von Juden, dann auch von Christen kanonisiert wurden.

Die Schriften der Bibel haben sowohl im Judentum wie im Christentum für die Religionsausübung normativen Charakter. Im Orthodoxen Judentum gilt die Torah als von Gott Moses und dem jüdischen Volk am Berg Sinai übergeben, im Christentum sind das Alte und Neue Testament Offenbarungszeugnis Gottes. Auch der Islam erkennt die Bibel und mit ihr seine beiden Vorgängerreligionen als gültiges, jedoch von Menschen teilweise verfälschtes Offenbarungszeugnis Allahs an.

Die hebräische Bibel, von Juden meist als Tanach, oft auch nach dem ersten Teil als Torah bezeichnet, besteht aus den drei Teilen Torah (Lehre), Newiim (Propheten) und Ketuwim (Schriften). Diese Bücher bilden in anderer Anordnung als Altes Testament den ersten Hauptteil der christlichen Bibel, den das Neue Testament als zweiter Haupteil ergänzt. In dieser Form ist die Bibel das am weitesten verbreitete und am häufigsten publizierte schriftliche Werk der Welt.

Inhaltsverzeichnis

  Begriffe

Das Wort „Bibel“ stammt vom griechischen Neutrum βιβλίον, das „Papyrusrolle“ bedeutet. Dieser Wortstamm ist von bíblos oder býblos abgeleitet und bedeutet „Papyrusstaude“ oder „Papyrusbast“: So hieß auch die phönizische Hafenstadt Byblos, die in der Antike ein Hauptumschlagplatz für Bast war, dem Rohstoff zur Herstellung der Papierrollen.

Der Plural biblia („Schriftrollen, Bücher“) wurde später irrtümlich als Singular eines lateinischen Femininums aufgefasst. Zugleich wurde das Wort synonym mit dem ebenfalls weiblichen Ausdruck „Heilige Schrift“ (griech. Ἁγία Γραφή, hagia graphae) verstanden. Insofern trifft die populäre Bezeichnung „Buch der Bücher“ zu.

  Die jüdische Bibel

Hauptartikel: Tanach

Der Tanach oder Tenach (hebräisch ‏תנ״ך‎), ein Akronym aus den drei Anfangsbuchstaben seiner Teile, wurde überwiegend in Hebräisch, kurze Passagen auch in Aramäisch verfasst. Die Sammlung, schriftliche Fixierung und redaktionelle Überarbeitung seiner Einzelbücher verlief über mehr als tausend Jahre bis zum Abschluss des jüdischen Kanons um 135.

Für das Judentum ist primär die Torah, darin vor allem der Bundesschluss am Sinai, das zentrale „Wort Gottes“ und damit der „Kanon im Kanon“.

  Torah

  Torahrolle, ehemalige Synagoge Glockengasse Köln

Der erste Teil des Tenach heißt Torah und besteht aus den fünf Büchern Moses, die auch Chumasch, griechisch Pentateuch („fünf Buchrollen“) genannt werden. Die Einteilung beruht darauf, dass der Umfang nicht auf einer antiken Buchrolle Platz fand, erfolgte aber auch nach inhaltlichen Gesichtspunkten: Jedes der Bücher hat einen klaren Anfang und eine deutliche Zäsur am Ende.

Der Begriff „Torah“ bedeutet „Lehre“ und bezieht sich nicht nur auf die jüdischen Gesetze im engeren Sinn – diese sind Hauptinhalte des 2. und 3. Buchs Mose –, sondern auf die gesamte Lebensordnung seit der Schöpfung. Die Einzelbücher heißen im Hebräischen nach ihren ersten Worten; in der Kirchensprache Latein, die darin der griechischen Bibelübersetzung folgte, bezeichnen sie das Hauptthema des jeweiligen Buchs:

  • Bereshit („Im Anfang“) / Genesis („Schöpfung, Ursprung“)
  • Schemot („Die Namen“) / Exodus („Auszug“)
  • Wajikra („Und er rief“) / Levitikus („Priesterschrift“)
  • Bemidbar („In der Wüste“) / Numeri („Zahlen“)
  • Devarim („Die Worte“) / Deuteronomium („Zweites Gesetz“).

Die Torah umfasst die Geschichte der Welt und des Volkes Israel, beginnend mit der Schöpfung und den Geschichten der Erzväter, Israels Auszug aus Ägypten, der Gesetzgebung unter Mose und dem Zug ins verheißene Land. Sie wurde wohl schon im 6. vorchristlichen Jahrhundert kanonisiert.

Ihre ältesten Stoffe entstanden im Verlauf von Wanderungsbewegungen von Nomaden im Zweistromland und aus Ägypten, die seit etwa 1200 v. Chr. in das Kulturland Kanaan einsickerten und dort sesshaft wurden. Sie wurden über Jahrhunderte zunächst mündlich tradiert. Ihre Verschriftung und Zusammenstellung begann um 1000 v. Chr., nachdem aus dem losen Stämmebund verschiedener Hebräer ein Staatswesen nach dem Vorbild antiker Monarchien geworden war.

Die Torah wird am Sabbat und an den Feiertagen abschnittweise in der Synagoge vorgelesen. Der Vorlesungszyklus beginnt und endet im Herbst mit dem Torahfreudenfest.

  Newiim, Propheten

  Newiim, 1. Buch Samuel, Aleppo Codex, 10. J.h.

Im Judentum werden die Propheten eingeteilt in vordere Propheten und hintere Propheten

  Die vordereren Propheten

Zu den vorderen Propheten zählen folgende Bücher:

Diese Bücher erzählen die Geschichte Israels vom Tod Moses, der Landverteilung an die Stämme bis zum Ende der beiden Staaten Israel und Juda und der Zerstörung des ersten Jerusalemer Tempels (586 v. Chr.)

  Die hinteren Propheten

Zu den hinteren Propheten zählen

Die drei großen Propheten sind nach Analogie der drei Erzväter jeweils einem Buch zugeteilt; die übrigen kleinen Propheten bilden als Analogie zu den zwölf Söhnen Jakobs das Prophetenbuch.

Das erste Prophetenbuch beginnt mit der Unterordnung Josuas unter die Autorität Moses (Jos 1,5 ELB) und schließt mit Maleachi als letztem der zwölf kleinen Propheten mit der Rückbindung an das mosaische Gesetz. Die Prophetenbücher wurden erst recht spät kanonisiert: frühestens im 4. Jahrhundert v. Chr. nach der Abspaltung der Samaritaner, für die allein die Torah „Wort Gottes“ blieb.

Am Sabbat und an den Feiertagen wird nach der Torahvorlesung in der Synagoge jeweils in der Haftarah ein Abschnitt aus dem Buch Newiim vorgelesen.

  Ketuwim, Schriften

  Esther-Rolle, Fès, Marocco, 13./14. J.h.

Zu den „Schriften“ (Ketuwim) gehören:

In diesen Werken ist eher wörtliche Rede von Menschen als von Gott überliefert. Sie sind alle nach dem Exil und später entstanden als die vorherigen „klassischen“ Propheten, überwiegend ab 200 v. Chr. Einige sind vor oder parallel zu den zwölf kleinen Propheten entstanden. Dennoch ist ihre theologische Bedeutung diesen nachgeordnet. Das zweite Chronikbuch endet mit dem Ausblick auf den Neubau des Tempels und die Anerkennung JHWHs als Herrn der ganzen Erde. Ihre Kanonisierung geschah spät, für das Buch Daniel erst 135 n. Chr. mit dem Abschluss des Tanach.

