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definition - Schlüsselwort

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Schlüssel[ClasseHyper.]

Schlüssel (n.)


factotum (en)[Domaine]

Text (en)[Domaine]

Liste[Hyper.]

Schlüssel (n.)








Wikipedia

Schlüssel

                   
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schlüssel (Begriffsklärung) aufgeführt.
  Diverse Schlüssel
  Zwei gleiche Schlüssel

Ein Schlüssel ist ein Werkzeug zum Öffnen eines Schlosses, beispielsweise eines Türschlosses. Er wird dazu in ein Schlüsselloch eingeführt und umgedreht. Die Benutzung von Schlüsseln ist eine alte und heute noch sehr oft genutzte Methode des Einbruchschutzes und der Zutrittskontrolle.

Mit Generalschlüsseln (Passepartout - Geh durch alles) können mehrere verschiedene Schlösser entsperrt werden. Der berechtigte Nutzer eines Schlüssels hat die Schlüsselgewalt inne. Unberechtigt genutzte Schlüssel sind entwidmete Schlüssel.

Der Griff des Schlüssels wird auch als Räute, Reite oder Reide bezeichnet. Diese konnte in früheren Zeiten reich verziert sein, ist heute allenfalls in farbigen Kunststoff eingefasst. Als weiteres Zierelement kann eine Schlüsselquaste an der Räute hängen. Jener Teil des Schlüssels, der beim Schließen die Verschlussvorrichtung erfasst, heißt Bart. Jeder Schlüssel hat einen individuellen Bart. Das soll gewährleisten, dass das entsprechende Schloss nur mit diesem oder einem baugleichen Schlüssel aufgeschlossen werden kann. Denn die Aufgabe eines Schloss-Schlüssel-Systems ist der Schutz eines Raumes, eines Fahrzeuges oder anderer Gegenstände vor unbefugtem Betreten, Benutzen oder anderweitigem Zugriff.

Schlüssel sind Gegenstände des täglichen Bedarfs. Sie bestanden anfangs aus Holz, später – wie heute fast ausschließlich – aus Metall. Sie sind meist mit einem Schlüsselring verbunden und so häufig mit mehreren Schlüsseln zu einem Schlüsselbund zusammengefasst. An diesem sind außerdem häufig Schlüsselanhänger angebracht. Schlüssel, die für den bedarfsweisen Gebrauch durch mehrere berechtigte Personen gedacht sind, werden oft in einem Schlüsselkasten aufbewahrt.

Unter einem Neubauschlüssel versteht man ein Werkzeug, mit dem sich Türen ohne Beschlag und Klinke öffnen lassen.

Inhaltsverzeichnis

  Sonderformen und Varianten

  Schlagschlüssel

Das nebenstehende Bild zeigt sogenannte „Schlagschlüssel“. Die Profilkerben sind alle einheitlich auf der tiefsten Stelle. Mit solchen Schlüsseln und einer besonderen Schlagtechnik kann man die meisten Schließzylinder öffnen. Schlüsseldienste haben normalerweise solche Spezialschlüssel im Werkzeugkasten.

  Mechanische Schlüssel

Es gibt Buntbart- und Zylinderschloss-Schlüssel. Tresorschlösser lassen sich zum Teil nur durch die Einführung von zwei oder mehr Schlüsseln, die jeweils verschiedene Personen besitzen, aufschließen. Damit ist bei der Öffnung der Tür kein Benutzer allein.

Ferner gibt es Bohrmuldenschlüssel bzw. Wendeschlüssel. Hier wird der Rohling seitlich unterschiedlich tief angebohrt, das Bohrbild ist auf beiden Seiten identisch – der Schlüssel schließt, egal wie man ihn in den Zylinder einführt.

  Besondere Autoschlüssel

Autoschlüssel sehen den gezackten Bartschlüsseln häufig ähnlich und sind meist von der Form her symmetrisch. Es existieren auch spezielle Schlüsselformen, wie zum Beispiel jene von Ford. Renaultschlüssel haben vorne im Bart ein kleines Loch.

