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analogical dictionary


Kritik (n.)






Kultur (n.)









Kultur. (adj.)


die Kultur - kulturell[Dérivé]

Kultur. (adj.)



Wikipedia

Kritik

                   

Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung anhand von Maßstäben. Wie die Philosophin Anne-Barb Hertkorn ausgeführt hat, ist Kritik damit „eine Grundfunktion der denkenden Vernunft und wird, sofern sie auf das eigene Denken angewandt wird, ein Wesensmerkmal der auf Gültigkeit Anspruch erhebenden Urteilsbildung.“[1]

Umgangssprachlich bezeichnet Kritik meist einen Tadel.

Inhaltsverzeichnis

  Etymologie

Das Wort „Kritik“ wurde am Ende des 17. Jahrhunderts aus dem Französischen übernommen.[2] Das französische Wort critique wiederum geht auf griechisch κριτική [τέχνη] (kritikē [téchnē], abgeleitet von κρίνειν krínein‚ [unter-]scheiden‘, ‚trennen‘) zurück.

  Begriffsgeschichte

  Literaturkritik

Hauptartikel: Literaturkritik

Im Deutschen erschien der Ausdruck „Kritik“ erstmals im ausgehenden 17. Jahrhundert, wo er in Anlehnung an den französischen Sprachgebrauch zunächst in der Literaturtheorie Verwendung fand.[3] Angeregt durch Denker wie Pierre Bayle (Dictionnaire historique et critique, 1695‒97) entstanden im deutschsprachigen Raum Regelpoetiken wie Johann Christoph Gottscheds Versuch einer Critischen Dichtkunst (1730).[2] Der Ausdruck „Literaturkritik“ bezeichnete in diesem Zusammenhang nicht so sehr die Rezension individueller literarischer Werke, sondern vielmehr den literaturtheoretischen Diskurs, den Gottsched zu nutzen versuchte, um seine regelpoetischen Vorstellungen als Grundlage eines gedanklichen und ästhetischen Wertes von Literatur normativ durchzusetzen.[4]

Lessing hielt von der Regelpoetik nicht viel und entwickelte im 18. Jahrhundert das Konzept einer diskursiven Literaturkritik, deren Ausgangspunkt die persönliche Auseinandersetzung des Lesers mit dem Text ist.[5] Dieses Konzept wurde vielfach erweitert und differenziert, ist aber bis heute aktuell.

Neben der Literaturkritik sind bis heute zahlreiche weitere Formen der Kritik entstanden, wie die Theaterkritik, die Kunstkritik, die Architekturkritik, die Musikkritik, die Filmkritik, die Gastronomiekritik und die Spielekritik.

  Philosophie

In England entwickelte Shaftesbury 1711 einen universalen Kritikbegriff, den er auf die menschliche Natur zurückführte.[6] Auch sein Schüler Henry Home sah die Quelle der Kritik in der Natur.[7]

  Erkenntnistheorie

Nicht nur Gottscheds, sondern auch Immanuel Kants Kritikbegriff war unmittelbar von Pierre Bayle beeinflusst. Bayle hatte Kritik als eine Tätigkeit beschrieben, die die Vernunft von der Offenbarung scheide;[8] Kant verwendete den Ausdruck in diesem Sinne erstmals 1763/64:

„Eine Vernunfterkenntnis, die keine anderen principia hat als empirische Begriffe, kann nur eine Kritik sein […].“

Immanuel Kant: Reflexionen zur Metaphysik, S. 255[9]

Auch später benutzte Kant den Ausdruck Kritik nicht im Sinne von Infragestellen, sondern von Analyse und Prüfung, etwa in seinem 1781 veröffentlichten erkenntnistheoretischen Hauptwerk Kritik der reinen Vernunft, aber auch in den beiden späteren „Kritiken“ (Kritik der praktischen Vernunft, 1788; Kritik der Urteilskraft, 1790).

