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definition - Militärmanöver

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synonyms - Militärmanöver

see also - Militärmanöver

militär- (aff.)

Krieg

Militär (n.)

militarisieren, Militarismus

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phrases

-1. Division (Militär) • 2. Division (Militär) • Abd ar-Rahman (Militär) • Abschied (Militär) • Abteilung (Militär) • Ala (Militär) • Allgemeine Schweizerische Militär-Zeitschrift • Anthony Hamilton (Militär) • Appell (Militär) • Aufgebot (Militär) • Auszug (Militär) • Batterie (Militär) • Bedeckung (Militär) • Bereitstellungsraum (Militär) • Blockade (Militär) • Blockhaus (Militär) • Bund der Militär- und Polizeischützen • Cassis (Militär) • Charge (Militär) • Classis (Militär) • Demosthenes (Militär) • Der beste Mann beim Militär • Division (Militär) • Einheit (Militär) • Enfilade (Militär) • Escuela Médico Militar • Eskorte (Militär) • Fahrbefehl (Militär) • Flanke (Militär) • Flügel (Militär) • Formation (Militär) • Fourier (Militär) • Frag (Militär) • Frauen im Militär • Freiwilliger (Militär) • Friedrich Schulz (Militär) • Fábrica Militar de Aviones • Geleitschutz (Militär) • Glied (Militär) • Goldenes Militär-Verdienst-Kreuz • Großherzoglich Oldenburgische Militär-Bibliothek • Großherzoglich-Toscanischer Militär-Verdienst-Orden • Gruppe (Militär) • Harka (Militär) • Helmuth von Plessen (Militär) • Hessisches Militär-Verdienstkreuz • Hit and Run (Militär) • Häuserkampf (Militär) • Igel (Militär) • Igelstellung (Militär) • Infiltration (Militär) • Interalliierte Militär-Kontrollkommission • Invasion (Militär) • Irisches Militär • Jäger (Militär) • Kadett (Militär) • Karl Eibl (Militär) • Karree (Militär) • Klick (Militär) • Kolonne (Militär) • Kommando (Militär) • Kompanie (Militär) • Kreuz für Verdienste um das Militär-Brieftaubenwesen • Kurpfalz-bayerische Militär-Ehrenzeichen • Königlich Preußische Militär-Eisenbahn • Landwehr (Militär) • Liste der Militär-Kasernen in München • Liste von Staaten ohne Militär • Lübecker Militär • Lübecker Militär (1814–1867) • Mecklenburger Militär • Medalla Militar • Militär in Ulm • Militär- und Zivildienst-Orden Adolphs von Nassau • Militär-Carls-Orden • Militär-Dienstauszeichnung (Liechtenstein) • Militär-Ehren- und Verdienstkreuz • Militär-Flugzeugführer-Abzeichen (Preußen) • Militär-Gedächtnis-Medaille von 1849 (Baden) • Militär-Jubiläumskreuz • Militär-Karl-Friedrich-Verdienstorden • Militär-Katholikenrat • Militär-Lyra • Militär-Max-Joseph-Orden • Militär-Medikamenten-Direktion • Militär-Reitlehrer-Institut • Militär-Sanitäts-Ehrenzeichen (Bayern) • Militär-Sanitäts-Orden • Militär-Sanitätskreuz • Militär-Sankt-Heinrichs-Orden • Militär-Skiweltmeisterschaft 2008 • Militär-St. Heinrichs-Medaille • Militär-St. Heinrichs-Orden • Militär-St.-Heinrich-Orden • Militär-St.-Heinrichs-Orden • Militär-St.-Heinrichsorden • Militär-Tapferkeitsmedaille (Rumänien) • Militär-Verdienstkreuz (Braunschweig) • Militär-Verdienstkreuz (Waldeck) • Militär-Verdienstmedaille (Bamberg) • Militär-Verdienstmedaille (Bayern) • Militär-Verdienstmedaille (Lippe) • Militär-Verdienstmedaille (Österreich) • Militär-Verdienstorden (Bulgarien) • Militär-Verdienstorden (Hessen) • Militär-Verdienstorden (Spanien) • Militär-Wilhelms-Orden • Militär-Wochenblatt • Moira (Militär) • Mora (Militär) • Operation (Militär) • Parole (Militär) • Peloton (Militär) • Pfadfinder (Militär) • Pionier (Militär) • Profos (Militär) • Rapport (Militär) • Risikotheorie (Militär) • Rotte (Militär) • Rüstung (Militär) • Sandkasten (Militär) • Sanitätspersonal (Militär) • Schallmesstechnik (Militär) • Schützen (Militär) • Sicherheitsoffizier (Militär) • Staffel (Militär) • Stellung (Militär) • Strategie (Militär) • Taktik (Militär) • Task-Force (Militär) • Totenwache (Militär) • Trabant (Militär) • Traditionsübernahme (Militär) • Trupp (Militär) • Unerlaubte Entfernung (Militär) • Unidad Militar de Emergencias • Universidad Militar Nueva Granada • Verband (Militär) • Werbung (Militär) • Wo bitte geht’s zum Militär? • Ziel (Militär) • Zona Militar de Comodoro Rivadavia • Zug (Militär) • Zugführer (Militär) • Ägyptisches Militär • Überfall (Militär) • Überraschung (Militär)

analogical dictionary


Manöver (n.)



factotum (en)[Domaine]

Maneuver (en)[Domaine]

move (en)[Hyper.]

