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Lettris is a curious tetris-clone game where all the bricks have the same square shape but different content. Each square carries a letter. To make squares disappear and save space for other squares you have to assemble English words (left, right, up, down) from the falling squares.
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proposition (en)[Classe]
chose absurde (fr)[ClasseParExt...]
étonnant (fr)[Classe]
qui n'est pas vraisemblable (fr)[Classe]
contradictoire (fr)[Classe]
(im Gegensatz zu; im Gegenteil; andersherum), (entgegengesetzt)[Thème]
(Unwahrscheinlichkeit)[Thème]
(Gegenstück; Entgegengesetztes; Gegenteil; Gegenpol), (Notzucht; Vergewaltigung)[Caract.]
(Intelligenz; Verstand; Köpfchen; `das Köpfchen`)[termes liés]
(Anblick; Erscheinungsbild; Äußeres; Aussehen)[termes liés]
mathematics (en)[Domaine]
Proposition (en)[Domaine]
relatif à un jugement (fr)[DomainRegistre]
Lüge, Lügengeschichte, Unwahrheit - Philosophie, Weltanschauung[Hyper.]
Paradox, Paradoxon[Rel.Prop.]
Logiker[Dérivé]
Logik[Domaine]
unerklärbar, unerklärlich[Similaire]
contradiction (en)[Classe]
invraisemblance (fr)[DomainDescrip.]
mathematics (en)[Domaine]
consistent (en)[Domaine]
Paradoxon (n.)
Ein Paradox(on) (auch Paradoxie, Plural Paradoxien oder Paradoxa; von altgriechisch παράδοξον, von παρά para ‚gegen‘ und δόξα dóxa ‚Meinung‘, ‚Ansicht‘) ist ein scheinbar[1] oder tatsächlich unauflösbarer Widerspruch.
Es existieren verschiedene logische Formen des Paradoxons:
Davon zu unterscheiden sind scheinbare Widersprüche, die sich bei genauerer Analyse auflösen. Das paradoxe an dieser Art von Paradoxien ist, dass es eigentlich keine sind. Die Analyse scheinbarer Paradoxien, beispielsweise im Rahmen eines Gedankenexperiments, hat schon oft zu wichtigen Erkenntnissen in Wissenschaft, Philosophie und Mathematik geführt. Der Widerspruch besteht dabei oft zwischen der intuitiven und der exakten Lösung. Ein Beispiel hierfür ist das Ziegenproblem, das logisch und mathematisch exakt lösbar ist, aber der Intuition vieler Menschen, ihrem „gesunden Menschenverstand“ widerspricht.
Einen unauflösbaren Widerspruch nennt man auch Aporie.
Bei diesen Paradoxien handelt es sich zum Beispiel um durchaus reale, aber als widersinnig empfundene Folgen eines politischen Systems.
Der britische Mathematiker und Physiker Roger Penrose unterscheidet in der Physik Paradoxien von Puzzles.[2] Bei Puzzles oder „Z-Rätseln“, wie er sie auch nennt, handele es sich um „verblüffende, aber experimentell unmittelbar belegbare Quantenwahrheiten über die Welt, in der wir leben.“ Dazu gehöre unter anderem das sogenannte Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon: Von einem Ort werden zwei Teilchen in entgegengesetzter Richtung ausgesendet. Beide Teilchen treffen jeweils auf einen Detektor. Trotz des großen Abstandes der Detektoren kann das Messergebnis des einen Detektors unmittelbar und ohne Zeitverzug die Messung des anderen beeinflussen. Penrose sieht in solchen Phänomenen keine Paradoxien: Letztlich beschreiben diese Phänomene keinen echten Widerspruch, sondern lediglich eine zwar unanschauliche, aber doch belegbare physikalische Wahrheit. Die Paradoxien oder "X-Rätsel", wie Penrose sie auch nennt, seien zwar quantenphysikalisch ebenso ein „wahrer Bestandteil dieser Welt, erscheinen aber so unplausibel und paradox, dass wir uns sträuben, sie als ‚wirklich‘ wahr hinzunehmen“. Das bekannteste X-Rätsel sei das Paradoxon von Schrödingers Katze: Schrödingers Gedankenspiel von einer in einem verschlossenen Kasten gefangenen Katze, deren Schicksal von der Zufälligkeit eines radioaktiven Zerfallsprozess abhängt. Nach der klassischen Quantenmechanik befände sich diese Katze, solange niemand den Kasten öffnet, in einem merkwürdigen Überlagerungszustand aus "tot" und "lebendig".