In demselben Sinne verwendete auch Karl Marx den Ausdruck, etwa in seiner Schrift Zur Kritik der politischen Ökonomie (1859).

  Foucault

Die Aufgabe von Kritik kann enger oder weiter gefasst werden. Enger gefasst dient Kritik der Bewertung eines Gegenstandes oder eines Verhaltens. Dagegen sehen Philosophen wie Michel Foucault die Aufgabe der Kritik in einem weiter gefassten oder dem Beurteilen von Gegenständen überschreitendem Rahmen. Danach soll es die Hauptaufgabe der Kritik sein, das „System der Bewertung selbst“ kenntlich zu machen.[10]

Diese Unterscheidung erfolgt, weil Bewertungen einem bestimmten Normensystem (→Normativität) entsprechen und somit die Kritik und das Subjekt, das diese Bewertung vornimmt, sich einer vorgegebenen Norm unterwerfen. Dieses Normensystem kann zum Beispiel als „Wahrheit“ bezeichnet werden. Um dieser Unfreiheit der Unterwerfung zu entkommen, bietet Foucault an, das System der Bewertung selbst zu hinterfragen und sich über Sinn und Zweck dieser „Wahrheiten“, „Diskurse“ etc. ein eigenständigeres Bild zu machen. Ziel ist es, den Zwangsmechanismen zu entkommen, die ein Subjekt dazu nötigen, sich formen zu lassen.[11]

Kritik ist nicht etwas allgemeines, sondern eine je bestimmte Tätigkeit der Reflexion auf einen Gegenstand der Reflexion, die getätigt wird von einem ganz bestimmten Ort. Diese Orte oder Positionen werden je nach erkenntnistheoretischem Kontext mit den Begriffen institutionalisierte Praxis, Diskurs, Epistem oder Institution bezeichnet.[10]

Kritik ist dann nicht mehr als Kritik erkennbar, wenn „sie nur noch als rein verallgemeinerbare Praxis dasteht.“[10] Hier grenzt sich Kritik von anderen Begriffen, etwa Krittelei,[12] ab.

  Soziologie

Die Vertreter der Kritischen Theorie unterzogen die Marx’schen Schriften einer umfassenden Neuinterpretation. So verstanden sie deren Kernaussagen nicht als Geschichtsphilosophie oder wirtschaftswissenschaftliche Lehre, sondern als (Ideologie-) Kritik der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft. Die Kritische Theorie entwickelte sich zu einer kulturkritischen Metatheorie der westlichen Industriekultur.[13]

  Kritik in anderen wissenschaftlichen Disziplinen

Eine zentrale Aufgabe der Historiker ist die Quellenkritik; das ist die bestimmten Methoden folgende Beurteilung derjenigen schriftlichen und nicht-schriftlichen Quellen, aus denen die Geschichtswissenschaft ihre Erkenntnisse schöpft.

Zu den Methodenbeständen der Editionswissenschaft zählt die Textkritik, die im 19. Jahrhundert u. a. von Friedrich Schleiermacher, Karl Lachmann und Friedrich August Wolf entwickelt wurde und die das Handwerkszeug umfasst, das für die Entwicklung historisch-kritischer Ausgaben literarischer und anderer Texte benötigt wird. Dies gilt selbst für Bibeltexte. Die historisch-kritischen Methode, die in der evangelischen und katholischen und evangelischen Theologie heute die Standardmethode der Bibelauslegung ist, umfasst über die Textkritik hinaus aber auch Methoden wie die Literarkritik, Redaktionskritik, die Formkritik und die Traditionskritik.