Manöver (n.)





 

Krieg[ClasseHyper.]

Kriegszustand[Classe]

Krieg[Rel.]

Militär- (préf.)


Wikipedia

Militärmanöver

                   
Dieser Artikel behandelt Truppen- oder Flottenübungen unter kriegsmäßigen Bedingungen bzw. taktische Bewegungen von Truppenverbänden; zu anderen Arten von Manövern siehe Manöver (Begriffsklärung).
  Ein US-Panzer vom Typ M60A3 während des NATO-Manövers REFORGER 1985 in Hessen

Als Manöver bezeichnet man eine realistische militärische Übung. Sie wird mit 2 (seltener mit mehreren) Parteien unterschiedlicher Größe ausgeführt. Es gibt Manöver die im Rahmen der Teilstreitkräfte abgehalten werden sowie Manöver aus mehreren Truppengattungen. Zweck heutiger militärischer Manöver ist die Vorbereitung auf Einsatzsituationen, also auf bewaffnete Konflikte oder den Einsatz des Militärs zur Verhinderung von Terroranschlägen. Im Gegensatz dazu glichen die Manöver des 18. Jahrhunderts noch eher Paraden. Um den Ernstfall möglichst realistisch zu simulieren, kommen Platzpatronen, Übungsgranaten, Rauchgranaten (zur Simulierung des Einsatzes chemischer Waffen) und Ähnliches zum Einsatz.

Inhaltsverzeichnis

  Übergreifende Manöver

Manöver können auch die Funktion haben, einem Staat Entschlossenheit und Einsatzfähigkeit zu demonstrieren. Zum Beispiel hielten die USA und Südkorea im Sommer 2010 gemeinsame Militärübungen mit zusammen 30.000 Soldaten ab. Diese waren als im Zuge vorangegangener Ereignisse als Signal an Nordkorea gerichtet.[1][2]

Große, regelmäßig abgehaltene Manöver der Streitkräfte der Vereinigten Staaten umfassen die Marinemanöver RIMPAC und UNITAS und die Luftwaffenübung Red Flag. In Westdeutschland waren bis 1993 die Großmanöver der NATO-Alliierten unter Leitung der USA namens REFORGER besonders bekannt, da Sie jährlich abgehalten wurden. Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit hielt seit 2005 bisher drei Anti-Terror-Großmanöver ab.

  Manöver der Landstreitkräfte

  Kaiserparade beim Herbstmanöver in Baden 1909

Die Manöver werden meist auf einem Truppenübungsplatz oder in dessen Umgebung abgehalten, in Zeiten des kalten Krieges jedoch oft auch im freien Gelände, vorzugsweise den für den Ernstfall angenommenen Räumen. Dabei gilt es ein vorher bestimmtes Ziel zu erreichen. Die Parteien werden mittels Partei-Farben (oftmals blau, rot, orange, gold) gekennzeichnet und werden von einer neutralen dritten Partei (Schiedsrichter) auf das Einhalten vorgegebener Richtlinien überwacht und bewertet. Großmanöver finden heute nur noch sehr selten statt, die Übungen werden meist auf Stabsebene als Stabsrahmenübung beschränkt.

  Bedeutende Militärmanöver in Deutschland

Aufgelistet sind Militärmanöver der Landstreitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland (Auswahl).