  Berliner Schlüssel/ Durchsteckschlüssel

  Berliner Schlüssel mit Halterung

Der Berliner Schlüssel oder Durchsteckschlüssel ist ein Schlüssel mit zwei Bärten. Er wird eingesetzt, damit Hausbewohner dazu gezwungen werden, nach dem Betreten oder Verlassen des Hauses wieder abzuschließen. Man muss erst normal aufschließen und schiebt den Schlüssel dann durch das Schlüsselloch. Nachdem man dann von innen abgeschlossen hat, kann man den Schlüssel wieder abziehen. Das System wurde 1912 von dem Berliner Schlüsselmacher Johann Schweiger erfunden. Der Berliner Schlüssel war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbreitet, heute ist er jedoch kaum noch in Gebrauch.[1]

  Elektronische Schlüssel

  Aktiv-Transponder
  Aktiv-Transponder in Kombination mit einem mechanischen Schlüssel

Neben mechanischen Schlüsseln gibt es auch Magnetkartenschlüssel bzw. elektronische oder elektromagnetische Systeme, zum Beispiel:

  • mit drahtlosem Sender (wie beim Autoschlüssel),
  • mit Fingerabdruck-Erkennung oder
  • mit RFID-Technik. Diese werden auch als Transponder bezeichnet. Diese Transponder gibt es als Karte oder Schlüsselanhänger oder in einem mechanischen Schlüssel integriert, wie es bei Autoschlüsseln mit integrierter Wegfahrsperre mittlerweile üblich ist.

  Kopieren von Schlüsseln

  Kopier-Schlüsselfräse
  Kopier-Schlüsselfräse
  codegebundene Schlüsselfräse
Copia llave video.ogv
 
  Video eines Kopiervorganges

Schlüssel älterer Schließsysteme, sogenannte Bartschlüssel, wurden stets gemeinsam mit dem Schloss hergestellt. Nachschlüssel ließen sich durch Feilen einer weitgehend mit einer Vorlage identischen Kopie erzeugen. Fehlt die Vorlage, z. B. weil sie der Schlüsselinhaber nicht heraus gegeben hat, ist es möglich, die Kopie anhand eines Abdruckes herzustellen, der von der Vorlage in weichen Ton, Knetmasse oder Gips gemacht wurde. Die Kopie wurde dann so lange befeilt und bearbeitet, bis der Nachschlüssel bequem in den Abdruck passt. Bartschlüssel müssen dabei allgemein nicht sehr passgenau sein, da in vielen älteren Schlössern der Bart allein durch seine Form bestimmt, ob er in das Schloss passt, der Schließvorgang jedoch von der Form des Schlüssels weitgehend unabhängig funktioniert. Es gab allerdings auch schon im Mittelalter sehr komplizierte Bartschlüssel-Systeme mit aufwendig geformten oder mehrfachen Bärten, die allerdings von Feinmechanikern hergestellt wurden, anfällig gegenüber Gewaltanwendung waren und keinesfalls zum Alltagsgebrauch gehörten.

Heute lassen sich viele einfache Schlüssel, die großflächig bei Wohnungstüren oder Gebrauchsräumen Verwendung finden, immer noch mit einer Vorlage kopieren, die in eine Maschine eingespannt und abgetastet wird, wobei die Information auf ein Werkzeug übertragen wird, das einen Rohling bearbeitet. Dienstleister bieten diese Arbeit preisgünstig an und benötigen wenige Minuten dafür, sofern die richtigen Rohlinge vorrätig sind. Die oberen beiden Bilder zeigen solche Maschinen.

Modernere Schlüssel lassen sich nicht mehr so kopieren. Für ihre Herstellung werden entweder keine Rohlinge frei vertrieben oder man benötigt eine Kennziffer oder einen numerischen Code, der die nötigen Informationen zur Herstellung des Nachschlüssels enthält. Eine dazu passende Fräsmaschine zeigt das untere Bild. Durch die Formatierung des Codes ist dieser nur im jeweils geltenden Schlüsselsystem (Typ oder Hersteller) brauchbar und lässt sich nicht auf andere Systeme oder Methoden übertragen. Der Code kann entweder eine Kennziffer eines vom Hersteller geheim gehaltenen Katalogs sein oder sich direkt auf Parameter des Schlüssels beziehen. So geben bei Schlüsseln, die bestimmte elektrische/leitende Eigenschaften haben oder in die Magnete implementiert sind, die Codes diese Eigenschaften an. Ohne Kenntnis des Katalogs oder der Bedeutung der codierten Eigenschaften lässt sich auch im Besitz einer Vorlage nur sehr schwer bis überhaupt nicht ein Nachschlüssel erzeugen. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass Nachschlüssel mit modernen Kommunikationsmitteln bestellt und per Post geliefert werden können.

Moderne Schlüsselsysteme bieten außerdem aufgrund der hohen Zahl der möglichen Schlüssel den Vorteil, dass durch Austauschen der Schließzylinder einer oder eine Teilmenge der umlaufenden Schlüssel unbrauchbar werden kann, die übrigen aber funktionsfähig bleiben. Die Hersteller bieten hier verschiedene Möglichkeiten an. Auch individuelle Schlüssel lassen sich erstellen, wobei angegeben werden kann, zu welchen Schlössern ein solcher Schlüssel passen darf. Man spricht dann von einer Schließanlage. Dieser Schließanlage ist eine Sicherungskarte beigelegt, mit der man unter Vorlage der Karte Nachschlüssel anfertigen lassen oder Erweiterungen der Schließanlage beauftragen kann.

  Mehrfach-Schlösser

Bei diesen Systemen lässt sich die Tür nur dann öffnen, wenn zwei oder mehr Schlüssel gleichzeitig zur Anwendung kommen, um sicherzustellen, dass die Tür nur von mehreren anwesenden Schlüsselinhabern gemeinsam geöffnet werden kann. Entweder sind mehrere Schlösser in die Tür eingebaut oder ein Schloss enthält mehrere Schließzylinder. Dann sind auch Kombinationslösungen möglich, bei denen z. B. mindestens zwei von drei Schlüsseln zum Öffnen benötigt werden. Aufgrund der aufwendigen Anfertigung dieser Schlösser werden sie heute zunehmend von elektronischen Sicherungseinheiten mit Zugangscodes abgelöst. Aus traditionellen Gründen sind sie aber noch bei Tresoren oder bei besonders gesicherten Räumen gebräuchlich. Bei neueren Bauarten betätigen die Schlüssel den eigentlich mechanischen Schließvorgang nicht mehr, sondern werden nur noch erkannt und setzen dann eingebaute, elektronisch gesteuerte Automatismen in Gang, was die Vergabe der Schlüssel erleichtert und Maßnahmen im Falle eines Schlüsselverlusts vereinfacht. Einzelne Schlüssel oder ihre Besitzer lassen sich aus dem Kreis der Zugangsberechtigten zurückziehen, ohne Umbauten am Schließsystem vornehmen zu müssen. Auch lässt sich für jeden Schlüsselinhaber festlegen, ob er die Tür allein oder in Begleitung öffnen darf. Im Gegensatz zum Zugangscode bieten diese Systeme einen höheren Schutz gegen Weitergabe, im Gegensatz zur Magnetkarte sind sie schwerer kopierbar, nicht versehentlich löschbar und mechanisch unempfindlicher im täglichen Gebrauch.

  Siehe auch

 Commons: Schlüssel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Schlüssel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

  Einzelnachweise

  1. Der Gegenstand – ARTE Karambolage, abgerufen am 9. Juli 2010

  Weblinks

Schlüssel im Mietrecht Webseite der Berliner MieterGemeinschaft e.V., abgerufen am 9. Juli 2010

   
               

Wort

                   
Dieser Artikel befasst sich mit dem Wort in der Sprachwissenschaft. Weiteres siehe Wort (Begriffsklärung).
  Ein lateinischer Text ohne erkennbare Wortumbrüche

Ein Wort ist eine selbstständige sprachliche Einheit. In der Sprache hat es, im Gegensatz zu einem Laut oder einer Silbe, eine eigenständige Bedeutung.

Eine allgemein akzeptierte Definition existiert nicht. Eine Definition gilt als "schwierig". Der Ausdruck Wort ist mehrdeutig und hängt vom Untersuchungsgesichtspunkt, von der jeweils interessierenden sprachlichen Ebene und von den diesbezüglichen Theorien ab. Ob Wort in der Sprachwissenschaft überhaupt eine brauchbare Kategorie ist, ist umstritten. So stellte de Saussure den Begriff Wort völlig zurück und sprach vom Zeichen[1]. In der Semantik wird statt vom unklaren Ausdruck Wort lieber vom Lexem gesprochen.

