Aufklärung, Auflösung, Aufschluss, Kode, Kombination, Lösung, Mittel
Ausdruck, Aussage, Begriff, Benennung, Beteuerung, Bezeichnung, Brocken, Buchstabenreihe, Ehrenwort, Eid, Expression, Gewißheit, Name, Rede, Satz, Schwur, Terminus, Versicherung, Versprechen, Vokabel, Zusicherung
↘ Begriffserklärung, Bestimmtsein, Definition, Erklärung, die Definition, Profilierung ↗ versichern
C-Schlüssel • F-Schlüssel • G-Schlüssel • Schlüssel für ein Schnappschloß • der Schlüssel • öffentlicher Schlüssel
Wort Gottes • Wort abschneiden • Wort der Ehre • Wort für Wort • Wort halten • das Wort führen • das Wort haben • ins Wort fallen • jemandem ins Wort fallen • mit einem Wort • sein Wort geben • sich an sein Wort halten
4 Schlüssel • 7-er Schlüssel • Brauerei zum Schlüssel • Christus übergibt Petrus die Schlüssel des Paradieses • Der Bremer Schlüssel • Der Schlüssel • Der Schlüssel zu Rebecca • Der Schlüssel zu Rebekka • Der Schlüssel zum Glück • Der Schlüssel zur Theosophie • Der geheime Schlüssel zum Universum • Der gläserne Schlüssel • Der goldene Schlüssel • Der verbotene Schlüssel • Die Schlüssel zum Königreich • Geheimer Schlüssel • Q-Schlüssel • Schlüssel (Begriffsklärung) • Schlüssel (Datenbank) • Schlüssel (Heraldik) • Schlüssel (Informatik) • Schlüssel (Kryptologie) • Schlüssel-Schloss-Prinzip • Sprechender Schlüssel • Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift • Zunft zum Schlüssel (Basel) • Öffentlicher Schlüssel
Am Anfang war das Wort • Autorengemeinschaft Wort • Darmstädter Wort • Das Freie Wort • Das Wort (Universelles Leben) • Das Wort zum Sonntag • Der Staatsanwalt hat das Wort • Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort • Ein Wort an das Volk • Es gilt das gesprochene Wort • Formikonisches Wort • Freies Wort • Geflügeltes Wort • Leeres Wort • Liebe ist nur ein Wort • Linkes Wort • Luxemburger Wort • Reserviertes Wort • Sag kein Wort • Schönstes deutsches Wort • Studiengemeinschaft Wort und Wissen • Und sagte kein einziges Wort • Verwertungsgesellschaft Wort • W-Wort • Wirkendes Wort • Wort (Begriffsklärung) • Wort Gottes • Wort an Deutschland • Wort des Jahres • Wort und Bild Verlag • Wort und Geist • Wort und Stimme • Wort und Wahrheit • Wort zum Freitag • Wort-Gottes-Feier • Wort-Ton-Verhältnis • Wort-des-Glaubens-Bewegung • Zu keinem ein Wort
signe écrit ou dessiné (fr)[Classe]
(Schriftzeichen; Charakter; Zeichen)[Thème]
(Partitur)[Thème]
music (en)[Domaine]
ContentBearingObject (en)[Domaine]
Schreibweise; die Notation[Hyper.]
Partitur[Desc]
Musik, Musik; Musik-...[Domaine]
Schriftzeichen; Charakter; Zeichen[Classe]
(Partitur)[termes liés]
music (en)[Domaine]
ContentBearingObject (en)[Domaine]
musical notation (en)[Hyper.]
Schlüssel (n.)
forme définie (fr)[Classe...]
instrument pour ouvrir une serrure (fr)[Classe]
être ou objet figuré sur l'écu du blason (fr)[Classe]
symbole (fr)[Classe...]
chose en forme de dent (fr)[Thème]
(Schlüssel)[Thème]
(Christ; Christin; CHRISTIN)[Symbolise]
objet à dents ou indentations (fr)[ClasseParExt.]
Schlüssel[ClasseHyper.]
objet figuré sur l'écu du blason (fr)[ClasseParExt.]
symbole chrétien (fr)[Symbolise]
Schlüssel (n.)
outil (fr)[Classe...]
outil du mécanicien (machines) (fr)[ClasseParExt.]