Übungszeitraum Bezeichnung Umfang Beschreibung
22. bis 28. September 1954 Battle Royal 137.000 Soldaten Manöver in Norddeutschland, Niedersachsen, nördliches Nordrhein-Westfalen mit 137.000 Soldaten der Britischen Rheinarmee, Royal Air Force sowie belgischen, niederländischen und US-Soldaten. Einsatz von ca. 800 Panzern und US-Atomgeschützen. Erstes Großmanöver der NATO.
20. bis 24. September 1960 Hold Fast 45.000 Soldaten Manöver im Raum Schleswig-Holstein mit 45.000 Soldaten aus Dänemark, Großbritannien, Kanada, Belgien und der Bundeswehr mit mehr als 12.000 Ketten- und Radfahrzeugen.
2. bis 8. Februar 1961 Winter Shield II 60.000 Soldaten Manöver in Ostbayern/Oberpfalz mit 60.000 Soldaten der US- und französischen Armee sowie der Bundeswehr. Einsatz von 15.000 Fahrzeugen.
15. bis 21. September 1968 Schwarzer Löwe 42.000 Soldaten Manöver im Raum Ingolstadt, Rothenburg/Tauber, Sigmaringen, Heilbronn mit 42.000 Soldaten des II. Korps der Bundeswehr sowie französischen Einheiten mit 15.000 Ketten- und Radfahrzeugen.
9. bis 22. Januar 1973 Certain Shield 46.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Bad Mergentheim, Walldürn, Crailsheim, Würzburg, Kitzingen, Rothenburg o.d. Tauber, Neustadt a.d.Aisch mit 46.000 Soldaten aus den USA, Kanada und der Bundeswehr.
9. bis 16. Oktober 1973 Certain Charge 51.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Nürnberg, Ansbach, Schwäbisch Hall, Schwäbisch Gmünd, Dinkelsbühl, Ingolstadt, Crailsheim mit 51.000 Soldaten aus den USA, Kanada und der Bundeswehr. Am 13. Oktober 1973 streift ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-4 Phantom II im Tiefstflug bei Weißenburg in Bayern einen Transportpanzer vom Typ M113 und stürzt zwischen Trommetsheim und Kattenhochstatt ab. Die beiden Piloten und zwei Soldaten des Panzers werden getötet.
30. September bis 9. Oktober 1974 Certain Pledge 44.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Stuttgart, Ulm, Donauwörth, Eichstätt, Weissenburg, Crailsheim, Heidenheim, Göppingen, Schwäbisch Hall, Dinkelsbühl mit 38.000 US-, 6.000 Bundeswehr- und kanadische Soldaten.
15. bis 19. September 1975 Große Rochade 67.400 Soldaten Manöver in Bayern im Raum Marktredwitz, Passau, München, Augsburg, Nürnberg mit 53.000 Heeressoldaten, 5.000 Soldaten der Territorialverteidigung und 9.400 Soldaten aus den USA, Frankreich und Kanada. Eingesetzt wurden 15.000 Fahrzeuge, darunter 3.000 Kettenfahrzeuge. Zeitgleich fand die NATO-Luftwaffenübung „Cold Fire“ statt.
14. bis 23. Oktober 1975 Certain Trek 57.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Ansbach, Fürth, Erlangen, Bamberg, Fulda, Hanau, Darmstadt, Heidelberg, Steigerwald, Haßberge, Heilbronn. Einsatz von 2.170 Kettenfahrzeuge, darunter 604 Kampfpanzer, 4.474 Radfahrzeuge und 261 Hubschrauber. Beteiligt waren Soldaten der Bundeswehr, aus den USA, Großbritannien, Kanada und Frankreich. Zwei US-Soldaten starben bei dem Versuch mit ihrem Panzer die Tauber bei Werbach zu überqueren. Ein Soldat eines Panzers starb als dieser in einen Steinbruch bei Bernsfelden stürzte. Bei Eiersheim stürzte am 17. Oktober 1975 eine F-4 Phantom II ab, dabei starben beide kanadische Piloten.
6. bis 10. September 1976 Großer Bär 50.000 Soldaten
7. bis 11. September 1976 Gordan Shield 34.000-40.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Alsfeld, Feldatal, Lauterbach, Marburg, Zeilbach mit Soldaten aus den USA, Belgien, Frankreich und der Bundeswehr. Einsatz von 348 Hubschraubern.
13. bis 17. September 1976 Lares Team 43.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Nürnberg , Weissenburg, Feuchtwangen, Donauwörth, Wassertrüdingen, Nördlingen, Eichstätt, Harburg, Dinkelsbühl, Amberg, Regensburg, Ingolstadt, Heidenheim, Gaildorf, Ansbach mit Soldaten aus den USA und Kanada und der Bundeswehr. Einsatz von 3.500 Kettenfahrzeugen, 8.000 Radfahrzeugen, 600 Hubschraubern und 90 Kampfflugzeugen. Zeitgleich wurde die Luftwaffenübung „Crested Cap 76“ abgehalten.
12. bis 15. September 1977 Standhafte Chatten 38.000 Soldaten Manöver der Bundeswehr in Nordhessen und Südwestfalen mit 3.200 US-Soldaten. Einsatz von 3.200 Kettenfahrzeugen und 9.000 Radfahrzeugen. Ein Soldat stirbt durch ein umstürzendes Militärfahrzeug.
12. bis 23. September 1977 Blue Fox 25.000 Soldaten Manöver des 1. belgischen Korps im Raum Rheine, Osnabrück, Lübbecke, Minden, Hannover, Hildesheim, Eschershausen, Hornburg, Bad Sachsa, Duderstadt, Göttingen, Bovenden, Adelebsen, Borgentreich, Warburg, Meschede mit 2.000 Ketten- und 6.000 Radfahrzeugen.
26. bis 30. September 1977 Inter Action 77 12.700 Soldaten Manöver im Raum Bremen, Rotenburg, Walsrode, Nienburg, Vechta, Cloppenburg, Friesoythe, Oldenburg mit Soldaten aus den Niederlanden, den USA und der Bundeswehr. Einsatz von 325 Ketten- und 2.550 Radfahrzeugen. Unterstützt durch die zeitgleiche Luftwaffenübung „Cold Fire 77“.
17. bis 21. September 1978 Blaue Donau 46.000 Soldaten
18. bis 28. September 1978 Certain Shield 55.780 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Frankfurt am Main, Wetzlar, Alsfeld, Bad Hersfeld, Fulda, Wildflecken, Karlstadt, Aschaffenburg, Hanau, Schweinfurt, Darmstadt, Limburg, Marburg mit Soldaten aus den USA, Belgien, Großbritannien, Luxemburg und der Bundeswehr. Einsatz von 10.000 Ketten- und Radfahrzeugen und 500 Hubschraubern. Zeitgleich lief die Luftwaffenübung „Crested Cap 78“.