Nur fünf dieser Bücher werden als „Festrollen“ (Megillot) im Synagogengottesdienst vorgelesen und sind bestimmten Feiertagen zugeordnet:

  Die christliche Bibel

Altes Testament
Pentateuch
Geschichtsbücher
Lehrbücher
Propheten

„Große“

„Kleine“ (Zwölfprophetenbuch)

Namen nach dem ÖVBE.
Eingeklammerte Namen folgen u.a. der Septuaginta.
Kursiviert: Deuterokanonische Schriften.

Neues Testament
Evangelien
Apostelgeschichte
Paulusbriefe
Katholische Briefe
Offenbarung

  „Inspiration“ und „Mitte“ der Schrift

Die meisten Richtungen im Christentum lehren, dass Gott die biblische Überlieferung lenkte und inspirierte, ihre Schreiber also vom Heiligen Geist bewegt und vor schwerwiegenden Fehlern bewahrt wurden. Sie fassen den Text ihrer Bibel aber nicht vollständig als direktes Ergebnis göttlicher Eingebung oder göttlichen Diktats auf, sondern als menschliches Zeugnis, das Gottes Offenbarungen enthält, reflektiert und weitergibt.

Im Katholizismus und in lutherischer Orthodoxie galt lange Zeit die Theorie der Verbalinspiration. Manche Evangelikale setzen den Bibeltext unmittelbar mit Gottes Offenbarung gleich und schreiben seinem Wortlaut daher eine „Irrtumsfreiheit“ (Inerrancy) zu. Diese Auffassung wird oft als Biblizismus oder biblischer Fundamentalismus bezeichnet. Er reagiert auf die als Angriff auf den Glauben empfundene historische Bibelkritik seit der Aufklärung. Für Christen ist Jesus Christus, seine Person und sein Werk, das maßgebende, alle äußeren Worte erhellende Zentrum der Bibel. Seine Kreuzigung und Auferstehung gelten für sie als Wendepunkt der Heilsgeschichte. Bei der Kanonisierung des Neuen Testaments bestätigte die Alte Kirche auch die heiligen Schriften des Judentums als „Wort Gottes“.

Eine Analyse des Verhältnisses von „Bibel“ und „Wort Gottes“ stützt sich auf die Aussagen der Bibel und zeigt, dass der Begriff "Wort Gottes" in der Bibel in dreifacher Weise vorkommt: Für prophetische Aussprüche, für die zentrale Heilsbotschaft (d.h. das "Evangelium") und manchmal für Jesus Christus.[1]

Für Katholiken ist die Überwindung der Erbsünde durch Jesu stellvertretendes Sühneopfer, daraufhin das Zusammenwirken von menschlicher Bemühung und Gottes Gnadenangebot (Synergismus) zentraler Inhalt der Bibel und Maßstab ihrer Auslegung. Für Protestanten ist es im Anschluss an Martin Luther das Gnadengeschenk Jesu Christi ohne jedes eigene Zutun. Für die Liberale Theologie ist es das menschliche Vorbild des historischen Jesus von Nazaret, das die grenzenlose Gottesliebe bestätigt.

  Altes Testament (AT)

Hauptartikel: Altes Testament

Alle kanonischen Schriften der jüdischen Bibel haben – wenn auch in teilweise anderer Einteilung und Reihenfolge – Eingang in das christliche Alte Testament gefunden. Darüber hinaus erkennen die katholische sowie orthodoxe Kirchen noch einige weitere jüdische Schriften als kanonisch an, die nur in der Septuaginta, der griechischen Übersetzung der hebräischen Bibel, enthalten sind. Die evangelischen Kirchen lehnen diese Erweiterungen als Teil des Kanons ab.

In überkonfessionellen oder ökumenischen Bibelübersetzungen stehen diese, hier mit einem + markierten, Bücher am Ende des Alten Testaments separat als Apokryphen.

In den Bibeln der katholischen Kirchen sind folgende Deuterokanonen enthalten (siehe Bibelstelle in Linkbox):

Der Kanon der orthodoxen Kirchen umfasst neben dem oben beschriebenen katholischen Kanon zusätzlich:

als Anhang

sowie in den slawischen Kirchen eine

  Neues Testament (NT)

Hauptartikel: Neues Testament

Die später als Neues Testament zusammengefassten Bücher entstanden wohl überwiegend zwischen 50 und 100 n. Chr. in der jungen christlichen Bewegung. Es ist fast durchgängig in einer damals weit verbreiteten umgangssprachlichen Form des Griechischen, der so genannten Koiné, verfasst. Zudem enthält es einige aramäische Begriffe und Zitate. Aramäisch war die damalige Umgangssprache im Land Israel und zeitweise lingua franca des antiken Nahen Ostens.

Das Neue Testament besteht aus fünf erzählenden Schriften, nämlich den vier Evangelien

sowie der

und aus belehrender Briefliteratur:

sowie einem apokalyptischen Visionszyklus:

Die Zugehörigkeit dieser Schriften zum NT ist in nahezu allen christlichen Religionsgemeinschaften unumstritten. Nur die Syrisch-Orthodoxen Kirchen erkennen einige davon nicht an, und die Johannesoffenbarung wird auch bei den anderen Orthodoxen nicht öffentlich verlesen.

Das NT erzählt in den Evangelien von Jesus von Nazaret, der als Christus bezeichnet wird, und in der Apostelgeschichte von den Anfängen der Kirche. Dabei wird der überwiegende Teil des Erzählstoffes unter Aufnahme und in Auseinandersetzung mit den Erfahrungen des Volkes Israel und unter Verwendung alttestamentlicher Themen und Bilder dargestellt. In den Briefen versuchen die Autoren, Antworten auf Glaubensfragen zu geben, das Leben in den neuen Gemeinden zu organisieren, auf dort anstehende Probleme zu reagieren und den Christen ihrer Zeit mit mahnenden und aufbauenden Worten zur Seite zu stehen.

  Das Verhältnis von Altem und Neuem Testament

Das Christentum nennt die bereits lange vor seiner Entstehung vorliegende jüdische Sammlung heiliger Schriften „Altes“ Testament im Gegenüber zum „Neuen“ Testament. Der lateinische Begriff testamentum übersetzt den griechischen Ausdruck diatheke, der seinerseits das hebräische berith (Bund, Verfügung) übersetzt. Er steht nicht wie in der antiken Umwelt für ein zweiseitiges Vertragsverhältnis, sondern für eine einseitige unbedingte Willenserklärung. Dies bezieht sich im Alten Testament auf Gottes Taten und Bekundungen in der menschlichen Geschichte, besonders auf seinen Bundesschluss mit dem ganzen Volk Israel am Berg Sinai nach der Offenbarung der Gebote (Ex 24 EU). Ihm gehen Gottes Schöpfungsbund mit Noach (Gen 9 EU), die Berufung Abrahams zum „Vater vieler Völker“ (Gen 12 EU) und der Bund mit Mose zur Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei voraus (Ex 3 EU). Zudem wird in der Prophetie ein „neuer Bund“ verheißen (Jer 31 EU), der alle Völker einbeziehen werde (Joel 4 EU).