(Schraube), (Schlüssel)[Thème]
Schlüssel[ClasseHyper.]
Schlüssel (n.)
Liste[ClasseHyper.]
ensemble de choses qui se suivent (fr)[Classe...]
factotum (en)[Domaine]
Text (en)[Domaine]
Datenbank[Hyper.]
factotum (en)[Domaine]
Text (en)[Domaine]
Liste[Hyper.]
Schlüssel (n.)
unité minimale linguistique (fr)[ClasseParExt.]
ensemble de choses immatérielles (fr)[Classe...]
(lexikalische Einheit; Terminus; Vokabel; Wort), (Sinn; Hintersinn; Bedeutung), (Ellipse)[Thème]
lexikalische Einheit; Terminus; Vokabel; Wort[ClasseHyper.]
Wort (n.)
lien qui contraint à faire (fr)[Classe]
promesse (fr)[Classe]
promettre (fr)[Thème]
(Gelöbnis; Schwur; Eid)[Thème]
factotum (en)[Domaine]
Committing (en)[Domaine]
exchange (en)[Domaine]
Certificate (en)[Domaine]
Botschaft, Gegenstand, Gehalt, Inhalt, Kunde, Subjekt, Thema - Beteuerung, Gewißheit, Versicherung, Wort, Zusicherung - anmelden, erklären, kundtun, verlautbaren - versichern, versprechen, zusagen, zusichern - verpflichten[Hyper.]
binden, einlassen, engagieren, hineinknien, hingeben, überlassen, verpflichten, verschreiben, weihen, widmen - bürgen, büßen, verantwortlich sein für, verbriefen, verbürgen - Garantie leisten für - Versprechen, Versprechung, Zusage, zusagen, zusichern, Zusicherung - promisee (en) - promiser, promisor (en) - versprechend - plight, troth (en) - Pfandbesteller[Dérivé]
Widmung - Bürgschaft, Garantie[Hyper.]
versichern, versprechen, zusagen, zusichern - geloben - être obligé par une promesse, être tenu par une promesse, être tenu par un serment (fr)[Dérivé]
Wort (n.)
Sprachwissenschaft; Linguistik[ClasseHyper.]
linguistics (en)[Domaine]
Word (en)[Domaine]
factotum (en)[Domaine]
Process (en)[Domaine]
language unit, linguistic unit (en) - Fachsprache - string (en) - Naturwissenschaften, Wissenschaft[Hyper.]
artikulieren, ausquatschen, aussprechen, formulieren - meaning, substance (en) - Wort - Bedeutung, Signifikanz - Zeichen - Linguist, Linguistin, Sprachforscher, Sprachforscherin, Sprachgelehrte, Sprachgelehrter, Sprachwissenschaftler, Sprachwissenschaftlerin - linguistisch, sprachlich, sprachwissenschaftlich[Dérivé]
cognitive science (en)[Desc]
ausmachen, bedeuten[Domaine]
Word (en)[Domaine]
word (en)[Hyper.]
intend, mean, signify, stand for (en)[Dérivé]
linguistic string, string of words, word string (en)[Desc]
Linguistik, Sprachwissenschaft[Domaine]
Wort (n.)
propos, ce qu'on dit (paroles ou écrits) (fr)[Classe]
factotum (en)[Domaine]
Communication (en)[Domaine]
Akt, Aktion, Aktivität, Handlung, Tat, Tätigkeit - Angebot, Vorschlag[Hyper.]
énoncer (fr)[Nominalisation]
deliver, present (en) - bieten, vorweisen, vorzeigen, zeigen - Wort - Diskurs, öffentlicher Diskurs - Adressat, Adressatin, Empfänger - Strafpredigt - Orator, Plaudrer, Plaudrerin, Prediger, Redner, Rednerin, Referent, Referentin, Rhetoriker, Sprecher, Sprecherin, Vortragende, Vortragender[Dérivé]
reden, sprechen[Domaine]
speech act (en) - Schenkung, Schenkungs[Hyper.]
anreden - salbadern, volksreden halten[Dérivé]
Wort (n.)
promesse (fr)[Classe]
annonce (fr)[Classe]
Voraussage; Prophezeiung; Vorhersage; Weissagung[Classe]
(Gelöbnis; Schwur; Eid)[Thème]
Widmung - speech act (en)[Hyper.]
versprechen, zusagen, zusichern[Nominalisation]
Wort (n.)
lexikalische Einheit; Terminus; Vokabel; Wort[Classe]
expression verbale (fr)[ClasseParExt.]