18. bis 29. September 1978 Saxon Drive 32.500-35.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Bremen, Diepholz, Minden, Hannover, Wolfsburg, Lüneburg mit 27.000 Soldaten aus den Niederlanden, 7.500 aus den USA und 1.500 der Bundeswehr. Eingesetzt wurden 2.300 Kettenfahrzeuge, 7.000 Radfahrzeuge und 100 Hubschrauber.
19. bis 22. September 1978 Carbon Edge 51.850-65.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Münsingen, Weilheim, Kempten, Wangen, Tuttlingen, Tübingen, Böblingen, Donaueschingen, Sonthofen, München, Augsburg, Ulm mit 43.000 Soldaten aus den USA, 3.300 aus Kanada, 500 aus Belgien, 500 aus den Niederlanden, 350 aus Großbritannien und 4.200 der Bundeswehr. Eingesetzt wurden 4.000 Kettenfahrzeuge, 7.500 Radfahrzeuge, 500 Hubschrauber und 90 Kampfflugzeuge. Zeitgleich wurde die Luftwaffenübung „Crested Cap 79“ abgehalten. Zwei US-amerikanische F-4D Phantom II kollidierten im dichten Nebel bei Schönberg.
29. Januar bis 7. Februar 1979 Certain Sentinel 66.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Bamberg, Hammelburg, Würzburg, Ansbach, Crailsheim, Forchheim, Bayreuth, Fürth, Bopfingen, Heilsbronn, Waldmühlbach, Mellrichstadt, Nürnberg, Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim, schwanberg, Kitzingen mit 53.000 Soldaten aus den USA, 3.000 aus Kanada, 3.100 der Bundeswehr und Soldaten aus Großbritannien, Luxemburg und den Niederlanden. Einsatz von 4.300 Kettenfahrzeugen, 8.000 Radfahrzeugen, 335 Hubschraubern und 95 Kampfflugzeugen.
10. bis 21. September 1979 Constant Enforcer 29.000 Soldaten
17. bis 21. September 1979 Harte Faust 65.000 Soldaten Raum Emden, Wilhelmshaven, Lippstadt, Rheine mit Soldaten der Bundeswehr, aus den USA, Niederlande, Dänemark, Einsatz von 2.700 Ketten- und 16.000 Radfahrzeugen.
15. bis 19. September 1980 St. Georg 44.000 Soldaten
15. bis 25. September 1980 Spearpoint 102.000 Soldaten Manöver im Raum Braunschweig, Wolfenbüttel, Goslar, Northeim, Salzgitter, Sarstedt, Hildesheim, Hannover, Alfeld, Hameln, Einbeck, Holzminden, Rinteln, Minden mit 76.300 britische Soldaten, 22.000 US-Soldaten und 3.700 Bundeswehrsoldaten. Einsatz von 18.000 Radfahrzeugen und 3.643 Kettenfahrzeugen, darunter 855 Kampfpanzer. Außerdem 350 Hubschrauber.
15. bis 24. September 1980 Certain Rampart 40.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Nürnberg-Regensburg-Augsburg-Ulm-Schwäbisch Hall mit 40.000 Soldaten aus USA (davon 16.000 eingeflogen), Kanada und der Bundeswehr
14. bis 18. September 1981 Scharfe Klinge 48.000 Soldaten Manöver im Raum Heilbronn, Stuttgart, Nagold, Oberndorf, Rottweil, Singen, Neckar-Bischofsheim, Sulz, Sigmaringen, Rottweil und Horb mit 40.000 Bundeswehrsoldaten, 3.600 US-Soldaten und 3.500 kanadischen Soldaten
14. bis 23. September 1981 Certain Encounter 71.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Alsfeld, Homberg, Schwalmstadt, Neukirchen, Oberaula, Gerterode, Mühlbach, Sterkelshausen. 17.000 US-Soldaten wurde hierfür eingeflogen.
13. bis 17. September 1982 Starke Wehr 45.000 Soldaten
13. bis 23. September 1982 Carbine Fortress 73.000 Soldaten
20. bis 24. September 1982 Bold Guard 47.200 Soldaten
19. bis 23. September 1983 Wehrhafte Löwen 50.000 Soldaten
20. bis 29. September 1983 Atlantic Lion 41.000 Soldaten
20. bis 29. September 1983 Confident Enterprise 62.000 Soldaten
2. bis 11. November 1983 Able Archer 83 keine Angaben Kommandostabsübung
16. bis 22. März 1984 Avalanche Express 25.000 Soldaten
3. bis 29. September 1984 Lion Heart 84 132.000 Soldaten
13. bis 20. September 1984 Flinker Igel 55.000 Soldaten
17. bis 28. September 1984 Certain Fury 50.000 Soldaten
23. bis 25. Januar 1985 Central Guardian 65.000 Soldaten
2. bis 13. September 1985 Brave Defender 65.000 Soldaten
12. bis 21. September 1985 Trutzige Sachsen 60.000 Soldaten
20. bis 30. Januar 1986 Certain Sentinel 73.000 Soldaten REFORGER-Manöver im Raum Schweinfurt, Hof, Dinkelsbühl, Regensburg, Cham, Kulmbach, Weiden, Schwandorf, Ansbach, Kitzingen, Bad Windsheim mit 48.000 US-Soldaten, 4.800 Bundeswehrsoldaten und 4.100 kanadischen Soldaten.
8. bis 19. September 1986 Crossed Swords 86 24.500 Soldaten Manöver im Raum Nordhessen, Südniedersachsen und Ostwestfalen, Warburg, Höxter, Holzminden, Uslar mit 15.000 belgische Soldaten, 3.500 Bundeswehrsoldaten und 3.000 Soldaten aus den USA und Großbritannien. Eingesetzt wurden 2.000 Kettenfahrzeuge und 7.000 Radfahrzeuge.
18. bis 26. September 1986 Fränkischer Schild 86 60.000 Soldaten
  Offizier vor der Manöverkarte
Manöver im Raum Schweinfurt, Karlstadt, Gramschatz, Arnstein, Walldürn, Hardheim, Waldstetten, Bad Wimpfen, Heilbronn, Würzburg mit 50.000 Bundeswehrsoldaten, 8.000 US-Soldaten und 3.000 französischen Soldaten. Einsatz von 3.500 Kettenfahrzeugen und 14.000 Radfahrzeugen.
15. bis 25. September 1987 Kecker Spatz 75.000 Soldaten Das II. Korps der Bundeswehr absolvierte das deutsch-französische Manöver im Raum Nürnberg, Regensburg, Ingolstadt, Landshut, München, Augsburg, Ulm und Stuttgart. Hierbei waren keine Truppen der NATO-Strukturen eingebunden. Im Einsatz waren 55.000 deutsche und 20.000 französische Soldaten u.a. der Eingreiftruppe Force d'action rapide (FAR) mit Teilen der Fremdenlegion. Am Manöver nahmen 17.000 Radfahrzeuge, 2.200 Kettenfahrzeuge (u.a. Leopard 2, AMX-10) und 480 Hubschrauber teil.