Weitere physikalische Paradoxien:
Die Paradoxien, die beim Nachdenken über das Universum entstehen, haben eine lange Tradition, da sie sich – anders als viele andere wissenschaftlichen Paradoxien – auch schon dem Laien erschließen. Dazu gehört zunächst die Frage nach der räumlichen und zeitlichen Endlichkeit bzw. Unendlichkeit des Universums. Der gesunde Menschenverstand kann sich weder das eine noch das andere richtig vorstellen: Wenn das Universum endlich ist – was kommt dahinter? Wenn es einen Anfang hatte – was war vorher? Aber auch ein unendliches Universum kann sich der gesunde Menschenverstand nicht vorstellen, ohne in Widersprüche zu geraten (siehe Antinomien der reinen Vernunft) Dies gilt unabhängig davon, wie die Physik diese Fragen löst. Der niederländische Künstler M. C. Escher hat dieses Paradoxon so formuliert: „Wir können uns nicht vorstellen, dass irgendwo hinter den fernsten Sternen am Nachthimmel der Raum ein Ende haben könnte, eine Grenze, jenseits derer „nichts“ mehr ist. Der Begriff 'leer' sagt uns wohl noch etwas, denn ein Raum kann leer sein, jedenfalls in unserer Vorstellung, aber unsere Einbildungskraft ist unfähig, den Begriff 'nichts' im Sinne von 'raumlos' zu erfassen.““
Weitere Paradoxien aus der Astronomie:
Eine Vielzahl historischer und aktueller Paradoxien in den Geowissenschaften und resultierende wissenschaftliche Kontroversen gelten als eine wesentliche Triebkraft der wissenschaftlichen Erkenntnis in dem Bereich.[3] Einige Beispiele:
In der Umgangssprache wird oft die widersprüchliche Wirkung von Paradoxien als rhetorische Stilfigur verwendet.
Gesellschaftliche Ideologien enthalten in der Praxis oft paradoxe Elemente, vor allem wenn sie mit absolut gesetzten Werten wie Freiheit oder Gleichheit operieren. Beispiele: So werden, um eine „freiheitliche“ Ordnung aufrechtzuerhalten, Maßnahmen eingesetzt, die die Freiheit einschränken (z. B. McCarthy-Ära in den USA oder auch die aktuellen Debatten um die Einschränkung von Bürgerrechten im Anti-Terror-Kampf). Umgekehrt wurden in kommunistischen Ideologien, um das Ideal der „Gleichheit“ zu erhalten, Systeme etabliert, in denen einige deutlich „gleicher“ waren als andere. Praktisch alle politischen Ideologien, in denen „der Zweck die Mittel heiligt“ beinhalten diese Paradoxie: In der Durchsetzung bestimmter Werte für die Zukunft werden die gleichen Werte in der Gegenwart geopfert.
Wie bei vielen Paradoxien entsteht der Widerspruch auch hier durch die Anwendung eines Prinzips (Freiheit, Gleichheit) auf sich selbst und auf die Bedingungen, die dieses Prinzip ermöglichen sollen.
Zu den psychologischen Paradoxien gehören Fälle, in denen Menschen sich genau entgegen der „Logik“ verhalten. Dazu gehört die sogenannte „Sei-spontan-Paradoxie“, wie es häufig in Beziehungen zum Ausdruck kommt: Die Erwartung, dass mein Gegenüber seine Entscheidungen gefälligst frei und selbständig treffen soll – und genau damit seine Unselbständigkeit unter Beweis stellen würde. Der Wunsch „Sag mir doch öfter mal spontan, dass du mich liebst!“ ist, sobald ausgesprochen, nicht mehr erfüllbar. („Ich liebe dich“ – „Das sagst du jetzt nur wegen meiner Bitte neulich!“).