Für Christen hat sich diese Verheißung in Jesus Christus als dem sterblicher Mensch gewordenen Wort Gottes erfüllt. In seinem Tod und seiner Auferstehung wurde für sie Gottes „letzter Wille“ offenbar. Damit wurde Gottes Bund mit dem jüdischen Volk für die Urchristen aber nicht ersetzt, sondern erfüllt und so endgültig bekräftigt. Beide Testamente liegen als Gottes endgültige Offenbarung in verbindlicher Schriftform vor und beanspruchen über Jesu Tod hinaus unbedingte Geltung. Die Gegenüberstellung von „altem“ und „neuem“ Bund ist besonders auf den Exodus Israels und die Kreuzigung und Auferstehung Jesu bezogen. Sie werden gemeinsam als jene Taten Gottes aufgefasst, in denen er sein volles Wesen zeigt. Sein ″letzter Wille″ widerspricht seinem ″ersten Willen″ nicht, sondern bestätigt und erneuert ihn für die ganze Welt.

In der Christentumsgeschichte wurde der Begriff „Altes Testament“ jedoch bis 1945 meist als Herabsetzung gedeutet: Das Judentum galt als veraltete, überholte, von der Kirche abgelöste und zum Untergang bestimmte Religion. Die Gesetzesoffenbarung Gottes am Sinai sei vom Selbstopfer Jesu Christi auf dem Hügel Golgota abgelöst worden. Gott habe Israel „enterbt“ und den Christen die Verheißungen übergeben, so dass Heil nur noch in der Kirche liege (siehe Substitutionstheologie).

Nach dem Holocaust hat seit den 1960er Jahren ein grundsätzliches Umdenken eingesetzt. Nun wird der Begriff „Altes Testament“ von den Kirchen und vielen Theologen zwar nicht aufgegeben, aber oft als „Erstes Testament“ übersetzt. Um Vorrang und Weitergeltung des nun aus christlicher Sicht lebendigen Bundes Gottes mit dem Volk Israel zu betonen und die traditionelle religiöse Diskriminierung des Judentums zu überwinden, verwenden viele Christen auch die Bezeichnung „Hebräische“ oder „Jüdische Bibel“ oder „Hebräisch-Aramäische Schriften“. Für Christen sind die alttestamentarischen Gebote der Tora in ihrem Glauben durch Jesus Christus erfüllt, auf die Gottes- und Nächstenliebe konzentriert und so in gewisser Weise relativiert worden.

Über die Bedeutung des Alten Testaments für das Christentum gibt es abweichende inhaltliche Deutungen zwischen den verschiedenen christlichen Konfessionen, jedoch stimmen heute fast alle christlichen Konfessionen darin überein, dass beide Teile gleichberechtigt die christliche Bibel ausmachen und ihre Deutung wechselseitig aufeinander angewiesen ist. Die christliche Exegese interpretiert das Alte und das Neue Testament daher unabhängig voneinander, um die eigenständige Bedeutung des Alten Testament hervorzuheben und einer voreiligen Deutung aus neutestamentlicher Perspektive vorzubeugen. So sprechen Alttestamentler wie Walther Zimmerli von einem auch durch das NT nicht abgegoltenen „Verheißungsüberschuss“ des AT. Für die christliche Theologie ist jedoch Jesus Christus die endgültige Erfüllung des Bundes mit Israel und damit auch der Maßstab dafür, dass und inwiefern das Alte Testament wahr ist und bleibt.[2]

  Textgeschichte

  Ausschnitt der Jesajarolle, eine der ältesten und besterhaltenen Bibelhandschriften, ca. 180 v. Chr.

  Älteste Handschriften

Antike Handschriften waren Papyrus- oder Leder-Rollen, die mit ruß- und harzhaltiger Olivenöl-Tinte beschrieben wurden. Eine Rolle konnte wegen der Handhabbarkeit nur begrenzte Inhalte aufnehmen. Die älteste noch erhaltene vollständige Rolle eines biblischen Buches ist die unter den Schriftrollen vom Toten Meer aufgefundene, 7,34 Meter lange Jesajarolle aus Schafsleder, die um 180 v. Chr. entstand. Von weiteren Büchern der jüdischen Bibel aus dieser Zeit existieren vielfach nur noch Fragmente.

Die hebräische Bibel war in Teilen bereits seit etwa 250 v. Chr. in Alexandria in die griechische Verkehrssprache, die Koiné, übersetzt worden und wurde um 100 n. Chr. abgeschlossen. Die Ausbreitung des Christentums trug entscheidend zur Bewahrung dieser griechischen Bibelübersetzung, der Septuaginta, bei. Ihre ältesten vollständigen Texte, die zugleich auch das ganze NT enthalten, sind der Codex Sinaiticus und der Codex Vaticanus aus dem 4. Jahrhundert, dicht gefolgt vom Codex Alexandrinus aus dem 5. Jahrhundert.

Im 1. Jahrhundert n. Chr. entstand mit dem Kodex eine Handschriftenform, die auch längere Texte und Zusammenstellungen mehrerer Schriften aufnehmen konnte. Kodices konnten ebenfalls aus Papyrus oder Pergament gefertigt sein. Reste von Papyruskodices mit griechischen alt- und neutestamentlichen Texten stammen aus dem 2. und 3. Jahrhundert: Der älteste existierende Text des NT überhaupt ist der Papyrus \mathfrak{P}52, ein Kodex-Fragment mit einem Text aus dem Johannesevangelium, entstanden etwa um 125. Neutestamentliche Texte in Rollenform sind bisher nicht gefunden worden.

Mit der endgültigen Kanonisierung des Tanach um 135 ergab sich die Notwendigkeit einer einheitlichen Fassung und Vokalisierung der hebräischen Konsonantenschrift. Damit begann die tausendjährige Arbeit der Masoreten. Auf ihrer Textvereinheitlichung beruhen die ersten vollständigen hebräischen Bibelhandschriften des Mittelalters, allen voran der Codex Petropolitanus von 1008. Diese hebräische Version des Tanach galt seit der Renaissance als gemeinsame Urform all seiner späteren Übersetzungen, darunter der des Erasmus von Rotterdam und damit auch dem Alten Testament der Lutherbibel.

Die Auffindung ausrangierter Bibelfragmente in der Geniza von Kairo um 1850, vor allem aber der Schriftrollen vom Toten Meer (1947–1956 und 1961) brachte die Annahme eines einheitlichen hebräischen „Urtextes“ teilweise zum Einsturz: Vor und nach seiner Kanonisierung existierten mehrere voneinander abweichende Textvarianten parallel zueinander, neben der Septuaginta vor allem der Samaritanische Pentateuch (4. Jahrhundert v. Chr.).

Die neuen Schriftfunde bestätigten aber auch die große Übereinstimmung der masoretischen Versionen mit den älteren hebräischen Bibeltexten. Die historische Textkritik hat jedoch die Annahme der Existenz eines Urtextes widerlegt: Hinter allen bekannten Textfassungen der Bibel und den meisten ihrer Einzelschriften stehen eine Vielzahl von Verfassern und Redaktoren, die an der Überlieferung mitwirkten. Die gemeinsame Version der Masoreten stand erst am Ende, nicht am Anfang dieses Traditionsprozesses.