Lexik; Lexikon[ClasseHyper.]
livre éducatif (fr)[Classe]
(Lexik; Lexikon), (Leitwort; Lemma; Stichwort; Schlüsselwort)[Thème]
(Losung; Parole; Kennwort)[Thème]
Descripteurs EUROVOC (fr)[Thème]
(Sprache; Umgangssprache)[termes liés]
publishing (en)[Domaine]
Book (en)[Domaine]
written account, written record (en) - Wörterbuch - Nachschlagewerk, Ratgeber, Sachbuch[Hyper.]
abgeben, aufnehmen, aufzeichnen, eine Aufnahme machen, festhalten, registrieren - lexical (en)[Dérivé]
Leitwort; Lemma; Stichwort; Schlüsselwort[ClasseHyper.]
Losung; Parole; Kennwort[Classe]
Eintragung[Hyper.]
Lexik, Lexikon[Desc]
Schlüsselwort (n.)
Ein Schlüssel ist ein Werkzeug zum Öffnen eines Schlosses, beispielsweise eines Türschlosses. Er wird dazu in ein Schlüsselloch eingeführt und umgedreht. Die Benutzung von Schlüsseln ist eine alte und heute noch sehr oft genutzte Methode des Einbruchschutzes und der Zutrittskontrolle.
Mit Generalschlüsseln (Passepartout - Geh durch alles) können mehrere verschiedene Schlösser entsperrt werden. Der berechtigte Nutzer eines Schlüssels hat die Schlüsselgewalt inne. Unberechtigt genutzte Schlüssel sind entwidmete Schlüssel.
Der Griff des Schlüssels wird auch als Räute, Reite oder Reide bezeichnet. Diese konnte in früheren Zeiten reich verziert sein, ist heute allenfalls in farbigen Kunststoff eingefasst. Als weiteres Zierelement kann eine Schlüsselquaste an der Räute hängen. Jener Teil des Schlüssels, der beim Schließen die Verschlussvorrichtung erfasst, heißt Bart. Jeder Schlüssel hat einen individuellen Bart. Das soll gewährleisten, dass das entsprechende Schloss nur mit diesem oder einem baugleichen Schlüssel aufgeschlossen werden kann. Denn die Aufgabe eines Schloss-Schlüssel-Systems ist der Schutz eines Raumes, eines Fahrzeuges oder anderer Gegenstände vor unbefugtem Betreten, Benutzen oder anderweitigem Zugriff.
Schlüssel sind Gegenstände des täglichen Bedarfs. Sie bestanden anfangs aus Holz, später – wie heute fast ausschließlich – aus Metall. Sie sind meist mit einem Schlüsselring verbunden und so häufig mit mehreren Schlüsseln zu einem Schlüsselbund zusammengefasst. An diesem sind außerdem häufig Schlüsselanhänger angebracht. Schlüssel, die für den bedarfsweisen Gebrauch durch mehrere berechtigte Personen gedacht sind, werden oft in einem Schlüsselkasten aufbewahrt.
Unter einem Neubauschlüssel versteht man ein Werkzeug, mit dem sich Türen ohne Beschlag und Klinke öffnen lassen.
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Das nebenstehende Bild zeigt sogenannte „Schlagschlüssel“. Die Profilkerben sind alle einheitlich auf der tiefsten Stelle. Mit solchen Schlüsseln und einer besonderen Schlagtechnik kann man die meisten Schließzylinder öffnen. Schlüsseldienste haben normalerweise solche Spezialschlüssel im Werkzeugkasten.
Es gibt Buntbart- und Zylinderschloss-Schlüssel. Tresorschlösser lassen sich zum Teil nur durch die Einführung von zwei oder mehr Schlüsseln, die jeweils verschiedene Personen besitzen, aufschließen. Damit ist bei der Öffnung der Tür kein Benutzer allein.
Ferner gibt es Bohrmuldenschlüssel bzw. Wendeschlüssel. Hier wird der Rohling seitlich unterschiedlich tief angebohrt, das Bohrbild ist auf beiden Seiten identisch – der Schlüssel schließt, egal wie man ihn in den Zylinder einführt.
Autoschlüssel sehen den gezackten Bartschlüsseln häufig ähnlich und sind meist von der Form her symmetrisch. Es existieren auch spezielle Schlüsselformen, wie zum Beispiel jene von Ford. Renaultschlüssel haben vorne im Bart ein kleines Loch.
Der Berliner Schlüssel oder Durchsteckschlüssel ist ein Schlüssel mit zwei Bärten. Er wird eingesetzt, damit Hausbewohner dazu gezwungen werden, nach dem Betreten oder Verlassen des Hauses wieder abzuschließen. Man muss erst normal aufschließen und schiebt den Schlüssel dann durch das Schlüsselloch. Nachdem man dann von innen abgeschlossen hat, kann man den Schlüssel wieder abziehen. Das System wurde 1912 von dem Berliner Schlüsselmacher Johann Schweiger erfunden. Der Berliner Schlüssel war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbreitet, heute ist er jedoch kaum noch in Gebrauch.[1]
Neben mechanischen Schlüsseln gibt es auch Magnetkartenschlüssel bzw. elektronische oder elektromagnetische Systeme, zum Beispiel:
Schlüssel älterer Schließsysteme, sogenannte Bartschlüssel, wurden stets gemeinsam mit dem Schloss hergestellt. Nachschlüssel ließen sich durch Feilen einer weitgehend mit einer Vorlage identischen Kopie erzeugen. Fehlt die Vorlage, z. B. weil sie der Schlüsselinhaber nicht heraus gegeben hat, ist es möglich, die Kopie anhand eines Abdruckes herzustellen, der von der Vorlage in weichen Ton, Knetmasse oder Gips gemacht wurde. Die Kopie wurde dann so lange befeilt und bearbeitet, bis der Nachschlüssel bequem in den Abdruck passt. Bartschlüssel müssen dabei allgemein nicht sehr passgenau sein, da in vielen älteren Schlössern der Bart allein durch seine Form bestimmt, ob er in das Schloss passt, der Schließvorgang jedoch von der Form des Schlüssels weitgehend unabhängig funktioniert. Es gab allerdings auch schon im Mittelalter sehr komplizierte Bartschlüssel-Systeme mit aufwendig geformten oder mehrfachen Bärten, die allerdings von Feinmechanikern hergestellt wurden, anfällig gegenüber Gewaltanwendung waren und keinesfalls zum Alltagsgebrauch gehörten.
Heute lassen sich viele einfache Schlüssel, die großflächig bei Wohnungstüren oder Gebrauchsräumen Verwendung finden, immer noch mit einer Vorlage kopieren, die in eine Maschine eingespannt und abgetastet wird, wobei die Information auf ein Werkzeug übertragen wird, das einen Rohling bearbeitet. Dienstleister bieten diese Arbeit preisgünstig an und benötigen wenige Minuten dafür, sofern die richtigen Rohlinge vorrätig sind. Die oberen beiden Bilder zeigen solche Maschinen.
Modernere Schlüssel lassen sich nicht mehr so kopieren. Für ihre Herstellung werden entweder keine Rohlinge frei vertrieben oder man benötigt eine Kennziffer oder einen numerischen Code, der die nötigen Informationen zur Herstellung des Nachschlüssels enthält. Eine dazu passende Fräsmaschine zeigt das untere Bild. Durch die Formatierung des Codes ist dieser nur im jeweils geltenden Schlüsselsystem (Typ oder Hersteller) brauchbar und lässt sich nicht auf andere Systeme oder Methoden übertragen. Der Code kann entweder eine Kennziffer eines vom Hersteller geheim gehaltenen Katalogs sein oder sich direkt auf Parameter des Schlüssels beziehen. So geben bei Schlüsseln, die bestimmte elektrische/leitende Eigenschaften haben oder in die Magnete implementiert sind, die Codes diese Eigenschaften an. Ohne Kenntnis des Katalogs oder der Bedeutung der codierten Eigenschaften lässt sich auch im Besitz einer Vorlage nur sehr schwer bis überhaupt nicht ein Nachschlüssel erzeugen. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass Nachschlüssel mit modernen Kommunikationsmitteln bestellt und per Post geliefert werden können.