  Umgangssprachliche Bedeutung von „Kritik“

Als Kommunikation über Probleme bildet Kritik eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass Probleme behoben werden können. Da niemand seine Handlungen gern in Frage gestellt sieht, wird sie vom Empfänger freilich meist als unangenehm empfunden. Umgekehrt erteilen Menschen auch ungern Kritik, weil sie wissen, dass diese kaum willkommen ist. Die erlernte Fähigkeit, Kritik nicht als Angriff gegen die eigene Person, sondern als nützlichen Hinweis für Handlungsverbesserungen aufzunehmen, und die erlernte Fähigkeit, Kritik so zu üben und zu formulieren, dass sie anstatt zu kränken im Gegenteil motiviert, wird als Kritikkompetenz bezeichnet.

  Siehe auch

  Literatur

  Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Kritik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Kritik – Zitate

  Einzelnachweise

  1.  Anne-Barb Hertkorn: Kritik und System. Vergleichende Untersuchungen zu Programm und Durchführung von Kants Konzeption der Philosophie als Wissenschaft. phronesis, München 2009, ISBN 978-3-00-019509-9, S. 32. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
  2. a b  Ute Schneider: Friedrich Nicolais Allgemeine Deutsche Bibliothek als Integrationsmedium der Gelehrtenrepublik. Harrassowitz, Wiesbaden 1994, ISBN 3-447-03622-2, S. 3. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
  3. Z. B. Zedlers Universallexikon, Band 5, 1733
  4.  Bodo Plachta: Literaturbetrieb. W. Fink/UTB, Paderborn 2008, ISBN 978-3-7705-4326-7, S. 93. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
  5. Literaturkritik. Geschichte ‒ Theorie ‒ Praxis: Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) www.phf.uni-rostock.de
  6.  Shaftesbury; Lawrence E. Klein (Hrsg.): Characteristics of Men, Manners, Opinions, Times. Cambridge University Press, 1999, ISBN 0-521-57022-0. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
  7.  Henry Home, Lord Kames: Elements of Criticism. 2. Auflage. Conner & Cooke, New York 1833. (vollständige Online-Version in der Google Buchsuche-USA);  Anne-Barb Hertkorn: Kritik und System. Vergleichende Untersuchungen zu Programm und Durchführung von Kants Konzeption der Philosophie als Wissenschaft. phronesis, München 2009, ISBN 978-3-00-019509-9, S. 33.
  8.  Anne-Barb Hertkorn: Kritik und System. Vergleichende Untersuchungen zu Programm und Durchführung von Kants Konzeption der Philosophie als Wissenschaft. phronesis, München 2009, ISBN 978-3-00-019509-9, S. 33. (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
  9. Kant: AA XVII, Reflexionen zur Metaphysik, Seite 255
  10. a b c Vgl. Judith Butler: Was ist Kritik? Ein Essay über Foucaults Tugend. transform.epicp.net, Mai 2001. (Online. Abgerufen am 8. Juni 2010)
  11. Vgl. Michel Foucault: Was ist Kritik? Berlin 1982.
  12. Raymond Williams: Keywords. New York 1976, S. 75f.
  13.  Carsten Barwasser: Theologie der Kultur und Hermeneutik der Glaubenserfahrung. Zur Gottesfrage und Glaubensverantwortung bei Edward Schillebeeckx OP. Lit, Berlin 2010, ISBN 978-3-8258-1564-6, S. 223f (Fußnote 116). (eingeschränkte Online-Version in der Google Buchsuche-USA)
   
               

Kültür

                   

Kültür ist:

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Kulturkritik

                   
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Kulturkritik ist die Kritik an (einer) Kultur, die als disparat zu menschlichen Bedürfnissen verstanden wird. Sie beinhaltet Kulturpessimismus und sieht Kultur als Form einer Verstellung, Entstellung (Deformation), Entfremdung, Degeneration, Dekadenz, Unvollständigkeit oder Fremdbestimmtheit menschlicher Seinsweisen bzw. Lebensverhältnisse. Sie hat die Lebensweise der Menschen und den Sinn ihrer Lebensgestaltungen zum Gegenstand.

