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Wikipedia

Jamie Green

                   
Jamie Green
Jamie Green am Hockenheimring
DTM
Nation Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Erstes Rennen Hockenheimring 2005
Teams (Hersteller)
2005 Persson · 2006–2008 HWA · 2009–2010 Persson · 2011–2012 HWA (alle Mercedes-Benz)
Statistik
Rennen Siege Poles SR
79 8 6 13
Podien 19
Gesamtsiege 0
Punkte 321,5
(Stand: 6 von 10 Rennen 2012)

Jamie Green (* 14. Juni 1982 in Leicester) ist ein britischer Automobilrennfahrer. Er gewann 2004 die Formel-3-Euroserie. Seit 2005 startet er für verschiedene Mercedes-Teams in der DTM. Seine beste Gesamtplatzierung ist ein vierter Platz (2007, 2008).

Inhaltsverzeichnis

  Karriere

  Anfänge im Motorsport

  Unterschrift von Jamie Green

Green begann seine Motorsportkarriere im Kartsport, in dem er von 1996 bis 2001 aktiv war. 2001 debütierte er in der Winterserie der britischen Formel Renault im Formelsport. 2002 trat er für Fortec Motorsport in der britischen Formel Renault an. Er gewann zwei Saisonsiege und wurde mit 279 zu 333 Punkten hinter seinem Teamkollegen Danny Watts Vizemeister. Das Duell um den zweiten Gesamtrang entschied er mit fünf Punkten Vorsprung gegen Lewis Hamilton für sich. Außerdem nahm er an einem Rennen des Formel Renault 2000 Eurocup teil und gewann den McLaren Autosport BRDC Award.

2003 ging Green für Carlin Motorsport in der britischen Formel-3-Meisterschaft an den Start. Es gelang ihm gleich beim Saisonauftakt beide Rennen von der Pole-Position startend zu gewinnen. Während sein Teamkollege Alan van der Merwe mit 308 Punkten die Meisterschaft für sich entschied, wurde Green mit 237 Punkten, vier Siegen und insgesamt 12 Podest-Platzierungen Zweiter in der Gesamtwertung. Darüber hinaus nahm er an vier Rennwochenenden der Formel-3-Euroserie teil. Das dritte Rennwochenende absolvierte er für ASM Formule 3 und erzielte dabei einen dritten Platz. Anschließend ersetzte er beim Kolles-Team Jan Heylen für die letzten drei Veranstaltungen.

2004 trat Green die komplette Formel-3-Euroserie-Saison für ASM Formule 3 an. Er gewann sieben Rennen und wurde mit 139 Punkten Meister. Zweiter wurde sein Teamkollege Alexandre Prémat mit 88 Punkten.

  DTM

2005 wechselte Green in die DTM. Er erhielt ein Vorjahresmodell von Mercedes, das Persson Motorsport einsetzte. Green erzielte in seiner Debütsaison zwei Pole-Positions und ein zweiter Platz beim Saisonfinale in Hockenheim war sein bestes Resultat. Mit 29 zu 5 Punkten entschied er das teaminterne Duell gegen Bruno Spengler für sich. Zudem setzte er sich gegen Jean Alesi, der einen aktuellen Mercedes fuhr, mit sieben Punkten Vorsprung durch. Auf Mika Häkkinen und Bernd Schneider, die ebenfalls ein aktuelles Mercedes-Modell fuhren hatte er nur einen bzw. drei Punkte Rückstand.

  Green im HWA-Mercedes in der DTM 2007

2006 erhielten Green und Spengler ein aktuelles Mercedes-Modell beim Rennstall HWA. Green startete vier mal von der Pole-Position und zwei zweite Plätze waren seine besten Resultate. Ein Sieg gelang ihm nicht. In der Gesamtwertung verbesserte er sich zwar auf den fünften Platz. Allerdings wurde er intern von Schneider und Spengler, die die ersten zwei Positionen belegten, geschlagen. Beide Piloten hatten mehr als doppelt so viel Punkte als er erzielt. Green setze sich allerdings intern gegen Häkkinen durch. 2007 kam Green in den ersten acht Rennen nicht über den fünften Platz hinaus. Beim neunten Rennen auf dem Circuit de Catalunya gelang ihm schließlich sein erster DTM-Sieg. Dieses Resultat wiederholte er beim nächsten Rennen, dem Saisonfinale in Hockenheim. In der Fahrerwertung erreichte er den vierten Platz als zweitbester HWA-Pilot hinter Spengler. Gegen Schneider und Häkkinen setzte er sich teamintern durch. 2008 absolvierte Green seine vierte DTM-Saison. Wie in der Vorsaison gewann er mit Siegen in Mugello und Nürnberg zwei Rennen und er wurde erneut Gesamtvierter. Er war abermals zweitbester HWA-Pilot und wurde intern nur von Paul di Resta, der in seiner ersten Saison in dem Team war, geschlagen. Gegen Spengler und Schneider setzte er sich durch. Trotz dieser Leistungen verlor Green am Saisonende sein Cockpit im HWA-Rennstall. Schneider und er wurden durch Gary Paffett und Ralf Schumacher ersetzt.

  Green kehrte in der DTM-Saison 2009 zu Persson Motorsport zurück

2009 kehrte Green zu Persson Motorsport zurück. Er erhielt ein Mercedes-Vorjahresmodell und wurde Teamkollege von Susie Stoddart. Bereits im dritten Rennen auf dem Norisring gelang ihm ein Sieg. Er war in dieser Saison der beste Pilot in einem Jahreswagen und lag mit 27 Punkten auf dem siebten Gesamtrang. Green hatte am Saisonende dreifach soviel Punkte wie Schumacher, der einen aktuellen Mercedes fuhr, vorzuweisen. Seine Teamkollegin Stoddart blieb ohne Punkte. 2010 blieb Green bei Persson Motorsport. Er entschied zum dritten Mal in Folge das Rennen in Nürnberg für sich und schloss die Saison erneut als bester Jahreswagen-Pilot ab. Mit 32 Punkten belegte er den sechsten Gesamtrang. Damit ließ er sowohl Schumacher, der im aktuellen Mercedes drei Punkte herausfuhr, als auch seine Teamkollegen Susie Stoddart (4 Punkte) und Cong Fu Cheng (0 Punkte) deutlich hinter sich.

2011 erhielt Green wieder einen aktuellen Mercedes-Rennwagen bei HWA.[1] Er erzielte nur bei zwei Rennen keine Punkte. Nachdem er bereits einen zweiten Platz auf dem Norisring vorzuweisen hatte, gewann er das Saisonfinale auf dem Hockenheimring. Green wurde als Gesamtfünfter zweitbester Mercedes-Pilot hinter Spengler. Teamintern setzte er sich damit gegen Gary Paffett und Schumacher durch. 2012 blieb Green bei HWA. Wie alle Mercedes-Piloten fährt er ein neues DTM AMG Mercedes C-Coupé.[2] Beim Saisonauftakt in Hockenheim erreichte er den zweiten Platz. Auf dem Norisring übernahm er in der letzten Runde die Führung und erzielte seinen ersten Saisonsieg. Nach dem sechsten Rennen belegte er den dritten Platz in der Fahrerwertung.

  Statistik

  Karrierestationen

  Einzelnachweise

  1. „Mercedes holt Vietoris und van der Zande“ (Motorsport-Total.com am 7. April 2011)
  2. „DTM - Mercedes setzt auch 2012 auf Green“ (Motorsport-Magazin.com am 16. März 2012)

  Weblinks

 Commons: Jamie Green – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
   
         
   

 

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