Moderne Schlüsselsysteme bieten außerdem aufgrund der hohen Zahl der möglichen Schlüssel den Vorteil, dass durch Austauschen der Schließzylinder einer oder eine Teilmenge der umlaufenden Schlüssel unbrauchbar werden kann, die übrigen aber funktionsfähig bleiben. Die Hersteller bieten hier verschiedene Möglichkeiten an. Auch individuelle Schlüssel lassen sich erstellen, wobei angegeben werden kann, zu welchen Schlössern ein solcher Schlüssel passen darf. Man spricht dann von einer Schließanlage. Dieser Schließanlage ist eine Sicherungskarte beigelegt, mit der man unter Vorlage der Karte Nachschlüssel anfertigen lassen oder Erweiterungen der Schließanlage beauftragen kann.
Bei diesen Systemen lässt sich die Tür nur dann öffnen, wenn zwei oder mehr Schlüssel gleichzeitig zur Anwendung kommen, um sicherzustellen, dass die Tür nur von mehreren anwesenden Schlüsselinhabern gemeinsam geöffnet werden kann. Entweder sind mehrere Schlösser in die Tür eingebaut oder ein Schloss enthält mehrere Schließzylinder. Dann sind auch Kombinationslösungen möglich, bei denen z. B. mindestens zwei von drei Schlüsseln zum Öffnen benötigt werden. Aufgrund der aufwendigen Anfertigung dieser Schlösser werden sie heute zunehmend von elektronischen Sicherungseinheiten mit Zugangscodes abgelöst. Aus traditionellen Gründen sind sie aber noch bei Tresoren oder bei besonders gesicherten Räumen gebräuchlich. Bei neueren Bauarten betätigen die Schlüssel den eigentlich mechanischen Schließvorgang nicht mehr, sondern werden nur noch erkannt und setzen dann eingebaute, elektronisch gesteuerte Automatismen in Gang, was die Vergabe der Schlüssel erleichtert und Maßnahmen im Falle eines Schlüsselverlusts vereinfacht. Einzelne Schlüssel oder ihre Besitzer lassen sich aus dem Kreis der Zugangsberechtigten zurückziehen, ohne Umbauten am Schließsystem vornehmen zu müssen. Auch lässt sich für jeden Schlüsselinhaber festlegen, ob er die Tür allein oder in Begleitung öffnen darf. Im Gegensatz zum Zugangscode bieten diese Systeme einen höheren Schutz gegen Weitergabe, im Gegensatz zur Magnetkarte sind sie schwerer kopierbar, nicht versehentlich löschbar und mechanisch unempfindlicher im täglichen Gebrauch.
Schlüssel im Mietrecht Webseite der Berliner MieterGemeinschaft e.V., abgerufen am 9. Juli 2010
Ein Wort ist eine selbstständige sprachliche Einheit. In der Sprache hat es, im Gegensatz zu einem Laut oder einer Silbe, eine eigenständige Bedeutung.
Eine allgemein akzeptierte Definition existiert nicht. Eine Definition gilt als "schwierig". Der Ausdruck Wort ist mehrdeutig und hängt vom Untersuchungsgesichtspunkt, von der jeweils interessierenden sprachlichen Ebene und von den diesbezüglichen Theorien ab. Ob Wort in der Sprachwissenschaft überhaupt eine brauchbare Kategorie ist, ist umstritten. So stellte de Saussure den Begriff Wort völlig zurück und sprach vom Zeichen[1]. In der Semantik wird statt vom unklaren Ausdruck Wort lieber vom Lexem gesprochen.
Das Wort wird begrifflich zumeist vom Phonem, Morphem, der Wortgruppe und dem Satz abgegrenzt. Allerdings kann tatsächlich ein einziges Wort einen Satz bilden und das Wort aus einem einziges Morphem und dieses aus einem einzigem Phonem bestehen.
Auch erscheinen die Grenzen zwischen dem zusammengesetztem Wort und der Wortgruppe fließend.