Kulturkritik kennt viele Ausdrucksformen. Darunter fallen Einsprüche gegen Phänomene der Moderne, Klagen über den allgemeinen Verfall der Sitten und der Gesellschaft, über Entfremdung und Rationalisierung, über die unheilvolle Herrschaft des Geldes, der Technik oder der Medien. Der Begriff verweist auf ein disziplinloses „wildes“ Denken, das Blickfelderweiterungen verspricht, das mit der Moderne entsteht und das gegen die Moderne Verlustgeschichten aufbietet. Kulturkritik verarbeitet eher unsystematisch und osmotisch (vom Alltagswissen bis zum philosophischen Wissen) die unterschiedlichsten Wissensbestände.

Die historischen Wurzeln westlicher Kulturkritik liegen v.a. im griechischen Mythos eines vorzivilisatorischen "goldenen Zeitalters" (Hesiod: Werke und Tage). Auch eine ganze Reihe anderer mythologischer Traditionen bringt das apokalyptische Ende eines primordialen goldenen Zeitalters mit dem Entstehen der Zivilisation (Ackerbau, zentralisierte Verwaltung, herrschende Priesterkaste) in Verbindung, die in vielen mythologischen Traditionen als ursprünglich von Göttern geschaffen beschrieben wird. Aufklärerische Kulturkritiker wie Jean-Jacques Rousseau haben diese mythischen Geschichten aufgegriffen, in eine säkularisierte Form gebracht und als Gegenmodell zum aufklärerischen Fortschrittsmythos propagiert. Vor allem linke und anarchistische Kulturkritiker greifen auch heute noch oft noch auf Rousseaus Menschenbild und seine darauf basierenden Vorstellungen vom "edlen Wilden" und vom "Naturzustand" zurück. Das auch in vielen Religionen präsente diffuse Gefühl einer "Nostalgie für das Paradies"[1] bildet dabei ein Kerngefühl des kulturkritischen Diskurses. Die apokalyptischen Untertöne vieler kulturkritischer Schriften ähneln denen antiker biblischer Propheten und beziehen nicht zuletzt aus diesen mythologischen Bezügen ihre Popularität bei einem breiten Publikum.

Inhaltsverzeichnis

  Verwendungsarten

Zivilisationskritik kann häufig synonym für Kulturkritik gebraucht werden. Es lassen sich drei Verwendungsarten ausmachen, die unterschiedliche Zeitspannen und Konzepte umfassen: ein weiter, ein enger und ein spezifisch deutscher Begriffsgebrauch.

  Weiter Begriff

Der weite Begriff umfasst alle Kommentare, Einsprüche und Anklagen gegen „verkehrte“ Wertsysteme, „schlechte“ Zustände und „falsches“ Verhalten seit der Antike.

  Enger Begriff

Die Kulturkritik im engeren Sinne kann paradoxerweise trotz des intendierten Aktualitätsbezugs „auf längste Sicht“ denken. Sie entsteht erst im Gefolge der europäischen Aufklärung. Die entscheidende Differenz zu der weiten Variante liegt in einem neuartigen Zeitbewusstsein mit offener Zukunft. Während die Kyniker ein „Zurück zur Natur“ wollen, halten beispielsweise Rousseau und Schiller den Zivilisationsprozess für irreversibel.

  Spezifisch deutscher Begriff

Kulturkritik in einem spezifisch deutschen Sinne operiert mit einem engen, normativen Kulturbegriff, der als kontrastiver Bezugspunkt das Krisenbewusstsein lenkt. Ihr Vordenker ist Nietzsche.

Sie beginnt mit der Herabstufung der Aufklärung zur Vorbereitungsphase des Klassizismus und der Philosophie des deutschen Idealismus; sie setzt sich zusammen mit dem Klischee vom geschichtsfremden Rationalismus und Utilitarismus der Aufklärung im Bewusstsein vieler Gebildeter fest und erhält gegen Ende des 19. Jahrhunderts neue Energien. Nun wird die Aufklärung in die Nähe der - zunehmend abgelehnten - westlichen Zivilisation gerückt, die als Zusammenfassung einzelner Errungenschaften und vieler Fehlentwicklungen der Moderne gilt.