  Kanonisierungsprozesse

Das lateinische Wort „Kanon“ bedeutet „Richtschnur“ oder „Richtmaß“ und meint hier die festgelegte Liste jener Bücher, die in einer bestimmten religiösen Gemeinschaft als heiliges Wort Gottes gelten. Mit einer gewissen Eigendynamik tendierte die Sammlung von Schriften mit autoritativem theologischen Anspruch zu einem verbindlichen Abschluss ihres Umfangs und ihrer Inhalte. Diesen Prozess nennt man „Kanonisierung“.

Neben der kanonisierten Bibel haben sowohl im Judentum als auch im Christentum Glaubensbekenntnisse, Liturgie und andere mündliche oder schriftliche Traditionen eine wichtige Bedeutung: Im Judentum die sogenannte mündliche Übelieferung, im Christentum in der katholischen Tradition die Apostolischen Väter, in der evangelischen Tradition die reformatorischen Bekenntnisschriften. Aber nur einige christliche Gruppen wie die Mormonen und die Christliche Wissenschaft ordnen ihre Sondertradition als „Offenbarung“ oder Bekenntnis der Bibel gleich oder über.

  Judentum

Die Anfänge der Kanonisierung lagen in der vorexilischen Königszeit der Reiche Israel und Juda: So berichtet 1. Kön 22 von der Auffindung eines „Gesetzbuchs“ im Jerusalemer Tempel, das den judäischen König Josia 621 v. Chr. zu einer jahwistischen Kultreform und Abschaffung des Synkretismus veranlasst haben soll. Gemeint war das 5. Buch Mose (lat. „Deuteronomium“), das seinerseits in vieler Hinsicht die Gebotsoffenbarung am Sinai (2.–3. Buch Mose) aktualisierend wiederholt. Spätestens seit dem Wiederaufbau des Tempels 539 v. Chr. war die Torah als erster und wichtigster Teil der hebräischen Bibel kanonisch; für die Samaritaner bildete sie bei ihrer Abspaltung im 4. Jahrhundert v. Chr. das einzige, maßgebende Gotteswort.

Der Tanach wurde nach der Zerstörung des zweiten Jerusalemer Tempels im Jahr 70 und der Niederlage im letzten jüdischen Krieg gegen die Römer 135 endgültig kanonisiert. Er umfasste laut Flavius Josephus 22 Bücher wie das hebräische Alphabet, laut des außerkanonischen 4. Esrabuchs dagegen 24 Bücher (die doppelte Zahl der Zwölf Stämme Israels). Dabei wurden aber vermutlich dieselben Schriften verschieden unterteilt.

  Christentum

Das Neue Testament setzt bereits die ganze jüdische Bibel als verbindliche Basis des jüdischen Gottesdienstes voraus, etwa bei Jesu Antrittspredigt in Nazaret, die nach Lk 4,14–21 EU mit einer Lesung der „Schrift“ begann. Vom „Gesetz“ ist oft im Zusammenhang mit Tora-Auslegungen Jesu die Rede, etwa zu Beginn der Bergpredigt. Mt 5,18 EU bekräftigt die kanonische Geltung der Tora bis zur Parusie:

„Wahrlich ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis alles geschieht.“

Häufig stehen „Gesetz und Propheten“ als Kürzel für die Gesamtheit der biblischen Überlieferung vom Bundeswillen Gottes. Auch eine dreigliedrige Form des Tanach wird im Mund des Auferstandenen für die Christen verbindlich gemacht (Lk 24,44 EU):

„Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen.“

Septuaginta-Handschriften enthalten zudem die Bücher Judit, Tobit, Erweiterungen der Bücher Ester und Daniel, die beiden ersten Makkabäerbücher, den Propheten Baruch, die Weisheit Salomos und das Buch Jesus Sirach. Diese zusätzlichen Schriften nennt man in der katholischen Theologie „deuterokanonisch“. Sie gelangten nicht in den Kanon der jüdischen Bibel, fanden aber durch ihre lateinische Übersetzung Eingang in die lateinische Vulgata. Der katholische AT-Kanon enthält demnach 46 Bücher, der orthodoxe noch mehr. Sein Umfang ist dennoch zu 90 Prozent deckungsgleich mit der Hebräischen Bibel.

Das Neue Testament umfasste zur Zeit seiner endgültigen Begrenzung (um 400) 27 griechische Einzelschriften. Alle zusammen erreichen insgesamt nur ein starkes Viertel des Umfangs des Alten Testaments.

Martin Luther übernahm für seine Übersetzung des Alten Testaments auch dessen Kanon, den er in 39 Bücher einteilte. So erlangte dieser auch im Protestantismus Gültigkeit. Die evangelische Gesamtbibel umfasst also 66 Bücher, wobei sich das evangelische AT nur nach Anordnung und Aufteilung von der hebräischen Bibel unterscheidet. Zwar übersetzte Luther auch weitere Schriften der Septuaginta und hängte sie seiner Bibelübersetzung an, bewertete sie aber als geheime „Apokryphen“ und menschliche „Bücher: so der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten und doch nützlich und gut zu lesen sind“.

Die evangelischen Konfessionen betrachten die ganze Bibel als alleinigen Maßstab ihres Glaubens, als norma normans. Der Theologe Dietrich Kuessner formuliert:[3]

„Das Bekenntnis ist im Verhältnis zur Bibel nachgeordnet, eine bereits von der Schrift geprägte Norm (norma normata).“

Demnach haben sich alle Glaubensäußerungen, Bekenntnisschriften und Dogmen an der Bibel zu messen und sollen ihr daher nicht widersprechen. In der katholischen Kirche ist das päpstliche Lehramt die maßgebende und letzte Autorität zur Schriftauslegung; zudem wird die Kirchliche Tradition oft als gleich mit der Bibel angesehen. Die evangelische Kirche lehnt dieses übergeordnete Amt und die starke Stellung der Tradition ab, da beides nicht biblisch begründet sei. Hier gibt es faktisch keine einheitliche Lehre, da die Schriftauslegung nach den lutherischen und reformierten Bekenntnisschriften letztlich Sache des Heiligen Geistes bleibt. Dieser offenbare die Wahrheit des Wortes Gottes dem einzelnen Gewissen des Gläubigen. Nach katholischer Auffassung erlangte die Bibel selbst ihre Autorität jedoch erst durch die Kirche, die ja auch älter sei als die abgeschlossene Bibel. Das kirchliche Lehramt legte den Kanon der Bibel fest, was ebenfalls die Autorität der Kirche über die Bibel zeigen solle.

  Übersetzungen

Hauptartikel: Bibelübersetzung
  Codex Argenteus, Markus-Evangelium, Gotisch, 6. J.h.

  Judentum

Das Judentum hat seine eigenen Übersetzungen der hebräischen Bibel, die sich von den christlichen Übersetzungen des Alten Testaments teilweise stark unterscheiden.

  Christentum

Während die Orthodoxen Kirchen seit etwa 200 n.Chr. Bibeln in der Landessprache verwendeten, war für die katholische Kirche seit dem Ausgang des Altertums die lateinische Bibelübersetzung des Hieronymus, die so genannte Vulgata, maßgebend, auch wenn immer wieder Bibeln in die jeweilige Volkssprache übersetzt wurden. Allerdings war die Vulgata selbst ursprünglich auch eine Übersetzung in die Volkssprache, denn als sie entstand, war Latein noch Umgangssprache. Die Wandlung des Lateinischen zu den romanischen Sprachen machte die westliche Bibel dann nicht mehr mit, und auch in den germanischen und keltischen Gebieten Westeuropas wurde die Bibel fast nur auf Lateinisch verbreitet.