In den sogenannten paradoxen Interventionen werden psychologische Paradoxien wiederum gezielt eingesetzt, insbesondere dann, wenn das Gegenüber (ein Kind zum Beispiel) ein trotziges Verhalten zeigt und auf Aufforderungen bewusst mit dem Gegenteil reagiert. Entsprechend wird in der paradoxen Intervention eine Erwartung geäußert, deren Gegenteil eigentlich erreicht werden soll.
Ein weiteres Beispiel für psychologische Paradoxien sind die sogenannten „gemischten Botschaften“, wenn zwischen dem was gesagt wird und der Art wie es gesagt wird, ein Widerspruch besteht. Beispiel: die „angebaggerte“ Frau, die „Nein“ sagt, dabei aber freundlich lächelt. In langdauernden Beziehungen können so die von Gregory Bateson beschriebenen sogenannten Double-Bind-Kommunikationsstrukturen entstehen, wenn also zum Beispiel einer der Partner (insbesondere in Eltern-Kind-Beziehungen) dem anderen seine Zuneigung immer mit unbewegter Mimik, emotionsloser Stimme und ohne Körperkontakt versichert.
Auch das ästhetische Paradox der Hässlichkeit lässt sich den psychologischen Paradoxien zuordnen: Das Phänomen, dass zum Beispiel auch ein Bild mit einem „hässlichen“ Motiv auf einer höheren Ebene als schön empfunden werden kann.
Interessant für die Wirtschaftswissenschaften sind paradoxe, der objektiven Logik widersprechende ökonomische Entscheidungen, wie sie unter anderem von Allais und Ellsberg untersucht wurden.
Die Aufzählung der Paradoxien in den verschiedenen Wissenschaften belegt, dass das Erkennen und Lösen von Paradoxien ein bedeutendes Motiv wissenschaftlicher Arbeit sein kann.[5] Der Mathematiker Roger Penrose drückte es einmal so aus:
„Paradoxien empfinde ich als ausgesprochen reizvoll. Sie sehen so etwas und versuchen zu verstehen, wie um Himmels Willen könnte das einen Sinn ergeben?! Selbst das ist paradox: Ich habe viel für Paradoxien übrig, und gleichzeitig will ich sie aus der Welt schaffen!“
– Gábor Paál: Was ist schön? Ästhetik und Erkenntnis. S. 205.[5]
Der wissenschafts-ästhetische Reiz von Paradoxien zeigt sich auch daran, dass sich Künstler wie M. C. Escher von den Paradoxien in der Mathematik und Physik inspirieren ließen. So gab es zeitweise einen engen Austausch zwischen Penrose und Escher: So hat Penrose sich als Mathematiker mit geometrisch „unmöglichen“ Formen befasst. Von ihm stammt unter anderem der berühmte Tribar. Escher wiederum hat diese Gedanken aufgegriffen und in seinen Grafiken umgesetzt. Auch für andere Wissenschaftler und Denker wie Bertrand Russell, Gregory Bateson oder Arthur Koestler waren Paradoxien in ihren unterschiedlichen Facetten ein zentrales Thema.
Großvater-Paradoxon – (Zeitreise): Ein Zeitreisender, der in der Vergangenheit seinen Großvater umbringt, würde nicht geboren werden, und könnte daher nie seinen Großvater umgebracht haben.
Im Monty-Python-Film Das Leben des Brian findet sich folgendes Paradoxon: Brian wird, zu seinem Unwillen, von einer wachsenden Menschenmenge für den Messias gehalten. Um sie von diesem Glauben abzubringen, hält er eine kleine Ansprache:
In dem Roman 'Per Anhalter durch die Galaxis' von Douglas Adams wird der Babelfisch, mit dessen Hilfe man alle Sprachen des Universums verstehen kann, als Beweis für die Nichtexistenz Gottes angeführt. Auf die Unwahrscheinlichkeit der Entstehung des Babelfischs durch pure Evolution wurden kluge Denker aufmerksam und bewiesen mit Hilfe dieses Fisches, dass es Gott nicht geben kann: