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Lettris is a curious tetris-clone game where all the bricks have the same square shape but different content. Each square carries a letter. To make squares disappear and save space for other squares you have to assemble English words (left, right, up, down) from the falling squares.

boggle

Boggle gives you 3 minutes to find as many words (3 letters or more) as you can in a grid of 16 letters. You can also try the grid of 16 letters. Letters must be adjacent and longer words score better. See if you can get into the grid Hall of Fame !

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English Encyclopedia is licensed by Wikipedia (GNU).

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Wikipedia

Piper Verlag

                   
  Das Verlagsgebäude in der Georgenstraße 4 ist eine von August Thiersch erbaute Villa.

Der Münchner Piper Verlag ist ein 1904 gegründeter Buchverlag für Belletristik und Sachbuch. Autoren des Verlages sind unter anderem Hannah Arendt, Ingeborg Bachmann, Aldous Huxley, Karl Jaspers, Sándor Márai, Sten Nadolny und Paul Watzlawick. Er gehört zur schwedischen Bonnier-Gruppe.

Inhaltsverzeichnis

  Geschichte

Der Piper Verlag (München) wurde am 19. Mai 1904 vom damals 24-jährigen Reinhard Piper gegründet. Sein Schwerpunkt lag in den Jahren bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges bei der künstlerischen Avantgarde Deutschlands. Bekannt wurde er als Verleger durch die Veröffentlichung des Almanachs Der Blaue Reiter, herausgegeben von Wassily Kandinsky und Franz Marc im Mai 1912, der Kunstgeschichte schrieb. Christian Morgenstern ließ viele seiner Werke im Piper Verlag veröffentlichen. Unrühmlich ist der Umgang mit dem jüdischen Übersetzer Isak Grünberg, dessen Céline-Übersetzung (Reise an das Ende der Nacht) nach der Machtübertragung an die Nazis 1933 sofort an einen Kleinverlag verkauft wurde. Erst in den 1990er Jahren wurde der Übersetzer in den zahlreichen Neuauflagen benannt (inzwischen lagen die Rechte beim Rowohlt Verlag).

Während der Zeit des Nationalsozialismus beschränkte der Verlag sich auf neutrale „Unterhaltungsliteratur“ und weniger bekannte – oft ausländische – Autoren, da viele der „Hausautoren“ nun als entartete Künstler gebrandmarkt wurden.

Als Reinhard Piper 1953 starb, gab er den Verlag an seinen Sohn Klaus weiter. In den Nachkriegsjahren veröffentlichte der Piper Verlag vor allem preiswert herzustellende Taschenbücher und gründete 1960 mit 10 weiteren Verlagen den Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv). Piper blieb seinem Anspruch, anspruchsvolle Literatur zu veröffentlichen, treu. So erschienen neben deutschsprachigen (z.B. ein Gedichtband von Ingeborg Bachmann) auch besonders Werke von italienischen Autoren. Der Verlag erweiterte sein Repertoire stetig, unter anderem im Bereich der Naturwissenschaften, Theologie und Musik. Ab 1986 erschien die siebenbändige Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters.

Als Problem erwies sich Hans Rößner: Erst nach seinem Tod (1997) wurde öffentlich, dass dieser langjährige Lektor und Verlagsleiter als Leiter des Referates III C 3 (Volkskultur und Kunst) im Reichssicherheitshauptamt tätig gewesen war. Bei Piper betreute er u.a. die Emigrantin Hannah Arendt. Seine Karriere nach 1945 ähnelt der vieler Akademiker aus der Generation des Unbedingten, die Netzwerke des Verschweigens und des sozialen Aufstiegs bildeten. Piper war (und ist) aber der wichtigste Verleger von Arendt.

1995 ging der Piper Verlag in den Besitz der schwedischen Bonnier-Gruppe über. Ab 1995 war Viktor Niemann (* 1940) Geschäftsführer des Verlages. Er wurde von der Zeitschrift BuchMarkt als „Verleger des Jahres 1998“ ausgezeichnet. Von 2003 bis 2008 war Wolfgang Ferchl (* 1955) verlegerischer Geschäftsführer des Verlages. Im April 2009 hat Marcel Hartges, vorher verlegerischer Geschäftsführer des DuMont Buchverlags, diese Position übernommen.

  Imprints, Tochterverlage

Mit dem Erwerb des Neuen Malik-Verlags (1996) und des Kabel Verlags (1997) konnte das Programm ausgeweitet werden. Ebenso 2004, als die Heyne-Fantasy-Reihe vom Piper Verlag übernommen wurde. Im Juni 2008 kaufte Piper den Pendo Verlag. Ebenso wurde der Westend-Verlag in Frankfurt am Main als Imprint der Piper-Gruppe übernommen.[1]

  Serie Piper

Die Serie Piper ist die Taschenbuchreihe des Verlages. Sie wurde 1970 gegründet und in den 1980er-Jahren stark ausgebaut, indem nicht nur Hardcover-Ausgaben zweitverwertet wurden, sondern auch viele Erst- und Originalausgaben erschienen. 1995 wurde die Serie Piper vom Trendforscher Peter Wippermann komplett neu gestaltet. Derzeit werden jeden Monat bis zu 25 neue Titel veröffentlicht, von denen etwa 60 Prozent aus dem Hardcover-Programm des Verlages stammen.

  Literatur

  • Piper: Almanach zum 70. Jahr. Hg. Klaus Piper, München 1974 ISBN 3492020577 (Querschnitt der verlegten Werke, mehrere Register, auch Liste aller verlegten Bücher in 1. Aufl.)
  • 75 Jahre:    R. Ripper, Uwe Steffen, Klaus Piper (Hrsg.): 75 Jahre Piper. Bibliografie und Verlagsgeschichte 1904–1979. Piper, München/Zürich 1979, ISBN 3492024459.
  • (85 Jahre:)  Uwe Steffen (Hrsg.): Piper-Bibliographie 1979–1989. Piper, München/Zürich 1990, ISBN 3-492-03088-2.
  • 90 Jahre:    Ernst Piper, Bettina Raab: 90 Jahre Piper. die Geschichte des Verlages von der Gründung bis heute. Serie Piper 1990, München/Zürich 1994, ISBN 3-492-11990-5.
  • 100 Jahre:  Edda Ziegler: 100 Jahre Piper. Die Geschichte eines Verlags. Piper, München/Zürich 2004, ISBN 3-492-04478-6.

  Weblinks

  Einzelnachweise

  1. Imprints der Piper-Gruppe
   
               

 

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