  Manöver der Luftstreitkräfte

Eigenständige Manöver der Luftstreitkräfte finden relativ selten statt; meist beteiligen sich Luftstreitkräfte an Manövern der anderer Truppengattung. Die permanente Ausbildung wird im laufenden Betrieb und mit besonderen Lehrgängen durchgeführt. Ein 1955 durchgeführtes Manöver der taktischen Nato-Luftstreitkräfte in Europa war "Operation Carte Blanche". Es wurden mit über 3000 Flugzeugen 12.347 Einsätze geflogen. Die Vorbereitungszeit für dieses Manöver war länger als ein Jahr. Das Ergebnis dieses Manövers wurde zusammengefasst mit: "Keiner kann gewinnen".[3]

  Manöver der Seestreitkräfte

Größere Flottenmanöver wurden von der United States Navy, der Kriegsmarineflotte UdSSR sowie der Russischen Marine durchgeführt. Bekannt ist das Flottenmanöver in der Barentssee im Jahr 2000 bei dem das russische Atom-U-Boot K-141 Kursk gesunken ist. Von der US-Navy ist ein Reihe von Flottenmanövern dokumentiert, die meist politischen Hintergrund hatten.[4]

  Weblinks

  Einzelnachweise

  1. sueddeutsche.de vom 24. Juli 2010: Nordkorea droht mit Krieg
  2. Der Spiegel, Artikel: Südkoreas Militär droht Norden mit tausendfacher Vergeltung", 27. November 2010
  3. Der Spiegel, Artikel: Sicherheit ist nicht zu erreichen Luftwarnsystem funktionierte nicht "Keiner kann gewinnen", Ausgabe 29/1955
  4. Der Spiegel, Artikel: Grenada-Invasion: Ronald Reagans größte Stunde", Ausgabe 44/1983
   
               

Manöver

                   

Unter einem Manöver (im 18. Jahrhundert entlehnt aus frz. manœuvre, zu mlat. manuopera, „Handdienst“) versteht man:

  • Truppen- oder Flottenübungen unter kriegsmäßigen Bedingungen bzw. taktische Bewegungen von Truppenverbänden, siehe Militärmanöver
  • absichtlich herbeigeführte Bewegungen eines Wasser-, Land-, Luft- oder Raumfahrzeuges, siehe Manöver (Schifffahrt) bzw. Flugmanöver
  • eine Ablenkungsmaßnahme, Täuschungsversuch, Winkelzug bzw. Trick – „ein geschicktes (kluges, plumpes) Manöver“
  • eine artistische Ausführung einer Bewegungsabfolge anhand eines zusätzlichen Sportgeräts (z. B. Ski, Snowboard, Skateboard, BMX)
Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.
   