Inhaltsverzeichnis |
Für „Wort“ gibt es zwei Pluralformen.[4]
Gemäß einer Grammatikerregel lautet der Plural von Wort dann Wörter, wenn es um das Auftreten mehrerer einzelner davon geht (Das Verzeichnis enthält 100.000 Wörter). Von Worten spricht man hingegen bei der Verwendung von Wörtern in feststehenden Zusammenhängen (Dankesworte, Grußworte, i. W.) oder geläufigen Ausdrücken (ehrliche Worte, leere Worte), bei Verwendung von Zitaten aus der Literatur (Der Worte sind genug gewechselt..., Goethe, Faust I) sowohl in eher lässiger Umgangssprache (haste da noch Worte) wie in „gehobener Sprache“ als Ausdruck „gewählter Ausdrucksweise“ (in wohlgesetzten Worten hob er an...).[5][4]
Diese Unterscheidung, die im 17. Jh. vom Sprachgelehrten Justus Georg Schottelius eingeführt wurde,[5][4] wird inzwischen oft ignoriert.
Wort bezeichnet als Kollektivum auch eine bedeutsame, kurze Aussage (Ein Wort der Weisheit, Machtwort) oder eine mündliche Unterhaltung (sie beherrscht Esperanto in Wort und Schrift), insbesondere wenn sie eine feste Form bilden, in die Einschübe nicht möglich sind (etwa in Sprichwort). Diese bestehen ihrerseits aus mehreren grammatikalischen Wörtern. Der Plural Worte ist hierbei erforderlich. Wörter der Weisheit ist somit ein Oxymoron.
Des Weiteren bezeichnet das Wort als Singularetantum – von dem hierbei kein Plural gebildet werden kann – eine Lehre (z. B. das Wort Gottes) oder ein Versprechen (z. B. sein Wort brechen).
Wörter gehören zu den ältesten abstrahierenden symbolischen Formen der Menschheit. Ob nicht z. B. Bilder älter sind, ist eine empirisch schwer beantwortbare Frage (vgl. Urgesellschaft). Voraus gingen ihnen jedenfalls erfahrungsbewährte Wiederholungen konkreter Handlungen. Ob sich bestimmte Urwörter (Ur-Sätze?) annehmen lassen, ist strittig, obwohl die Vergleichende Sprachwissenschaft daran arbeitet, den Nachweis dafür zu erbringen. Erste etablierte Wörter, wahrscheinlich sehr konkret durch Gestik und Mimik darstellenden Charakters begleitet, erlaubten dann weitere und stärker abstrahierende Wörter – zum Beispiel konnten sich aus „eine Handvoll“, „in Hörweite“ bzw. „zuerst“, „tags“ bzw. „Mamma“, „Vortänzer“, noch stärker abstrahierend, dann kategoriale Wörter bezüglich „Raum“ bzw. „Zeit“ bzw. benennbaren „Subjekten“ entwickeln. Schlüsse, die sich auf den Spracherwerb in der Ontogenese des einzelnen Kleinkindes stützen und daraus auf das erste Sprechen in der Phylogenese der Menschheit folgern, sind keineswegs zwingend, obgleich hilfreich.
Muttersprachler glauben oft, durch ihr Sprachgefühl ein intuitives Verständnis davon zu haben, was in ihrer Sprache ein Wort ausmacht; die Sprachwissenschaft aber tut sich damit schwer, allgemeingültige Kriterien zur Abgrenzung von Wörtern zu finden. Je nach Blickwinkel sind verschiedene Kriterien möglich, die je nach theoretischem Hintergrund und Erkenntnisinteresse miteinander kombiniert oder ergänzt werden. Unter dem Ausdruck "Wort" kann phonetisch-phonologisch, graphematisch, morphologisch, syntaktisch oder lexikalisch-semantisch je Verschiedenes verstanden werden[6]:
Orthographische Abgrenzungskriterien werden vielfach abgelehnt. Dies aus innersprachlichen und aus sprachvergleichenden Gründen:
Letztlich ist die geschriebene Sprache "eine Interpretation der gesprochenen Sprache"[25] und ist die orthographische Wortdefinition "tautologisch, denn in die Schreibkonventionen ist das Vorverständnis dessen, was ein Wort ist und wo seine Grenzen sind, schon eingegangen"[26].
Das Wort als lautliche Einheit (phonologisches Wort) wird zwar weniger als das Wort als grafische Einheit (orthographisches Wort) kritisiert[27], erscheint aber letztlich entsprechend kritisierbar: die Definition erscheint zirkulär, weil die Einheit des Wortes nicht durch Pausen, sondern (etwaige) Pausen durch die Einheit des Wortes bedingt sind.
