| Renault Master | |
|---|---|
| Hersteller: | Renault |
| Produktionszeitraum: | seit 1981 |
| Klasse: | Kleintransporter |
| Karosserieversionen: | Kleinbus Kastenwagen Pritschenwagen Minibus Fahrgestell |
| Vorgängermodell: | Renault Estafette |
| Nachfolgemodell: | |
Der Renault Master ist ein mittelgroßer Transporter von Renault. Aufgrund der Unternehmensverbindung Renault-Nissan wird der Master der 2.Generation als Nissan Interstar und das aktuelle Modell als Nissan NV400 gebaut. Außerdem entwickelt und produziert Renault den Master seit der 2.Generation zusammen mit General Motors Europa. Aus dieser Kooperation geht der Vauxhall Motors/Opel Movano hervor.
Inhaltsverzeichnis |
| Master I | |
|---|---|
|
Master |
|
| Produktionszeitraum: | 1980–1998 |
| Karosserieversionen: | Kleinbus Kastenwagen Pritschenwagen Fahrgestell |
| Motoren: | Benzinmotoren:;2,0L 2,2L Dieselmotoren:2,1L 2,5L |
| Länge: | 5000 mm |
| Breite: | 2000 mm |
| Höhe: | 2415 mm |
| Radstand: | 2870-3700 mm |
| Leergewicht: | 1670 kg |
Als Nachfolger des Renault Estafette kam der Renault Master 1980 gemeinsam mit dem Renault Trafic auf den Markt und ist für die größere Gesamtgewichtsklasse von 2,8 bis 3,5 Tonnen konzipiert. Der Master wurde in dem 1980 eröffneten SoVAB-Werk (Société des Véhicules Automobiles de Batilly) im (Dept. Meurthe-et-Moselle) gefertigt, wo später auch einige Varianten des Trafic vom Band liefen. Die erste Serie wurde von langen Linien und einer quadratischen Front geprägt mit subtilen Scheinwerfern. Außerdem stachen die kreisförmigen Türgriffe hervor. Damals unüblich im Segment war der Frontantrieb mit längs eingebauten Motoren was eine hohe Position der Fahrerkabine brachte. Der Master war mit drei unterschiedlichen Radständen (2,87, 3,23 und 3,70 m) und als Kleinbus,Kastenwagen,Pritschenwagen,Minibus und Fahrgestell für Aufbauten erhältlich. Es gab zwei verschiedene Dachhöhen. Im Kastenwagen gab es ein Ladevolumen von 9-12,7 m³. Das zulässige Gesamtgewicht betrug 2,8To,3,0To,3,1To und 3,5Tonnen. Als Antrieb kamen ein 2,0L Benzinmotor mit 59kw/80PS aus dem Renault 20 und ein 2,5L Dieselmotor mit 52kw/71PS zum Einsatz. Dieser Motor stammte von Fiat-Sofim wo Renault damals beteiligt war und wurde auch im zeitgenössischen Iveco Daily und Fiat Ducato verbaut. Den Master gab es auch wahlweise mit Hinterradantrieb und auch Allradantrieb. Diese Versionen mit teils höheren Nutzlasten wurden als Renault Messenger der den Renault Super Goélette SG2 ersetzte, angeboten. 1984 gab es zusätzlich einen 2,1L Dieselmotor mit 44kw/61PS und einen 2,2L Benzinmotor mit 66kw/90PS. 1989 kam der überarbeitete Sofim Dieselmotor mit nun 55kw/75PS und mittels Turbolader 65kw/88PS ins Programm. Ab 1990 leistete dieser nun 69kw/94 PS. 1994 erfolgte ein leichtes Facelift und der Turbodieselmotor war nun auch mit einem Katalysator und 66kw/90PS Leistung verfügbar, während der 2,2L Benzinmotor nun 75kw/101PS leistete. Ende 1997 endete die Produktion des Master I. Er war besonders in den 80er Jahren auch im Export sehr erfolgreich aufgrund der vielen Variationsmöglichkeiten bzgl. Aufbau, Gewichte und Antriebsmöglichkeiten. Im Heimatmarkt war er dem Hauptkonkurrenten Citroën C35 weit überlegen.