               

Militär

                   
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  Quantitative Stärke der Streitkräfte nach Staaten

Als Streitkräfte oder Militär (von lat. militaris „den Kriegsdienst betreffend“ zu lat. milesSoldat“) bezeichnet man die bewaffneten Verbände eines Staates oder eines Bündnisses, die aufgestellt werden, um die äußere Sicherheit und zum Teil auch die innere Sicherheit zu gewährleisten.

Der Begriff Militär (frz. militaire, Maskulinum: der Militär; Plural: die Militärs) wird auch als Synonym für eine Zahl von Angehörigen der Streitkräfte (Soldaten) verwendet.

Inhaltsverzeichnis

  Bedeutung des Militärs

Zweck des Militärs ist typischerweise die Gewährleistung der äußeren Sicherheit, also der Verteidigung des Landes, oder seiner Bündnispartner vor Gefahren von Außen. Dem Gegenüber steht die Gewährleistung der inneren Sicherheit, bei der die Gesellschaft vor Gefahren, die sich im Land selber entwickeln, geschützt werden muss.

Als Aufgaben sind beispielsweise in der Bundeswehr festgelegt:

Das Instrument, das den Streitkräften zu diesem Zweck zur Verfügung steht und nach dem (nach den Genfer Konventionen) grundsätzlich Kombattanten von Zivilisten unterschieden werden ist traditionell die Waffengewalt. Insbesondere Spannungen zwischen Staaten können kriegerische Auseinandersetzungen hervorrufen, allerdings werden zunehmend auch andere Gefahren, wie Terrorismus für Kampfeinsätze ursächlich, wodurch die Streitkräfte heutzutage mehr und mehr mit der sogenannten unkonventionellen Kriegsführung konfrontiert werden. Außerdem beschränkt sich die Aufgabe des Militärs auch nicht mehr ausschließlich auf bewaffnete Konflikte, sondern es rücken ebenfalls Techniken der Informationsgewinnung, internationale Friedensmissionen, oder andere Arten der militärischen Auseinandersetzung, zum Beispiel der sogenannte "Cyberwar" in den Vordergrund. Näheres siehe: Militärgeschichte.

In der Öffentlichkeit hat das Militär vor allem in der Vergangenheit eine wichtige Komponente für das Nationalverständnis ausgemacht. Während die heutige westliche Gesellschaft dem Militär eher kritisch gegenübersteht, war es oftmals (z. B. zur Zeit des Deutschen Kaiserreichs) ein wichtiger Faktor des Patriotismus (näheres siehe: Militarismus). Vor allem in militärisch geprägten Ländern, wie China spielen die Streitkräfte eine entscheidende Rolle, um Macht zu demonstrieren. Die Streitkräfte sind von Natur aus ein wichtiges Standbein der Politik, insbesondere in der Außen- und Sicherheitspolitik. Eine Ausuferung der Macht des Militärs kann von der Unterdrückung eines Volkes bis hin zu Putschs und Militärregierungen führen.

Neben der Verteidigung hat das Militär aber auch weitreichendere Aufgabengebiete, wie die Friedenssicherung (z. B. bei Internationalen Blauhelmeinsätzen), Katastrophenhilfe (so auch Hurrican Katrina), Durchsetzung der wirtschaftlichen und politischen Interessen eines Landes/Bündnisses (wie die oft kritisierten "Öl-Kriege") und zeremonielle Zwecke (u. a. Staatsempfänge).

Es gilt immer zu bedenken, dass die Unterhaltung eines Militärs sehr kostenaufwändig ist und einen großen Teil der Staatsausgaben ausmacht. Daher und teilweise aufgrund moralischer Überzeugungen gibt es vermehrt Staaten ohne Militär und Militärbündnisse, wie der NATO, die die Aufgaben auf mehrere Mitglieder verteilen und ein gegenseitiges Schutz-Verhältnis gewährleisten. Die aktuell quantitativ größte Streitkraft der Welt hat China mit ca. 2,3 Mio Soldaten, gefolgt von den Vereinten Staaten, die mit 574,9 Mrd US$ den höchsten Militär-Etat der Welt haben (siehe: Liste der Streitkräfte der Welt).

Die Militärtechnik hat traditionell eine wichtige Vorreiter- und Schrittmacherrolle bei der allgemeinen technischen Entwicklung inne. So wurden beispielsweise das Fernsehen, das Internet oder GPS ursprünglich im militärischen Auftrag entwickelt und anfangs nur vom Militär genutzt.