Bereits im 4. Jahrhundert übersetzte der gotische Bischof Wulfila die Bibel ins Gotische, die nach ihm benannte Wulfilabibel. Wulfila war allerdings nicht katholisch, sondern Arianer.

Im Spätmittelalter entstand eine Reihe von Bibelübersetzungen. Besonders die Reformatoren, aber auch schon einige ihrer Vorläufer (Petrus Waldes, John Wycliff und Jan Hus) sahen den direkten Zugang zur Bibel in der Landessprache als wesentlich für den christlichen Glauben an. Durch die Übersetzungen der Reformatoren Luther und Zwingli in den Jahren 1522 bis 1534 wurde die Bibel zum ersten Mal einer größeren Leserschaft im deutschen Sprachraum zugänglich. Maßgeblichen Beitrag dazu leistete die Erfindung des Buchdrucks. Die Lutherbibel wurde Grundlage einerseits für die weite Verbreitung der Bibel in Deutschland, andererseits für ihre kritische Lektüre vor allem seit der Aufklärung und hatte auch eine große Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Schriftsprache. Gedruckt wurde sie in der Schwabacher Schrift.

Heute gibt es eine gute und vor allem große Auswahl an Bibelübersetzungen in deutscher Sprache. Neben der klassischen (inzwischen mehrfach überarbeiteten) Lutherbibel sind erwähnenswert: die sehr wortgetreue, tendenziell wortkonkordante Elberfelder Übersetzung, die ebenfalls recht wortgetreue und etwas besser lesbare Zürcher Bibel, die katholische (bzw. für die Psalmen und das Neue Testament katholisch-evangelische) Einheitsübersetzung, die eine verständliche Sprache und gute Brauchbarkeit für liturgische Zwecke aufweist, und die modernen Übertragungen „Gute Nachricht“ und „Hoffnung für Alle“, die die alten Texte durch eine freiere Übersetzung in eine zeitgemäße und sehr gut verständliche Sprache übertragen haben. Zudem sind in den letzten Jahren noch weitere freie Übersetzungen hinzugekommen, nämlich die „Neues Leben“-Übersetzung und die Basisbibel. Eine Sonderrolle nimmt die Schlachter-Bibel ein, die Genauigkeit mit einer gut verständlichen Sprache vereint, teilweise aber eine sehr umstrittene Wortwahl bietet.

Die heute in allen christlichen Bibelausgaben übliche und weitestgehend einheitliche Einteilung des Textes in Kapitel und Verse ist spät entstanden. Die Kapiteleinteilung führte Stephen Langton, Erzbischof von Canterbury, 1205 in die Vulgata ein. Die Verseinteilung des Neuen Testaments wurde 1551 in Genf erstmals von dem Pariser Buchdrucker Robert Estienne (dt: Stephanus) an einer griechischen und lateinischen Bibelausgabe durchgeführt.

Ohne die sieben deuterokanonischen Bücher umfasst die Bibel 66 Bücher mit 1189 Kapiteln und mehr als 31150 Versen.[4]

  Bibelkritik

  Frühe Bibelkritik: Histoire critique du vieux testament von Richard Simon, Neuauflage 1685

  Judentum

Die Bibelkritik setzt im Judentum erst spät ein.

  Christentum

In der Diskussion, inwiefern die biblischen Erzählungen als historische Berichte gelten können, treffen verschiedene Auffassungen aufeinander.

  • Ein großer Teil der evangelikalen Bewegung betont, dass die Bibel „in allem, was sie lehrt, ohne Irrtum oder Fehler“ sei, ohne „Aussagen im Bereich der Geschichte und Naturwissenschaft“ davon auszunehmen (Biblischer Fundamentalismus).[5] Etwas vorsichtiger formuliert die Basis der Evangelischen Allianz von 1970: Demnach ist die Bibel als inspirierte Heilige Schrift „in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung“ „völlig zuverlässig“.[6]
  • Die in der Neuzeit entwickelte historisch-kritische Exegese geht davon aus, dass die Texte der Bibel nur vor ihrem historischen Hintergrund und unter Berücksichtigung ihrer literarischen Form verständlich sind. Die Bibel erzähle nicht Geschichte, sondern Heilsgeschichte. Der historische Gehalt der biblischen Erzählungen wird in ihren verschiedenen Teilen sehr unterschiedlich beurteilt. Speziell die Methoden der (nichttheologischen) Literar- und Formkritik sowie allgemein die Methoden der historischen Forschung dienen hierzu als Hilfsmittel. Insbesondere wird biblischen Texten, die nicht beanspruchen, historische Tatsachen zu berichten, nicht unterstellt, Geschichte erzählen zu wollen. Anderen Teilen der Bibel wird hingegen relativ hohe geschichtliche Zuverlässigkeit zugeschrieben. Eine Sonderstellung nehmen die Evangelien ein. Sie beanspruchen aus der Sicht der Historisch-Kritischen nicht, Geschichtswerke zu sein oder Fakten aus dem Leben Jesu zusammenzutragen, sondern verstehen sich als „Frohe Botschaft“. Ihr Ziel sei, den Glauben an den „auferstandenen Jesus Christus“ zu bezeugen. Den Evangelien sei zwar historisch zuverlässiges Material zu entnehmen, wichtiger aber sei es, die Glaubensbotschaft der Evangelien verständlich und lebendig zu machen.
  • Nichttheologische Wissenschaftler verstehen die Bibel häufig als ein literarisches Werk. Gattungsgeschichtlich gehören die Texte in die literarischen Kategorien Prolog, Liebeslied, Hymnus, Paradoxon, Monolog, Dialog, Rätsel, Ellipse, Gebet, Gleichnis, Parabel, Gedicht, Brief und Geschichtsschreibung. Die Texte stellen eine wertvolle Quellensammlung für die Erforschung ihrer jeweiligen Entstehungszeit dar. Die Historizität der Erzählungen selbst wird von einigen als relativ gering eingeschätzt.
  • Weniger weit verbreitet ist der Glaube, bei der Bibel handele es sich um ein magisches Buch, mit welchem wichtige Ereignisse in der Zukunft vorhergesehen werden könnten. Manche Menschen haben einige Zeit ihres Lebens damit verbracht, den vermuteten Bibelkode zu entschlüsseln, um an die geheimen Botschaften zu gelangen. Bislang ist die Existenz eines solchen Kodes nicht bewiesen.

Daneben gibt es eine Bibelkritik, deren Thema unter anderem die in der Bibel vertretenen moralisch-ethischen Auffassungen und die Gewalt in der Bibel sind.

  Die Bibel im Islam

  Hagar und Ismael, Gustave Doré, 1866

Der Koran übernimmt und variiert eine Reihe biblischer und apokrypher Geschichten und Lehren, die Mohammed wahrscheinlich mündlich durch die syrische Kirche überliefert wurden. Er nennt die Tora (Taurat), die Psalmen (Zabur) und das Evangelium (Indschil) „Heilige Schriften“, die von Gott stammen, aber später von Menschen verändert, teils sogar verfälscht worden seien:

„Wir haben die Herzen der Kinder Israel verhärtet, so dass sie die Worte der Schrift entstellten, und sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie erinnert worden waren …
Und von denen, die sagten: ,Wir sind Nasara‘ [Nazarener] habe wir ihre Verpflichtung entgegengenommen. Aber dann vergaßen sie einen Teil von dem, womit sie erinnert worden waren.“

Sure 5,13f

Daher sind viele Muslime mit wichtigen Inhalten der Bibel vertraut, wenn auch in koranischer Version, die oft den biblischen Wortlaut verkürzt, verändert, paraphrasiert und von seinem Eigenkontext löst. Diese interpretierende Wiedergabe ist für sie maßgebend, entsprechend dem Anspruch des Korans, der sich als endgültige Offenbarung Allahs versteht, die alle früheren Offenbarungen aufnimmt und ihre Wahrheit wiederherstellt.

Der Koran sieht in den biblischen Geschichten, die er nacherzählt, Mohammeds Kommen und seine Berufung zum „Siegel der Propheten“ Gottes vorgebildet und prophezeit. Huseyn al-Dschisri deutete 114 Stellen in der Bibel – vor allem den paraklētos („Beistand“, „Fürsprecher“) in Joh 14,26 EU; 15,26–27 EU; 16,7–13 EU – als Hinweise auf Mohammeds Prophetentum.

Parallelen zur Urgeschichte der hebräischen Bibel sind im Koran

  • das psalmenartige Lob des Schöpfers, z. B. in Sure 87,1–3
  • die Bestimmung Adams und seiner Frau (Eva wird nie namentlich genannt) zum Stellvertreter (biblisch: Ebenbild Gottes) auf Erden und ihre Vertreibung aus dem Paradies (Sure 2,30–36)
  • ihre Wiederannahme (Sure 20,122; der Koran kennt keinen Schöpfungsfluch und keine Erbsünde)
  • der Brudermord (Sure 5,27–32)
  • die Sintflut und Noahs Rettung: Dieser ist nach Adam Gottes erster Gesandter, der vergeblich zur Abkehr von falschen Göttern ruft (Sure 40,36f).

Der Koran nennt 20 Figuren der Bibel, die dort nicht alle als Propheten gelten, als Vorläufer Mohammeds. Besonders Abraham, der „Freund Gottes“, ist für den Koran Vorbild des wahren Gläubigen. Er habe – wie auch nachbiblische jüdische Überlieferung erzählt – erkannt, dass Gott mächtiger als Gestirne ist (Sure 6,78f). Die ihm folgten, ohne Juden oder Christen zu werden (Hanifen), sind den Muslimen gleichwertig (Sure 21,51–70). Ihm wurde auch im Koran ein Sohn verheißen, den er opfern sollte (Sure 37,99–113). Dabei deuten die Muslime diese Geschichte nicht auf Isaak, sondern auf Ismael, den von der Magd Hagar geborenen ältesten Sohn Abrahams, der als Stammvater der Araber gilt. Abraham und Ismael sollen, gemäß Sure 2,125 die Kaaba als erstes Gotteshaus in Mekka gegründet haben.

Von Joseph, Jakobs zweitjüngstem Sohn, erzählt Sure 12. Moses wird in 36 Suren erwähnt: Er ist auch im Koran der mit Gott unmittelbar redende Prophet (Sure 4,164), der sein Volk Israel aus Ägypten befreite und ihm die Tora vermittelte. Die Zehn Gebote liegen Sure 17,22–39 zugrunde. König David empfängt und übermittelt als Prophet die Psalmen; Salomos große Weisheit preist Sure 21,78ff.

Von den Figuren des Neuen Testaments stellt der Koran Maryam (Maria – Mutter Jesu), Johannes den Täufer (Sure 3,38–41; 19,2–15; 21,89 f.) und Isa bin Maryam („Jesus, der Sohn der Maria“) besonders heraus. Letzterer hat die Aufgabe, das Volk Israel zum Gesetzesgehorsam zurückzurufen und den Christen das Evangelium als schriftliche Offenbarungsurkunde zu vermitteln. Er verkündet wie Mohammed Gottes kommendes Endgericht, aber nur als Mensch, der nicht gekreuzigt wurde (Sure 4,157). Seine Auferstehung wird daher nur angedeutet. Die jungfräuliche Geburt wird im Koran aber ebenso bezeugt, wie Jesus als der verhießene Messias, das Wort Gottes und ein Mensch frei von Sünde.

Als Gesandte Gottes sind diese Propheten im Koran moralische Autoritäten, so dass er von ihren in der Bibel geschilderten dunklen Seiten (z. B. Davids Ehebruch und Mord) nichts berichtet.

  Verbreitung

Die Bibel ist das meistgedruckte, am häufigsten übersetzte und am weitesten verbreitete Buch der Welt. Es existieren Gesamtübersetzungen in 469 Sprachen und Teilübersetzungen in 2527 Sprachen.[7]

Für die Verbreitung der Bibel setzen sich Bibelgesellschaften weltweit ein. In Deutschland sind dies insbesondere:

Zur Verbreitung der Bibel und ihrer Erzählungen trugen wesentlich auch die Bilderbibeln bei. Als Bilderbibel bezeichnet man eine Folge bildlicher Darstellungen aus der biblischen Geschichte mit oder ohne Text und Erläuterungen. Sie umfassen sowohl illustrierte Bibeln wie lose oder gebundene Bilderfolgen. Sie richteten sich häufig an Ungelehrte und Unwissende bzw. die „Armen im Geiste“ – daher auch Armenbibel, lateinisch „biblia pauperum“ – sowie an Kinder – vor allem die Kinderbibel – und dienten der religiösen Erbauung und Katechese. Einen Höhepunkt der Bibelillustration bildet das 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert kam es zu einer weiteren Blütezeit der Bilderbibeln im Umkreis der Nazarener und Romantiker. Besonders populär wurden die Werke von Julius Schnorr von Carolsfeld und Gustave Doré.

  Sammlungen und Museen

  Die Flucht nach Ägypten, Rembrandt, 1627

Es bestehen unter anderem folgende Bibelsammlungen und Bibelmuseen:

  Siehe auch

 Portal:Bibel – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Bibel

  Literatur

Bibliographie
  • Elenchus Bibliographicus Biblicus. Pontifical Biblical Institute Press, Rom 1920 ff., ZDB-ID 1838-7, (nahezu vollständige Sammlung zur Sekundärliteratur)
Leichtverständliche Literatur von Fachwissenschaftlern
  • Tim Dowley (Hrsg.): Der große Bibelführer. Brunnen-Verlag, Gießen u. a. 2011, ISBN 978-3-7655-1487-6.
  • Klaus Koch u. a. (Hrsg.): Reclams Bibellexikon. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage. Leipzig Reclam, 2004, ISBN 3-15-010555-2.
  • Franz Kogler (Hrsg.): Herders Neues Bibellexikon. Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2008, ISBN 978-3-451-32150-4.
  • Bernhard Lang: Die Bibel. Eine kritische Einführung (= Uni-Taschenbücher 1594 Theologie- und Religionswissenschaft). F. Schöningh Verlag, Paderborn u. a. 1990, ISBN 3-506-99409-3.
  • Hanna Liss: Tanach. Lehrbuch der jüdischen Bibel (= Schriften der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Bd. 8). 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8253-5448-0.
  • Gerhard Lohfink: Jetzt verstehe ich die Bibel. Ein Sachbuch zur Formkritik. 13. Auflage. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 1986, ISBN 3-460-30632-7.
  • Annemarie Ohler: dtv-Atlas Bibel (= dtv 3326 dtv-Sachbuch). 5., korrigierte Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-423-03326-8.
Einführende Fachliteratur
  • Lukas Bormann: Bibelkunde. Altes und Neues Testament (= UTB 2674 UTB basics). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 3-525-03611-6.
  • Heinrich A. Mertens: Handbuch der Bibelkunde. Literarische, historische, archäologische, religionsgeschichtliche, kulturkundliche, geographische Aspekte des Alten und Neuen Testaments. Ein Arbeitsbuch für Unterricht und Predigt. 2., neu bearbeitete Auflage. Patmos-Verlag, Düsseldorf 1984, ISBN 3-491-78326-7 (Nachdruck der 2., neu bearbeiteten Auflage. ebenda 1997, ISBN 3-491-77021-1).
  • Horst Dietrich Preuß, Klaus Berger: Bibelkunde des Alten und Neuen Testaments. Band 1: Altes Testament (= Uni-Taschenbücher 887). Quelle & Meyer, Heidelberg u. a. 1980, ISBN 3-494-02097-3.
  • Claus Westermann, Ferdinand Ahuis, Jürgen Wehnert: Calwer Bibelkunde. Altes Testament, Apokryphen, Neues Testament. 14., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Calwer Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-7668-3714-1.
  • Wolfgang Zwickel: Die Welt des Alten und Neuen Testaments. Ein Sach- und Arbeitsbuch. Calwer Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-7668-3412-6.
Weiterführende Fachliteratur
  • Manfred Görg, Bernhard Lang (Hrsg.): Neues Bibellexikon. 3 Bände. Patmos-Verlag, Düsseldorf 2008, ISBN 978-3-545-23077-4.
  • Herbert Hunger: Geschichte der Textüberlieferung der antiken und mittelalterlichen Literatur. 2 Bände (Bd. 1: Antikes und mittelalterliches Buch- und Schriftwesen. Überlieferungsgeschichte der antiken Literatur. Bd. 2: Überlieferungsgeschichte der mittelalterlichen Literatur.). Atlantis-Verlag, Zürich 1961–1964 (Unveränderter Nachdruck als: Die Textüberlieferung der antiken Literatur und der Bibel (= dtv 4176). Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1975; Unveränderter Nachdruck, 2. Auflage, 9. - 13. Tausend. (= dtv 4485 dtv-Wissenschaft). ebenda 1988, ISBN 3-423-04485-3).
  • Hans-Josef Klauck u. a. (Hrsg.): The Encyclopedia of the Bible and its Reception. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2009ff., ISBN 978-3-11-019904-8, Online-Vorabzug.
Populärwissenschaftliche Sachbücher

  Weblinks

 Wikisource: Bibel – Quellen und Volltexte
 Commons: Bibel – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Bibel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Bibel – Zitate
 Wikiquote: Evangelium – Zitate

  Bibelausgaben und -Übersetzungen

Hauptartikel: Bibelausgabe

  Informationen zur Bibel

  Verarbeitungen biblischer Themen

Literatur

  Anmerkungen

  1. Franz Graf-Stuhlhofer: Worte Gottes in der Bibel. Gegen eine undifferenzierte Gleichsetzung von Bibel und Wort Gottes. In: Zeitschrift für Theologie und Gemeinde 16 (2011) 66-89.
  2. Walther Zimmerli: Grundriß der alttestamentlichen Theologie; Stuttgart 1972, S. 206f
  3. Dietrich Kuessner 2002
  4. Statistik in einem Bibel-Abschreibeprojekt
  5. Thomas Schirrmacher (Hrsg.): Bibeltreue in der Offensive. Die Drei Chicago-Erklärungen zur biblischen Irrtumslosigkeit [1978], Hermeneutik [1982] und Anwendung [1986]. Verlag für Kultur und Wissenschaft, Bonn 1993, S.19 (Zusammenfasssende Erklärung), S. 22 (Artikel XII).
  6. Abgedruckt etwa bei Fritz Laubach: Aufbruch der Evangelikalen. Brockhaus, Wuppertal 1972, S. 101.
  7. Angabe laut UBS Scripture Language Report 2010
  8. The British Libary Catalogue of Illuminated Manuscripts
   
               

Berg

                   
Dieser Artikel behandelt den Berg als topografische Erhebung. Für andere Bedeutungen des Wortes Berg siehe Berg (Begriffsklärung).

Ein Berg ist eine Geländeform, die sich über die Umgebung erhebt. Er ist meist höher und steiler als ein Hügel. Er sollte sich ferner durch eine gewisse Eigenständigkeit auszeichnen, also genügend Abstand von anderen Bergen und eine Mindesthöhe über einem Pass aufweisen. Gegenstück ist das Tal.

Geologisch und geographisch zusammengehörige Berge bilden ein Gebirge oder einen Gebirgszug. Dabei wird unterschieden zwischen Hochgebirgen und Mittelgebirgen.

Die Benennung einer Geländeform durch den Menschen als eigenständiger Berg ist subjektiv und nicht scharf von der Bezeichnung Gipfel abgegrenzt. Klar ist darum einzig, dass es mehr Gipfel als Berge gibt. Im Normalfall wird ein Berg einen Haupt- und mehrere Nebengipfel aufweisen, da nach Definition der Bergsteigervereinigungen schon ein Gegenanstieg von 30 Metern für einen Gipfel ausreicht.

Inhaltsverzeichnis

  Kriterien für die Eigenständigkeit

Mögliche Indizien dafür, ob ein Berg als eigenständig anzusehen ist oder als Nebengipfel eines benachbarten höheren Berges gilt, sind seine Dominanz und seine Schartenhöhe. Eine Aufstellung gängiger Kriterien findet sich unter Berggipfel.

  Formen

Berge können als Bergkuppe abgerundet sein, oder als Bergspitze oder Horn pyramidenartig spitz und schroff. Bei einem Tafelberg oder Stuhl kann die Höhe plateauartig flach sein. Der Berg kann als Bergrücken langgezogen sein, kann aber auch den Ausgangspunkt für mehrere abzweigende Bergrücken bilden. Berge können frei in der Landschaft stehen (wie beispielsweise Israels Berg Tabor), sind jedoch meist Teil eines Gebirges.

  Piz Badile im schweizerischen Bergell ist Teil einer Kette und nach hochalpiner Definition trotz imposanten Aussehens ein Nebengipfel.

  Klima

Je nach Sonnen- und Windexposition sowie geografischer Breite herrschen an einem Berg unterschiedliche klimatische Verhältnisse, die wiederum die Vegetation beeinflussen. Die der Sonne zugewandten Hänge sind wärmer als die im Schatten liegenden. Je nach Höhe des Berges sind an seinen Flanken mehrere Höhenstufen mit verschiedenem Klima vertreten.