Das Wort wird begrifflich zumeist vom Phonem, Morphem, der Wortgruppe und dem Satz abgegrenzt. Allerdings kann tatsächlich ein einziges Wort einen Satz bilden und das Wort aus einem einziges Morphem und dieses aus einem einzigem Phonem bestehen.

  • Beispiel: Oh! [2].

Auch erscheinen die Grenzen zwischen dem zusammengesetztem Wort und der Wortgruppe fließend.

  • Beispiel: er übersetzt ein Buch - er setzt über einen Fluss[3].

Inhaltsverzeichnis

  Plural

Für „Wort“ gibt es zwei Pluralformen.[4]

  • Wörter bezieht sich auf die Form bzw. die grammatische Einheit „Wort“.
  • Worte bezieht sich auf den Inhalt, zum Beispiel für im Sinnzusammenhang stehende Wörter eines bekannten Ausspruchs (siehe Schlagwort, Sprichwort). Siehe auch: Sprechende Medizin.

Gemäß einer Grammatikerregel lautet der Plural von Wort dann Wörter, wenn es um das Auftreten mehrerer einzelner davon geht (Das Verzeichnis enthält 100.000 Wörter). Von Worten spricht man hingegen bei der Verwendung von Wörtern in feststehenden Zusammenhängen (Dankesworte, Grußworte, i. W.) oder geläufigen Ausdrücken (ehrliche Worte, leere Worte), bei Verwendung von Zitaten aus der Literatur (Der Worte sind genug gewechselt..., Goethe, Faust I) sowohl in eher lässiger Umgangssprache (haste da noch Worte) wie in „gehobener Sprache“ als Ausdruck „gewählter Ausdrucksweise“ (in wohlgesetzten Worten hob er an...).[5][4]

Diese Unterscheidung, die im 17. Jh. vom Sprachgelehrten Justus Georg Schottelius eingeführt wurde,[5][4] wird inzwischen oft ignoriert.

Wort bezeichnet als Kollektivum auch eine bedeutsame, kurze Aussage (Ein Wort der Weisheit, Machtwort) oder eine mündliche Unterhaltung (sie beherrscht Esperanto in Wort und Schrift), insbesondere wenn sie eine feste Form bilden, in die Einschübe nicht möglich sind (etwa in Sprichwort). Diese bestehen ihrerseits aus mehreren grammatikalischen Wörtern. Der Plural Worte ist hierbei erforderlich. Wörter der Weisheit ist somit ein Oxymoron.

Des Weiteren bezeichnet das Wort als Singularetantum – von dem hierbei kein Plural gebildet werden kann – eine Lehre (z. B. das Wort Gottes) oder ein Versprechen (z. B. sein Wort brechen).

  Entstehung

Wörter gehören zu den ältesten abstrahierenden symbolischen Formen der Menschheit. Ob nicht z. B. Bilder älter sind, ist eine empirisch schwer beantwortbare Frage (vgl. Urgesellschaft). Voraus gingen ihnen jedenfalls erfahrungsbewährte Wiederholungen konkreter Handlungen. Ob sich bestimmte Urwörter (Ur-Sätze?) annehmen lassen, ist strittig, obwohl die Vergleichende Sprachwissenschaft daran arbeitet, den Nachweis dafür zu erbringen. Erste etablierte Wörter, wahrscheinlich sehr konkret durch Gestik und Mimik darstellenden Charakters begleitet, erlaubten dann weitere und stärker abstrahierende Wörter – zum Beispiel konnten sich aus „eine Handvoll“, „in Hörweite“ bzw. „zuerst“, „tags“ bzw. „Mamma“, „Vortänzer“, noch stärker abstrahierend, dann kategoriale Wörter bezüglich „Raum“ bzw. „Zeit“ bzw. benennbarenSubjekten“ entwickeln. Schlüsse, die sich auf den Spracherwerb in der Ontogenese des einzelnen Kleinkindes stützen und daraus auf das erste Sprechen in der Phylogenese der Menschheit folgern, sind keineswegs zwingend, obgleich hilfreich.

  Charakterisierung

Muttersprachler glauben oft, durch ihr Sprachgefühl ein intuitives Verständnis davon zu haben, was in ihrer Sprache ein Wort ausmacht; die Sprachwissenschaft aber tut sich damit schwer, allgemeingültige Kriterien zur Abgrenzung von Wörtern zu finden. Je nach Blickwinkel sind verschiedene Kriterien möglich, die je nach theoretischem Hintergrund und Erkenntnisinteresse miteinander kombiniert oder ergänzt werden. Unter dem Ausdruck "Wort" kann phonetisch-phonologisch, graphematisch, morphologisch, syntaktisch oder lexikalisch-semantisch je Verschiedenes verstanden werden[6]:

  Übersicht

Phonologisches Kriterium (Wortgestalt)
phonologisches,[7] phonem(at)isches Wort
Wörter sind Phonemketten (Lautfolgen), die durch Grenzsignale wie zum Beispiel Pausen voneinander abgehoben sind.
Im Deutschen hat jedes Wort genau eine Hauptakzentstelle. In einigen Sprachen, wie beispielsweise im Französischen, werden die Wörter beim Sprechen stark aneinander gebunden und miteinander verschmolzen. Das führt dazu, dass eine vom Schriftbild ausgehende Definition stark von einer lautorientierten Definition abweichen kann. Nach dem phonetischen Kriterium würden auch Interjektionen wie äh usw. zu den Wörtern gezählt.
Orthografisches Kriterium (Wortgestalt)
grafisches,[8] graphem(at)isches Wort
Ein Wort ist eine Graphemkette (Buchstabengruppe) zwischen zwei Trennzeichen, meistens Leerzeichen.
Diese Definition schließt Orthografien ohne Trennzeichen sowie Sprachen ohne Schrifttradition aus und ist stark vom Wandel der Orthografie abhängig.
Morphologisches Kriterium (Wortform)
morphologisches,[7] morphem(at)isches Wort
Ein Wort ist eine möglichst kleine sprachliche Einheit, die eine Bedeutung trägt und frei vorkommen kann.
In dieser Definition entspricht Wort etwa einem freien Morphem, das aber durch Derivationsmorpheme erweitert sein kann (Bsp: Herr, herrlich, verherrlichen). Ein so definiertes Wort kann mit Flexionsmorphemen versehen werden, wodurch man die Wortformen dieses Wortes erhält (zum Beispiel Frau, Frauen; laut, lauter; mache, machst, macht).
Syntaktisches Kriterium (Wortform)
syntaktisches Wort[8]
(Syntaktische) Wörter sind Einheiten, die sich innerhalb eines Satzes verschieben, durch andere austauschen und durch das Einfügen weiterer Wörter voneinander trennen lassen. Wörter sind "unter syntaktischem Aspekt ... kleinste verschiebbare und ersetzbare Einheiten des Satzes[9].
Problematisch an dieser Definition ist, dass man mit diesem Kriterium Wortformen wie Frau und Frauen nicht als zusammengehörig bestimmen kann. Weitere Probleme werfen zum Beispiel die trennbaren Verben im Deutschen auf, deren Bestandteile sich zwar voneinander trennen lassen (aufessen, er isst auf), aber trotzdem als Ganzes ersetzbar sind.
Nach einer anderen Definition ist das syntaktische Wort "jede spezifische grammatische Ausprägung eines Wortes"[10], präziser: eines "Lexems"[11]. Die Einbeziehung semantischer Gesichtspunkte lässt - teilweise - das syntaktische Wort wie folgt charakterisieren: "Es ist ein Lexem, das so weit mit Merkmalen ausgerüstet ist, dass man damit syntaktische Ausdrücke - Phrasen und Sätze - bauen kann"[12].
Das syntaktische Wort ist mit der Wortform nicht identisch. Syntaktische Wörter können eine eindeutige Wortform haben (Beispiel: fliegen, fliege, fliegst ...), dies ist aber nicht zwingend so (Beispiel: die/der/den/den Fliegen)[13].
Die jeweilige Wortform wird auch flexivisches Wort genannt[14].
Semantisches Kriterium (Wortparadigma)
lexikalisches Wort[15], Lexem[15]
In semantischer Hinsicht sind Wörter kleinste, relativ selbstständige Träger von Bedeutung, die im Lexikon angeführt sind.
Die Bedeutung von Wörtern wird aber von ihrem Äußerungskontext mitbestimmt und ist deshalb nicht ohne weitere Untersuchungen fassbar. Einigen Wörtern lässt sich keine lexikalische Bedeutung zuordnen, allenfalls eine grammatische (Funktionswörter).
Beispielsweise sind die Ausdrücke fliegt, flog, fliegend und geflogen vier Wortformen eines Lexems[16].

  Diskussion der Abgrenzungsversuche

  Abgrenzung nach Leerstellen

Orthographische Abgrenzungskriterien werden vielfach abgelehnt. Dies aus innersprachlichen und aus sprachvergleichenden Gründen:

  • Für die Ablehnung eines orthographischen Abgrenzungskriteriums spricht, dass die Getrenntschreibung teilweise fakultativ ist. Beispiel: auf Grund oder aufgrund[17].
  • Trennbare Wörter sollten als ein Wort aufgefasst werden können[18]. Beispiel: anrufen - (ich) rufe an.
  • Nach der alten Rechtschreibung schrieb man spazierengehen, nunmehr spazieren gehen. Man kann sowohl auch nach der neuen Rechtschreibung spazierengehende Menschen oder spazieren gehende Menschen sprechen. Spazierengehen und spazieren gehen erscheinen als ein Wort[19]
  • Es ist unklar, wie Bindestrich- und Apostrophschreibungen gezählt werden sollen[20].
  • Der Sprachvergleich zeigt zudem, dass Wortgrenzen konventionell sind. So steht der türkische Ausdruck alabilecjim für ich werde kaufen können[21].
  • Auch ist nicht überzeugend, dass zum Beispiel Waschmaschine ein Wort, der englische Ausdruck washing machine als aus zwei Wörtern bestehend angesehen wird[22].
  • Es sind auch nicht alle Sprache verschriftlicht[23] und nicht alle schriftlichen Sprachen arbeiten mit Buchstaben[24].

Letztlich ist die geschriebene Sprache "eine Interpretation der gesprochenen Sprache"[25] und ist die orthographische Wortdefinition "tautologisch, denn in die Schreibkonventionen ist das Vorverständnis dessen, was ein Wort ist und wo seine Grenzen sind, schon eingegangen"[26].

  Abgrenzung nach Sprechpausen

Das Wort als lautliche Einheit (phonologisches Wort) wird zwar weniger als das Wort als grafische Einheit (orthographisches Wort) kritisiert[27], erscheint aber letztlich entsprechend kritisierbar: die Definition erscheint zirkulär, weil die Einheit des Wortes nicht durch Pausen, sondern (etwaige) Pausen durch die Einheit des Wortes bedingt sind.

  • Pausen kann man auch zwischen Silben setzen, ohne dass diese dadurch zu Wörtern würden. Bsp: wi-ki-pe-di-a bleibt ein Wort, auch wenn man zwischen jeder Silbe eine Pause setzt.
  • Man spricht normalerweise beim realen Sprechen keine Pause zwischen den Wörtern[28].

  Klassifikation

In der Grammatik werden Wörter nach Wortarten (zum Beispiel Substantiv, Adjektiv, Verb...) unterschieden und hinsichtlich Satzstellung, Flexion, Tonalität (in Tonsprachen wie Mandarin-Chinesisch) et cetera untersucht.

Es gibt verschiedene Ansätze, Wörter nach Wortarten zu gliedern. Es werden syntaktische, morphologische und funktionale Kriterien verwendet. Im Wesentlichen geht die heutige Klassifikation schon auf die Antike (Dionysios Thrax) zurück. Einzelheiten: siehe Wortart.

  Aufbau

Wörter bestehen aus Morphemen, das sind die kleinsten bedeutungstragenden Einheiten im Sprachsystem, in flektierenden Sprachen aus Stamm- und Flexionsmorphem (Haus+es). In einer isolierenden Sprache wie im klassischen Chinesisch oder Vietnamesischen hingegen gibt es keine Flexion.

  Arten von Wörtern

  Geschriebene Wörter

Geschriebene Wörter werden mit Buchstaben, Schriftzeichen oder Symbolen dargestellt und in vielen Sprachen durch Leerzeichen vor dem Wort oder Satzzeichen voneinander abgetrennt. Im klassischen Chinesischen entspricht jedem Zeichen ein Wort, ein Morphem und eine Silbe.

Die in einer Sprache verwendete Schrift ist reine Konvention und entwickelt sich zumeist historisch weiter. Beim Übergang einer Schrift von einer Sprache zur einer anderen, nicht näher verwandten Sprache gibt es Zeichen für Laute, die es in der neuen Sprache nicht gibt und andererseits Laute für die es keine Zeichen gibt. Meist wird dann die Schrift angepasst indem Zeichen nicht weiter verwendet werden, übrige Zeichen für andere Laute verwendet werden, Kombinationen von Zeichen eingeführt oder Zeichen durch diakritische Zeichen modifiziert werden oder zusätzliche Zeichen eingeführt werden. Die Schreibrichtung ist abhängig von den Schreibregeln und beruht darauf, dass sich eine Richtung historisch durchgesetzt hat.

  Gesprochene Wörter

Gesprochene Wörter bestehen aus Silben, die wiederum aus einem oder mehreren Phonemen (Lauten) bestehen. In manchen Sprachen kommen bedeutungsunterscheidende Töne hinzu (Mandarin-Chinesisch, Hausa, Vietnamesisch), sie werden Tonsprachen genannt (vgl. auch die Intonation deutscher Interjektionen wie „hm“). In Akzentsprachen wie Deutsch hat jedes Wort eine Hauptakzentstelle. In der gesprochenen Sprache liegt potenziell vor und hinter dem Wort eine kurze Pause.

  Gedachte Wörter

Nonverbale bezeichnen die Urform der Kommunikation, siehe Monolog.

  Wortschatz

Ein großer Teil des deutschen Wortschatzes besteht aus Wörtern, die anderen Sprachen entstammen, so genannten Fremd- und Lehnwörtern. Der Anteil der Entlehnungen am Wortschatz ist in verschiedenen Sprachen unterschiedlich hoch. So wurden im Englischen unter rund 80000 Wörtern fast 75 % nichtgermanischen Ursprungs gezählt.[29] In einem deutschen etymologischen Wörterbuch wurden unter knapp 17000 Wörtern über 30 % Entlehnungen ermittelt.[30]

Mit den 207 häufigsten Wörtern im Wortschatz eines deutschen Muttersprachlers lassen sich bereits 50 % eines fast beliebigen Textes darstellen.[31] Davon sind einsilbige Wörter die häufigsten. Je länger ein Wort, desto geringer seine Häufigkeit. Diese Beobachtung kann man in nahezu allen Sprachen machen. Das zugrundeliegende Prinzip nennt sich Zipfsches Gesetz beziehungsweise Huffman-Kodierung.

  Sonstiges

Es ist inzwischen ein Sport daraus geworden, sich in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Wörter zu merken. Der Weltrekord für fünfzehn Minuten liegt bei 214 Wörtern. Um solche Gedächtnisleistungen zu vollbringen, greifen die Gedächtnissportler auf verschiedene Mnemotechniken zurück.

  Religion

Das Evangelium nach Johannes beginnt mit einem tiefgründigen Prolog in der Form eines strophischen Liedes (1,1–18 EU) über das Wort. Der bekannte erste Satz lautet: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.” Auch in den heiligen Schriften anderer Religionen kommt dem Wort eine herausragende Bedeutung zu [32].