| Master II | |
|---|---|
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Master II |
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| Produktionszeitraum: | 1998–2010 |
| Karosserieversionen: | Kleinbus Kastenwagen Pritschenwagen Minibus Fahrgestell |
| Motoren: | Dieselmotoren:1,9L-3,0L 59Kw-107kW |
| Länge: | 4899-5899 mm |
| Breite: | 1990-2361 mm |
| Höhe: | 2053-2717 mm |
| Radstand: | 3078-4078 mm |
| Leergewicht: | 1450-2100 kg |
Die Entwicklung des neuen Renault Master startete bereits 1987 wurde aber wegen der hohen Kosten wieder gestoppt. Im Jahr 1989 kam Renault zu einer Einigung zur gemeinsamen Entwicklung eines Transporters mit Leyland DAF die einen Nachfolger für den Daf 400 benötigten und die Entwicklung wurde nun gemeinsam wieder aufgenommen. Nach dem Konkurs von Leyland Daf 1993 übernahm Renault den gesamten Entwicklungsprozess wieder selber. 1995 unterzeichnete man eine Vereinbarung mit Iveco über die Entwicklung eines Fahrerhaus für die Modelle MasterII, MessengerII und Iveco Daily III. Aufgrund der steigenden Kosten des Projekts beschloss man einen weiteren Partner zu suchen den man 1996 in General MotorsEuropa fand. Hierbei wurde vereinbart das Nutzfahrzeugmodelle von Renault mittels Badge-Engineering von den GM Marken Opel und Vauxhall angeboten werden. Das erste Ergebnis dieser Kooperation war der Vauxhall/Opel Arena. Das gemeinsame Entwicklungsprojekt der 3 Autohersteller wurde Ende 1997 mit der Vorstellung des Master II, 1998 mit der Präsentation des Opel MovanoA und 1999 Präsentation des Iveco Daily III und Renault Mascott(Nachfolger des Messenger) abgeschlossen. 1998 sicherte sich der Renault Master den Titel Van of the Year. Neben den bereits vom Vorgänger bekannten Versionen gab es nun auch einen Minibus ab Werk mit 16 Sitzplätzen. Das Ladevolumen beim Kastenwagen lag nun bei 8-13,9 m³. Es gab nur noch Frontantrieb, die Heckantriebsvarianten waren dem Renault Mascott vorbehalten. Als Motoren kamen nur noch Dieselmotoren zum Einsatz. Beim Produktionsstart waren dies ein Sofim 2,5L D mit 59kw/80PS und ein 2,8L DTI mit 84kw/115PS. Später kam ein von Renault selbst entwickelter 1.9 DTI mit 59kw/80PS hinzu. Bereits in der Entwicklungsphase wurde der Umweltgedanke berücksichtigt mit dem Ergebnis dass fast 90% der Materialien des Master recycelt werden können. Um Kosten für die Verbraucher zu minimieren wurden die unteren Karosseriebleche, die oft das Opfer von Fahrschäden werden, gesondert gepresst und mittels An/Abschrauben leicht austauschbar gestaltet. In den Jahren 2000-2001 wurden von Renault neu entwickelte dCi-Motoren mit Common-Rail-Einspritzung eingeführt. Der 1,9L dTi wurde vom 1,9L dCi mit nun 60kw/82PS, der 2,5L vom 2,2L dCi mit nun 66kw/90PS und der 2,8L dti durch den 2,5L dci mit ebenfalls 84kw/115 PS ersetzt. 1999 startete die Renault-Nissan-Allianz. Daher wurden ab 2002 verschiedene Renault-Transporter auch unter der Marke Nissan angeboten. Der Master II bekam mit dem Nissan Interstar ab 2002 ein zweites Schwestermodell hinzu. Der Renault Master (und seine Schwestermodelle) wurde im Jahr 2003 umfassend überarbeitet. Im Design änderte sich die Front und der Innenraum zudem wurde das Fahrwerk verbessert. Der 1.9 dCi Motor wurde überarbeitet. Neu hinzu kam ein 3,0L dCi Motor von Nissan der auch im Nissan Patrol verbaut wurde mit 100kw/136PS. Für das überarbeitete Modell war nun optional ESP (Fahrdynamikregelung) erhältlich. Ebenfalls gehörte ab nun ein Bremsassistent neben dem bereits vorher eingebauten Antiblockiersystem zum Serienstandard. Neben dem manuellen Fünfganggetriebe war nun auch ein automatisiertes Schaltgetriebe namens Tec-Shift erhältlich. In den folgenden Jahren veränderte sich die Motorenpalette durch Weiterentwicklung des 2,5L dCi. Eine 74kw/100 PS Variante ersetzte den 2,2dCi, die 84kw/115 PS Variante stieg auf nun 88kw/120PS. Der 3.0 dCi wurde durch den 2.5 dCi mit 107kw/145PS ersetzt.