  Relatives, Mythisches und Absolutes

Was bei einem Berg als „hoch“ angesehen wird, ist stets relativ zur umgebenden Landschaft. So würden die norddeutschen Dammer (115 bis 146 Meter) oder Hüttener Berge (92 bis 106 Meter) in der Schweiz nur als Hügel gelten, wofür man in Deutschland oder auch in Österreich die Grenze bei etwa 300 Meter ansetzt. Der Møllehøj als höchster Berg Dänemarks misst gerade einmal 170 Meter, und der Wilseder Berg überragt mit 169 m ü. NN nicht nur die Lüneburger Heide, sondern den Umkreis von 100 Kilometern.

Die Schartenhöhe und die Dominanz einer Erhebung können als Kriterien herangezogen werden, um einen Gipfel als selbstständigen Berg zu klassifizieren. Im Hochgebirge gilt beispielsweise eine Schartenhöhe von etwa 100 bis 300 Meter und eine Dominanz von etwa ein bis drei Kilometer als Mindestmaß, um von einem eigenständigen Berg zu sprechen.

Um viele markante Berge ranken sich Sagen und Mythen, in denen dem Berg selbst eine Persönlichkeit zugeschrieben wird. Seit dem 19. Jahrhundert wurden Berge als „Sportgeräte“ für den Alpinismus entdeckt, im Laufe des 20. Jahrhunderts entstand parallel zum traditionellen Bergsteigen das Extremklettern bzw. Freiklettern. Auch andere alpine Sportarten fanden zahlreiche Anhänger, etwa Skifahren, Snowboarden oder Skitouren.

Berge stehen für Beständigkeit und Unveränderlichkeit und finden in diesem Sinne in vielen Sprichwörtern Erwähnung: „Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berge gehen“. Viele Menschen fühlen sich am Berg „dem Himmel näher“, und dieses Erlebnis ist Anregung zu Nachdenken oder Gebet. Als „Leiter zu Gott“ tragen daher viele niedrige bis mittelhohe Berge eine Kapelle oder Gedenkstätte. In den Hochgebirgen Europas und Amerikas tragen sie meist ein Gipfelkreuz.

  Auch manch kleiner Berg hat Vermessungspunkt und „Pyramide“

Viele Berge sind wegen ihrer Rundsicht bekannt oder beliebt. Wenn diese durch Wald behindert ist, errichtet man eine Aussichtswarte. Häufig sind Vermessungspunkte oder besser trigonometrische Punkte nahe beim Gipfel unerlässlich.

  Entstehung von Bergen

Hauptartikel: Gebirgsbildung

Berge sind in der Regel eine Folge der Plattentektonik der Erde oder vulkanischen Ursprungs. Bewegen sich zwei Platten der Erdkruste gegeneinander, so wird an der „Knautschzone“ oft ein Gebirgszug aufgeschoben. Deren Berge zeichnen sich durch schroffe Gestalt und große Höhe aus. Herausragende Beispiele sind die Berge des Himalaya und der Anden, aber auch die der Alpen, des Balkangebirges oder des Zagros.
Mit zunehmendem geologischen Alter trägt die Erosion dazu bei, dass die Formen milder werden und die Gebirge niedriger. Beispiele dazu bieten die deutschen Mittelgebirge.

Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass erstmals im Neoarchaikum die Voraussetzungen für das Entstehen von höheren Bergen gegeben waren. In den Zeitaltern davor war die kontinentale Lithosphäre aufgrund ihrer hohen Temperatur und zu geringen Dicke für topographische Erhöhungen von mehr als 2.500 Metern noch nicht ausreichend tragfähig.[1]

Mancher Steilhang im Hochgebirge macht sichtbar, dass Stein durchaus verformbar ist: es gibt Gebirgs-Falten im Ausmaß hunderter Meter und Schichten, die wie ein Stapel Papier verbogen sind. Fast jedes Gestein gibt nach, wenn die jährliche Bewegung nur einige Millimeter ausmacht. Auf raschere Kräfte reagiert es spröde – vergleichbar dem Siegellack – und bricht.

Oft bringt die Tektonik oder Erosion die verschiedenen Gesteinsarten, aus denen viele Berge bestehen, ans Tageslicht, was interessante geologische oder sogar paläontologische (in Form von Fossilien) Einsichten ermöglichen kann. Auch Erze und Bergwerke sind ein Zeichen dieser Vielfalt. Oft wurden im Laufe der Erdgeschichte an ältere Berge auch Sandsteinschichten oder Korallenriffe angelagert (Jura, Dachsteingebirge, Leithagebirge, Westerwald).

Im Bereich von Subduktionszonen, wo sich eine Platte der Erde unter eine andere schiebt, wird die untere aufgeschmolzen. Die heiße Schmelze ist leichter als ihre Umgebung und dringt nach oben. Dies ist eine Ursache des Vulkanismus, der ebenfalls für das Entstehen vieler Berge verantwortlich ist. Aktive und auch ehemalige feuerspeiende Berge nennt man Vulkane.

Eine in polnahen Gebieten vorkommende Gebirgsbildung ist die der Reliefumkehr: eine Mulde wird von Gletschern mit Geröll aufgefüllt, wobei der Untergrund durch das Gewicht des Eises unter Druck steht. Ziehen sich die Gletscher zurück, entspannt sich der Untergrund, und die Geröllfüllung kann teilweise über die Höhe der Umgebung empor gehoben werden. So entstandene Erhebungen sind zum Beispiel am Münsterländer Kiessandzug zu beobachten. Häufiger ist hingegen zu beobachten, dass ältere Bergschichten durch ihre größere Härte stehen bleiben, während jüngere schneller verwittern.

Berge können auf der Erde kaum höher als neun Kilometer emporragen. Dies liegt daran, dass die Basis eines Bergs sich ab dieser Höhe aufgrund des enormen Lithostatischen Drucks verflüssigt und so die Maximalhöhe festgelegt wird.

  „Schwimmende“ Gebirge und Schwerkraft

„Junge“ Gebirge schwimmen quasi auf dem Erdmantel, weil die Dichte ihrer Gesteine (etwa 2,5 bis 3 g/cm³) geringer ist als im basaltähnlichen Untergrund (Dichte rund 3,3 g/cm³). Dadurch könnte man Bergregionen mit schwimmenden Eisbergen vergleichen, doch ist ihr „Schwimmgleichgewicht“ nur zu 90 bis 95 Prozent gegeben (Isostasie). Sie verdrängen beim Eintauchen dichtere Gesteine, wodurch Schwereanomalien entstehen. Diese Anomalien kann man mit Methoden der Geophysik und Geodäsie untersuchen und so das Erdinnere erforschen.
„Ältere“ Berg-Ketten sind dagegen schon mehr abgetragen und in der Folge etwas eingesunken, wodurch sie sich mit der Umgebung zu fast 100 Prozent im hydrostatischen Gleichgewicht befinden. Messungen des Erdschwerefeldes zeigen hier keinen größeren Effekt mehr.

  Filme

  Berge nach Höhe

  Siehe auch

 Portal:Berge und Gebirge – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Berge und Gebirge

  Einzelnachweise

  1. Rey, P. und Coltitce, N. (2008):Neoarchean lithospheric strengthening and the coupling of Earth's geochemical reservoirs. In: Geology Bd. 36, S. 635-638.]

  Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Berg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Berg – Zitate
 Commons: Berg – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
   
               

Gut

                   

Gut steht für:


Die Varianten GUT oder gut stehen für:


Gut ist der Familienname folgender Personen:


Siehe auch:

Wiktionary Wiktionary: Gut – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary Wiktionary: gut – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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