Sie dient als Projektionsfläche für das, was die kulturelle Hegemonie der „gebildeten Welt“ zu bedrohen scheint. Aus diesem Bedrohungsgefühl heraus entsteht eine Eigenheit der deutschen Kulturkritik, nämlich die wertende Abstufung oder gar antithetische Gegenüberstellung von hochgeschätzter Kultur und abgelehnter Zivilisation.

Bildung und Kultur dienen als ein kollektives Deutungsmuster, das Wahrnehmung leitet, Erfahrungen verarbeitet und Verhalten motiviert. Die Begriffe entfalten eine symbolisch-vergesellschaftende Funktion, denn in ihrem Namen vereint sich die „gebildete Welt“. Und so befördert sie unter den Bedingungen der deutschen Geschichte (der Erosion des Bildungsbürgertums, der verunsichernden Realitäten von Wirtschaft und Gesellschaft, der krisenhaften Republik und einer bedrohlichen Arbeiterbewegung) eine Bereitschaft für autoritäre Losungen und Lösungen.

  Phänomen der Moderne

Es gibt nicht die Kulturkritik: Werke mit großen diagnostischen Qualitäten stehen Werken mit einem redundanten antimodernen Ressentiment gegenüber. Im letzteren Fall hat Kulturkritik einen alarmistischen, hypergeneralisierenden Charakter; sie ist subjektiv-wertend, umgeht eine analytische Vertiefung; sie ist kasuistisch, nicht systematisch. Sie urteilt gesinnungsethisch-normativ.

Vordenker und Kulturkritiker, welche als Stichwortgeber für das kulturkritische Repertoire fungieren, sind etwa Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Schiller, Nietzsche, Sigmund Freud ("Das Unbehagen in der Kultur"), Max Weber, Oswald Spengler, Ortega y Gasset und Adorno.

Zentrale Pathologiebefunde der Moderne wie Entfremdung, Verdinglichung oder Rationalisierung, die gemeinhin der marxistischen und soziologischen Gesellschaftskritik zugerechnet werden, entstammen kulturkritischen Verlustgeschichten. Mit Nietzsche begann die Kulturkritik neben den emanzipatorischen Verheißungen der Aufklärung und der liberalen Welt auch das eigene normative Zentrum anzugreifen, worauf sich verschiedene Disziplinen und Denkstile bezogen. (z.B. Kritische Theorie, Westlicher Marxismus, Konservative Revolution, etc.) Ein weiteres Beispiel für die Destruktion programmatischer Leitvorstellungen ist Ernst Jüngers Der Arbeiter. Herrschaft und Gestalt.

  Ausgangslage

Kulturkritik ist ein internationales Phänomen, mit nationalen Zentren in Deutschland und England. Sie umfasst zudem unterschiedliche politische Optionen und intellektuelle Leistungen: Parteinahmen für die Rechte oder die Linke, Diagnosen sowie Verfallsszenarien. Dieses Denken entsteht in der Auseinandersetzung mit der Aufklärung, vor allem mit ihrer Anthropologie und Geschichtsphilosophie. Es hinterfragt die Fortschrittstheorie der Aufklärung, den Glauben an die vernunftgeleitete lineare Perfektionierung der Welt. Es nimmt deren emanzipatorische Verheißungen ernst, und es präsentiert Verlustgeschichten. Die motivierende Ausgangslage des kulturkritischen Denkens gründet sich auf eine unüberwindliche Diskrepanz zwischen hoch gestimmten Erwartungen und ernüchternden Erfahrungen.

Aus dieser Diskrepanz entsteht die allgemeine Problemkonfiguration kulturkritischen Denkens, nämlich die Entfremdung von sich selbst wie von der Gesellschaft und die schwierige Vermittlung von Individuum und Gesellschaft. Kulturkritik ist ein osmotisches Denken mit Kritik- und Weltdeutungsanspruch, das vom Zeitgeist lebt, wenngleich es sich gegen die eigene Zeit wendet. Es ist philosophisch durchtränkt, aber selten fachphilosophisch diszipliniert.

  Wertungs- und Wissensformen

Als Denkmuster, mit dem Wissen generiert wird, enthält die Kulturkritik eine wertende Differenz zwischen eingeschönter Vergangenheit, einem Ideal als normativem Punkt (der Naturzustand, die Griechen, das Mittelalter, der „ganze Mensch“, das Genie, der Übermensch, die geglückte Identität) und den schlechten Verhältnissen und Verhaltensweisen in der Gegenwart. Die wertende Differenz schärft die Kritik und evoziert antithetische Gegenüberstellungen.

Die Totalkonstruktion verleiht Einzelaspekten eine „symbolische Prägnanz“ für die Verfallsdiagnose. Im Unterschied zur Zeitkritik hat Kulturkritik ein Geschichtsbewusstsein „von langer Dauer“, ist aber weder auf Links noch auf Rechts festgelegt. Kulturkritik erwächst aus der wertenden Rekonstruktion unterschiedlicher zivilisatorischer Zustände; sie hinterfragt den Fortschritt des eigenen Zeitalters, lehnt die eigene Gegenwart mit Blick auf die Opfer der Individuen ab und sucht nach Auswegen in der Zukunft (Triadisches Denken).

  Immanente Probleme der Kulturkritik

Ein zentrales Problem der Kulturkritik ist die Bestimmung dessen, was unter einem menschlichen Leben zu verstehen ist. Kulturkritik impliziert immer ein bestimmtes Lebensverständnis und Menschenbild. In der Kritik von Lebensgestaltungen werden zwangsläufig philosophische Positionen eingebracht, die sich mit dem Sinn des Lebens befassen.

  Konservative Kulturkritik

Konservative und traditionalistische Kulturkritiker wie Julius Evola beziehen sich mit ihrer Kultur- und Fortschrittskritik explizit auf die Weltzeitalter-Lehre traditionaler Weltbilder[2]. Aufklärerische Ideale (Freiheit, Gleichheit, Emanzipation - insbesondere Frauenemanzipation) werden als Verfallserscheinung interpretiert. Als Gegenmodell wird von radikalen konservativen Kulturkritikern wie Evola eine in Mythologie/Religion und Königtum wurzelnde traditionale Gesellschaftsordnung gesehen.

Konservatives Denken betont, dass Kultur zum Menschsein gehört und ist misstrauisch gegenüber den Zeiterscheinungen, die „alte Zöpfe“ abschneiden wollen ohne neue Perspektiven aufzeigen zu können. Es neigt dazu im Traditionellen das Wesentliche zu erblicken.

Kultur gilt für Konservative als das Reservoir des bewährten Lebens, als Besitzstand der eigenen Geschichte. Konservative Kulturkritik wendet sich gegen kulturelle „Anarchie“ und „Barbarei“ sowie gegen das Fremde als Bedrohung des Eigenen.

Mit seiner kritischen Haltung zur gesellschaftlichen Zivilisation hielt Friedrich Nietzsche die Menschen grundsätzlich für unfähig, eine freie und schöpferische Gesellschaft zu bilden und verstand seine Kulturkritik als Anstachelung, als objektive Notwendigkeit eines Stachels, mit welchem eine geistige Elite die Menschenherde antreiben und bändigen solle. Das Gesellschaftsverständis von Nietzsche beruht nicht auf einem Staatsverständnis nach Platon, sondern darauf, dass sich aus der Bildung einer gewissen Kultur die entsprechende Gesellschaftsform erst abzuleiten hätte. Kulturentwicklung ergibt sich hiernach aus dem Wechsel der jeweils herrschenden Kulturklasse (z. B. Wissenschaftler, Künstler, Politiker), die durch ihre Macht nach ihrem Höhepunkt zwangsläufig dekadent und immer wieder durch kräftigere Kulturprotagonisten abgelöst werden müsse. Kultur ist demnach das Werk von Übermenschen, die sie als Elite ihrer Zeit vorangebracht haben, und hat immer eine Art Führerschaft nötig, um den menschlichen Adel voranzubringen.

  Linke Kulturkritik

Linke Kulturkritik sieht Probleme der Kultur als Probleme unzeitgemäßer Lebensformen und Bindung des Menschen durch soziale Zwänge. Ihr Ziel liegt in der Aufhebung formeller Gepflogenheiten und in der Überwindung der als überkommen verstandenen Verhältnisse. Im Gegensatz zu konservativer Kulturkritik, deren Hauptquelle in traditionalen Weltbildern besteht, greifen linke Kulturkritiker primär auf den ideologischen Fundus der Aufklärung zurück, verstehen sich aber als die "wahren Verwirklicher" der Ideen der Aufklärung (im Wesentlichen Freiheit, Gleichheit und Fortschritt). Gemeinsam haben beide Formen der Kulturkritik Anleihen bei apokalyptischen Diskursen. Während also konservative Kulturkritiker eher zu einer nostalgischen Haltung neigen, neigen linke Kulturkritiker eher zu einer eschatologisch geprägten Haltung, die vielleicht am besten als "humanistische Eschatologie" zu bezeichnen wäre.

Von linker Seite richtet sich Kulturkritik im Wesentlichen gegen die Ästhetik der Herrschaftssicherung, welche bis in die Lebenspraxis der bürgerlichen Kultur vordringt und diese selbst den ökonomischen Notwendigkeiten der Kapitalverwertung unterwirft. Theodor W. Adorno sprach von einer Kulturindustrie, die in der Lage sei, das Bewusstsein der Menschen so zu „verdinglichen“, dass sie in der Abspeisung mit sinnentleerten Produkten zur Affirmation des Bestehenden vermittelst des „Verblendungszusammenhangs“ ihrer Kulturerfahrungen gebracht würden. Seine „Ästhetik“ wollte die hiergegen sensible Empfindung ansprechen und ihre Verwundung in der Kunst aufzeigen; seine „Negative Dialektik“ wollte das Denken zu einem grundsätzlichen Zweifel gegen jede Totalität, gegen die totalitären Gedankenformationen der bürgerlichen Kultur und des etablierten Geistes befördern (Adorno: „Das Ganze ist das Unwahre“). Dies war die Grundlage der Kritischen Theorie, welche sich unter anderem in der Studentenbewegung in aktiver Kulturkritik umsetzte (z. B. Antiautoritarismus, Kunst als „politische Aktion“, Hochschulkritik). Von dieser Praxis jedoch distanzierte sich Adorno und verblieb als Theoretiker der Ästhetik zugleich theoretischer Ästhet. Seine ästhetische Kulturkritik erwies sich letztlich als klassische Kulturempfindung mit erkenntnistheoretischer Unterlage. Als solche stellte sie sich gegen jede Unterhaltungskultur, z. B. auch gegen Jazz, und verwarf die Probleme der aufkommenden Sinnentleerung und Eventkultur durch Rückgriff auf die „wahre“ Kunst.

  Siehe auch

  Literatur

  Einzelnachweise

  1. Eliade, M. (1954): Die Religionen und das Heilige. Salzburg: Verlag Otto Müller, S. 433-437: "Das Heimweh nach dem Paradies"
  2. Evola, Julius (1934): Revolte gegen die moderne Welt. Ansata-Verlag, Interlaken 1982, ISBN 3-7157-0056-4
   
               

 

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