In der Grammatik werden Wörter nach Wortarten (zum Beispiel Substantiv, Adjektiv, Verb...) unterschieden und hinsichtlich Satzstellung, Flexion, Tonalität (in Tonsprachen wie Mandarin-Chinesisch) et cetera untersucht.
Es gibt verschiedene Ansätze, Wörter nach Wortarten zu gliedern. Es werden syntaktische, morphologische und funktionale Kriterien verwendet. Im Wesentlichen geht die heutige Klassifikation schon auf die Antike (Dionysios Thrax) zurück. Einzelheiten: siehe Wortart.
Wörter bestehen aus Morphemen, das sind die kleinsten bedeutungstragenden Einheiten im Sprachsystem, in flektierenden Sprachen aus Stamm- und Flexionsmorphem (Haus+es). In einer isolierenden Sprache wie im klassischen Chinesisch oder Vietnamesischen hingegen gibt es keine Flexion.
Geschriebene Wörter werden mit Buchstaben, Schriftzeichen oder Symbolen dargestellt und in vielen Sprachen durch Leerzeichen vor dem Wort oder Satzzeichen voneinander abgetrennt. Im klassischen Chinesischen entspricht jedem Zeichen ein Wort, ein Morphem und eine Silbe.
Die in einer Sprache verwendete Schrift ist reine Konvention und entwickelt sich zumeist historisch weiter. Beim Übergang einer Schrift von einer Sprache zur einer anderen, nicht näher verwandten Sprache gibt es Zeichen für Laute, die es in der neuen Sprache nicht gibt und andererseits Laute für die es keine Zeichen gibt. Meist wird dann die Schrift angepasst indem Zeichen nicht weiter verwendet werden, übrige Zeichen für andere Laute verwendet werden, Kombinationen von Zeichen eingeführt oder Zeichen durch diakritische Zeichen modifiziert werden oder zusätzliche Zeichen eingeführt werden. Die Schreibrichtung ist abhängig von den Schreibregeln und beruht darauf, dass sich eine Richtung historisch durchgesetzt hat.
Gesprochene Wörter bestehen aus Silben, die wiederum aus einem oder mehreren Phonemen (Lauten) bestehen. In manchen Sprachen kommen bedeutungsunterscheidende Töne hinzu (Mandarin-Chinesisch, Hausa, Vietnamesisch), sie werden Tonsprachen genannt (vgl. auch die Intonation deutscher Interjektionen wie „hm“). In Akzentsprachen wie Deutsch hat jedes Wort eine Hauptakzentstelle. In der gesprochenen Sprache liegt potenziell vor und hinter dem Wort eine kurze Pause.
Nonverbale bezeichnen die Urform der Kommunikation, siehe Monolog.
Ein großer Teil des deutschen Wortschatzes besteht aus Wörtern, die anderen Sprachen entstammen, so genannten Fremd- und Lehnwörtern. Der Anteil der Entlehnungen am Wortschatz ist in verschiedenen Sprachen unterschiedlich hoch. So wurden im Englischen unter rund 80000 Wörtern fast 75 % nichtgermanischen Ursprungs gezählt.[29] In einem deutschen etymologischen Wörterbuch wurden unter knapp 17000 Wörtern über 30 % Entlehnungen ermittelt.[30]
Mit den 207 häufigsten Wörtern im Wortschatz eines deutschen Muttersprachlers lassen sich bereits 50 % eines fast beliebigen Textes darstellen.[31] Davon sind einsilbige Wörter die häufigsten. Je länger ein Wort, desto geringer seine Häufigkeit. Diese Beobachtung kann man in nahezu allen Sprachen machen. Das zugrundeliegende Prinzip nennt sich Zipfsches Gesetz beziehungsweise Huffman-Kodierung.
Es ist inzwischen ein Sport daraus geworden, sich in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Wörter zu merken. Der Weltrekord für fünfzehn Minuten liegt bei 214 Wörtern. Um solche Gedächtnisleistungen zu vollbringen, greifen die Gedächtnissportler auf verschiedene Mnemotechniken zurück.
Das Evangelium nach Johannes beginnt mit einem tiefgründigen Prolog in der Form eines strophischen Liedes (1,1–18 EU) über das Wort. Der bekannte erste Satz lautet: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.” Auch in den heiligen Schriften anderer Religionen kommt dem Wort eine herausragende Bedeutung zu [32].
Schlüsselwort (englisch keyword) steht für:
Siehe auch:
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