  Siehe auch

  Literatur

  Quellen

  1. de Sivers, Wort, in: Martinet, (Hrsg.), Linguistik (1973), S. 185 (186)
  2. K.-Å. Forsgren: Wortdefinition und Feldstruktur. Göteborg, Acta UniversitatisGothoburgensis, 1977, S. 8
  3. Ernst, Peter: Germanistische Sprachwissenschaft. Wien: WUV, 2008 (UTB; 2541), S. 113
  4. a b c Plural von Wort (mit Zitat aus Grimms Deutschem Wörterbuch)
  5. a b DWDS-Eintrag zu „Wort“ (mit Zitat aus Wolfgang Pfeifers Etymologischem Wörterbuch des Deutschen)
  6. Ernst, Peter: Germanistische Sprachwissenschaft. Wien: WUV, 2008 (UTB; 2541), S. 103 f.
  7. a b Meibauer, Einführung in die germanistische Linguistik, 2. Aufl. (2007), S. 17
  8. a b Kessel/Reimann, Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache (2005), ISBN 3-8252-2704-9, S. 61
  9. Bußmann, Lexikon der Sprachwissenschaft, 3. Aufl. (2002), ISBN 3-520-45203-0/Wort
  10. So - zirkulär - Linke, Angelika; Markus Nussbaumer; Paul R. Portmann: Studienbuch Linguistik. - 5. Auflage. - Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2004, S. 63
  11. Brandt/Dietrich/Schön, Sprachwissenschaft, 2. Aufl. (2006), S. 140
  12. Linke, Angelika; Markus Nussbaumer; Paul R. Portmann: Studienbuch Linguistik. - 5. Auflage. - Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2004, S. 65
  13. Nach Linke, Angelika; Markus Nussbaumer; Paul R. Portmann: Studienbuch Linguistik. - 5. Auflage. - Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2004, S. 65
  14. Christa Dürscheid: Syntax. Grundlagen und Theorien. 5. Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010 (UTB, 3319), ISBN 978-3-8385-3319-9, S. 20
  15. a b Duden, Die Grammatik, 7. Aufl. (2005), ISBN 3-411-04047-5, Rn. 197
  16. Nach Kocsány, Piroska: Grundkurs Linguistik: ein Arbeitsbuch für Anfänger. - Paderborn: Fink, 2010, S. 82
  17. Duden online, http://www.duden.de/zitieren/10241164/1.1
  18. Meibauer, Einführung in die germanistische Linguistik, 2. Aufl. (2007), S. 17; Anke Lüdeling: Grundkurs Sprachwissenschaft. - Klett Lerntechnik, Stuttgart 2009, S. 80
  19. Christa Dürscheid: Syntax. Grundlagen und Theorien. 5. Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010 (UTB, 3319), ISBN 978-3-8385-3319-9, S. 20
  20. Gabriel/Meisenberg, Romanische Sprachwissenschaft (2007), S. 135
  21. Reichenbach, Grundzüge der symbolischen Logik (1999), S. 5
  22. Gabriel/Meisenberg, Romanische Sprachwissenschaft (2007), S. 135
  23. Gabriel/Meisenberg, Romanische Sprachwissenschaft (2007), S. 136
  24. Meibauer, Einführung in die germanistische Linguistik, 2. Aufl. (2007), S. 17
  25. Anke Lüdeling: Grundkurs Sprachwissenschaft. - Klett Lerntechnik, Stuttgart 2009, S. 80
  26. Volmert, Sprache und Sprechen: Grundbegriffe und sprachwissenschaftliche Konzepte, in: Volmert (Hrsg.), Grundkurs Sprachwissenschaft, 5. Aufl. (2005), S. 22 f.; entsprechend Bogdal, Michael: BA-Studium Germanistik: ein Lehrbuch. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt 2008, S. 36: zirkulär, weil vom Vorverständnis abhängend
  27. Kritisch gegenüber einer phonologischen Abgrenzung Gabriel/Meisenberg, Romanische Sprachwissenschaft (2007), S. 136; Anke Lüdeling: Grundkurs Sprachwissenschaft. - Klett Lerntechnik, Stuttgart 2009, S. 80
  28. Anke Lüdeling: Grundkurs Sprachwissenschaft. - Klett Lerntechnik, Stuttgart 2009, S. 80
  29. Wolfgang Viereck, Heinrich Ramisch, Karin Viereck: dtv-Atlas Englische Sprache. dtv, München 2002, S. 74. ISBN 3-423-03239-1
  30. Helle Körner: Zur Entwicklung des deutschen (Lehn-)Wortschatzes. In: Glottometrics 7, 2004, S. 25-49. Tabelle S. 29.
  31. Werner König: dtv-Atlas Deutsche Sprache. 15. Auflage. dtv-Band 3025, dtv, München 2005, S. 114f. ISBN 3-423-03025-9
  32. Zitat aus den Veden

  Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Wort – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Wort – Zitate

  Videos

   
               

Schlüsselwort

                   

Schlüsselwort (englisch keyword) steht für:


Siehe auch:

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Lettris is a curious tetris-clone game where all the bricks have the same square shape but different content. Each square carries a letter. To make squares disappear and save space for other squares you have to assemble English words (left, right, up, down) from the falling squares.

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Boggle gives you 3 minutes to find as many words (3 letters or more) as you can in a grid of 16 letters. You can also try the grid of 16 letters. Letters must be adjacent and longer words score better. See if you can get into the grid Hall of Fame !

English dictionary
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Most English definitions are provided by WordNet .
English thesaurus is mainly derived from The Integral Dictionary (TID).
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