  Gefahr und Kritik

Das Militär wird durch vielfältige Friedensbewegungen kritisiert, die das gezielte Töten von Menschen, die Kriegsführung und die daraus folgende Zerstörung und Vernichtung als barbarisch, moralisch verwerflich und für eine nachhaltige Konfliktbearbeitung als ungeeignet erachten. Als gegengesetzte Strömungen zum Militarismus, die das Militär als probates Mittel der Politik erachtet, haben sich daher der Antimilitarismus und der Pazifismus etabliert, die das Militärische problematisieren bzw. stattdessen eine gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten erreichen möchten. Im Antimilitarismus und Pazifismus wird die totale Abschaffung des Militärs und eine Hinwendung zur Diplomatie und Zivilen Konfliktbearbeitung gefordert. Sie versuchen aktiv, bewaffnete Konflikte und die militärische Rüstung zu verhindern, den Krieg als Mittel der Politik langfristig auszuschließen und die Bedingungen für dauerhaften Frieden zu schaffen. Kriegs-Befürworter werden hingegen Bellizisten bezeichnet.

Durch die zunehmende Aufrüstung (insbesondere beim Wettrüsten in der Zeit des Kalten Krieges) wurde auch durch die inzwischen immer zerstörerische militärische Technik eine Grenze überschritten, wodurch bei einem Kriegsausbruch zwischen zwei Supermächten nicht mehr nur die beteiligten Staaten, sondern die gesamte Weltbevölkerung betroffen wäre, da die Vernichtungskraft des Militärs einiger Staaten durch Massenvernichtungswaffen unkalkulierbar sein kann (siehe auch Overkill). Angesichts des potenziellen Vernichtungs-Ausmaßes dieser Waffen haben viele Staaten inzwischen multilateralen Verträge, wie dem Atomwaffensperrvertrag, oder Abrüstungsabkommen wie "START", "INF" und "KSE" unterzeichnet, die diese Gefahr zumindest teilweise reduzieren sollen (siehe auch Rüstungskontrolle und Conference on Disarmament). Besonders nennenswerte Abkommen, die von der Staatengemeinschaft als überaus unmenschlich angesehene Vorgehensweisen verhindern wollen, sind bspw. die Ottawa-Konvention, die Chemiewaffenkonvention, oder der ABM-Vertrag.

International unterliegen die Streitkräfte heutzutage immer mehr völkerrechtlichen Abkommen, die militärische Auseinandersetzungen regeln und verhindern wollen. Wichtige Schriften sind dabei unter anderem die Haager Landkriegsordnung und die Genfer Konventionen. Nach Artikel 2 (4) der Charta der Vereinten Nationen besteht eigentlich auch jetzt schon ein Gewaltverbot, das nur in sehr wenigen Fällen (nämlich lediglich zur Verteidigung und im Rahmen einer friedenserzwingende Maßnahme durch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates) umgangen werden darf. In der Praxis ist aber angesichts der vielen militärischen Konflikte (auch von Seiten der hochentwickelten Industriestaaten) klar, dass diese neuzeitliche Regelung noch nicht konsequent umgesetzt wird. Das öffentliche Bewusstsein bezüglich Militär und Krieg hat sich - angesichts des schrecklichen, vergangegen und auch gegenwärtigen Kriegsgeschehens - aber ebenfalls geändert: viele Menschen äußern sich immer kritischer über das Militär und unmenschliche Vorgehensweisen werden zunehmend öffentlich verurteilt.

  Unterscheidungsmöglichkeiten

  Kriegsschiffe verschiedener Nationen
  Angehörige der Sicherheitskräfte des Kosovo

  Teilstreitkräfte

Zwar ist jede Streitkraft unterschiedlich, allerdings kann in der heutigen Zeit allgemein nach Teilstreitkräften unterschieden werden. Dies sind zumeist Landstreitkräfte (Heer), Seestreitkräfte (Marine) und Luftstreitkräfte (Luftwaffe). Manche Staaten ergänzen ihre Streitkräfte durch weitere Teilstreitkräfte, wie einer Küstenwache oder der Marineinfanterie.

  Streitkräfte / Polizei

In demokratisch organisierten Gesellschaften wird die Rolle des Militärs von der der innerstaatlichen Sicherheitskräfte (Polizei) abgegrenzt. Außerdem bestehen Schutzmechanismen, um das Militär zu kontrollieren. Dies zeigt sich in der Eigenschaft einer sogenannten Parlamentsarmee. Dagegen sind in vielen repressiven Staaten diese beiden Funktionen vermischt und das Militär übernimmt innenpolitische Aufgaben. Ausdruck für diesen Dualismus ist die Gendarmerie. Gendarmen sind ebenfalls häufig Teil der Streitkräfte wie in Frankreich oder unterstanden historisch einmal dem Verteidigungsressort wie die frühere Bundesgendarmerie in Österreich. Verfassungs- und verwaltungsrechtliche Normen stellen dabei sicher, dass solche Einheiten im Frieden dem Innen- bzw. dem Justizressort unterstehen.

  Paramilitär

Sogenannte paramilitärische Organisationen, oder Milizen (meist offiziell nicht-militärische Einheiten, die aber dennoch ähnliche Aufgaben haben), die in vielen nicht als Krieg bezeichneten bewaffneten Konflikten (etwa Bürgerkriegen) teilnehmen, gelten offiziell nicht als Streitkraft und werden nach internationalen Konventionen auch anders behandelt.