| Master III | |
|---|---|
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Renault Master III |
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| Produktionszeitraum: | seit 2010 |
| Karosserieversionen: | Kleinbus Kastenwagen Pritschenwagen Minibus Fahrgestell |
| Motoren: | Dieselmotor:2,3 Liter (74–107kW) |
| Länge: | 5048−6848 mm |
| Breite: | 2070 mm |
| Höhe: | 2307-2815 mm |
| Radstand: | 3182-4332 mm |
| Leergewicht: | 1450-2321 kg |
Der Renault Master III debütierte im Jahr 2010 und ersetzte sowohl die 2.Master Generation als auch den Renault Mascott. Dadurch ist der Master wie in der 1.Generation wieder wahlweise mit Front-oder Heckantrieb erhältlich. Als Fronttriebler ist er in den Gewichtsklasen 2,8To, 3,3To und 3,5To erhältlich. Als Hecktriebler mit 3,5To und 4,5To Gesamtgewicht. Der 4,5To hat grundsätzlich Zwillingsbereifung an der Antriebsachse und optional beim 3,5Tonner. Beim 4,5tonner ist eine maximale Anhängelast von 3,0Tonnen möglich. Der Master III kann auch wieder mit Allradantrieb geordert werden. Als Motor kommt ein neuer 2,3L dCi Motor in drei Leistungsstufen mit 74kw/100PS, 92kw125PS und 107kw/145PS. Geschaltet wird mittels 6-Gang Schaltgetriebe oder automatisiertem Schaltgetriebe. Auch diese Generation des Master wurde wieder gemeinsam mit Opel entwickelt. Neben dem Opel MovanoB ist auch der Nissan NV400 ein Schwestermodell des Master III.
Im Dezember 2010 wurde das Modell wegen Problemen mit der Hinterachse und unzureichendem Halt der Sicherheitsgurte zurückgerufen.[1]
Aktuelle Pkw: Clio | Clio Campus | Duster | Espace | Fluence | Kangoo | Koleos | Laguna | Latitude | Logan | Lutecia | Mégane | Modus | Safrane (Mexiko) | Sandero | Scala | Scénic | StepWay | Symbol | Thalia | Twingo | Twizy | Wind
Aktuelle Transporter: Kangoo | Trafic | Master
Aktuelle Lkw: Midlum | Premium | Kerax | Maxity | Access | Renault Premium Lander | Renault Premium Route | TRM 10000 | GBC 180 | Renault Magnum
Ausgelaufene Pkw: 4CV | Alliance | Avantime | Caravelle | Colorale | Encore | Dauphine | Floride | Frégate | Fuego | Gordini | Juvaquatre | Ondine | Le Car | Medallion | Nevada | Premier | R3 | R4 | R5 | R5 Turbo | R6 | R7 | R8 | R9 | R10 | R11 | R12 | R14 | R15 | R16 | R17 | R18 | R19 | R20 | R21 | R25 | R30 | Rodéo | Renault Safrane | Renault Symbol | Savanna | Sepand | Univers | Vel Satis | Virage
Ausgelaufene Transporter: Rapid | Express | Extra | R4 Fourgonette | Renault Super Goélette SG2 | Renault Goélette | Estafette | Dauphinoise | Colorale
Ausgelaufene LKW: Messenger | Mascott | C | Midliner | Major | TRM 2000 | Super Galion SG4 | R2087 | Puncher | Renault Fainéant | AE/Magnum
Alpine-Renault / Renault-Sport: 106 | 108 | 110 | 310 | GTA | 610 | Sport Spider
Panzer: Char B1 | FT-17 | R-35
Traktor: Traktor GP | Traktor H1 | Traktor HO | Traktor PE | Traktor YL | Traktor YV
Busse: FR1 | Iliade | Ares | Agora | Tracer | PR100 | R 312 | SC 10
Modelle der Zwischenkriegszeit (1919–1939): 6CV/NN | KZ | Monasix | Monastella | Reinastella | Monaquatre | Nervahuit | Nerva Grand Sport | Nervastella | Primaquatre | Vivaquatre | Vivasix | Viva Grand Sport | Vivastella | Celtaquatre | Juvaquatre | Novaquatre | Suprastella
Vor dem Ersten Weltkrieg produzierte Modelle: 10CV | 12CV | 35CV | 40CV | A | AG/AG-1 | AX | B | C | D | E | Renault G/H/J | Renault L/M | N(a)/N(b) | N(c)/Q/U(a/e) | R/T | U | AS-V | X/X-1 | Y
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