  Stehendes Militär / Bedarfsarmee

Seit dem 17. Jahrhundert hat sich die Form der stehenden Streitkräfte durchgesetzt, bei denen eine ständig verfügbare Anzahl von Soldaten dauernd unter Waffen stehen und dadurch jederzeit einsatzbereit sind. Dies hat vor allem Gründe der besseren und einheitlichen Ausbildung, sowie der schnelleren Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit und ist in der heutigen Zeit insbesondere durch das System der Berufsarmee zum Standard geworden. Das gegensätzliche System war eine "Bedarfsarmee", die (bspw. im Rahmen einer Milizorganisation) erst bei Bedarf aufgestellt wurde und somit meist keine ausreichende Erfahrung und Ausbildung hatte, dafür aber wesentlich billiger im Unterhalt war.

  Eigenschaften

Streitkräfte zeichnen sich in der Regel (und nach internationalen Standards) durch folgende Eigenschaften aus:

  • Sie stehen unter einem einheitlichen Kommando, das dem Staat gegenüber für die Führung der Unterstellten verantwortlich ist,
  • Die Angehörigen unterscheiden sich durch Uniformen, Abzeichen, Zeichen oder andere aus der Ferne erkennbare äußere Merkmale von der Zivilbevölkerung,
  • Die Soldaten unterliegen einem internen Disziplinarsystem, das im Einsatzfall auch die Regeln der Kriegsführung durchsetzt,
  • Sie sind bewaffnet (ein Soldat muss seine Waffe offen führen).

  Hierarchie

Militärische Organisationen zeichnen sich außerdem durch eine hierarchische Struktur mit einer Befehlsgewalt der Militärführung aus. Mitglieder einer militärischen Organisation haben im Allgemeinen weitgehende Einschränkungen ihrer Freiheiten und Grundrechte hinzunehmen. Alle Militärapparate reproduzieren ihren inneren Zusammenhalt durch die periodische Veranstaltung verschiedener Militärrituale. Werden Letztere als öffentliches Zeremoniell veranstaltet, dann dienen sie darüber hinaus der symbolischen Unterstreichung der Bedeutung von Militär im nicht-militärischen Teil der Gesellschaft und sind daher oft umstritten.

  Militärrecht

Das Militär hat in den meisten Staaten und auch nach internationalen Übereinkommen einen gesonderten Status. Soldaten (nach den Genfer Konventionen sogenannte Kombattanten) nehmen einen Sonderstatus ein, indem sie in vielen Staaten einer speziell eingerichteten Militärjustiz unterliegen (Militärgerichtsbarkeit). Die sogenannte Innere Führung wird geprägt von Rangordnung und Gehorsam, allerdings haben Soldaten in Deutschland die Möglichkeit sich außerhalb des normalen Dienstweges an den Wehrbeauftragten zu wenden, der die Behandlung der "Staatsbürger in Uniform" nach gültigem Recht überwacht.

  Wehrpflicht und Reservesystem

In vielen Staaten der Welt, insbesondere in jenen mit langer Militärtradition, oder bei ständiger Bedrohung (z.B. Israel, wo auch Frauen zum Militärdienst verpflichtet werden), müssen die Staatsbürger für einen gewissen Zeitraum in der Armee oder einer anderen Wehrformation (zum Beispiel im Bereich des Katastrophenschutzes) ihrem Land dienen. Dieses System der Wehrpflicht soll die (zumeist männliche) Bevölkerung für den Fall eines Krieges vorbereiten, in dem sie dann gegebenenfalls zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden können, um ihr Land als Reservisten zu verteidigen. Diese Personen können, wenn sie als wehrfähig erachtet wurden, im Notfall zu den Streitkräften eingezogen werden und stehen somit als sogenanntes Reservesystem zur Verfügung.

  Streitkräfte auf dem Gebiet des heutigen Deutschland (Auswahl)

Deutschlandlastige Artikel Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

  Siehe auch

  Weltkarte der Armeeformen:
  • keine (eigenen) Streitkräfte
  • keine Wehrpflicht (Freiwilligenarmee / Berufsarmee / ausgesetzt)
  • noch Wehrpflicht, aber Abschaffung in weniger als drei Jahren bereits beschlossen
  • Wehrpflicht
  • keine Angaben

  Literatur

  • Hans Delbrück: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte, 4 Bde., [Berlin 1900–1920], Neuaufl.: Walter de Gruyter, Berlin 2000, ISBN 3-11-016886-3.
  • Autorenkollektiv: Wörterbuch zur Deutschen Militärgeschichte, 2 Bde. (Schriften des Militärgeschichtlichen Instituts der Deutschen Demokratischen Republik) , Militärverlag der DDR, Berlin (Ost) 1985, ISBN 3-327-00239-8.

  Weblinks

 Commons: Militär – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Militär – Zitate
 Wikisource: Militär – Quellen und Volltexte
Wiktionary Wiktionary: Militär – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary Wiktionary: Streitkraft – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
   
               

 

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