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Lettris is a curious tetris-clone game where all the bricks have the same square shape but different content. Each square carries a letter. To make squares disappear and save space for other squares you have to assemble English words (left, right, up, down) from the falling squares.
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Mit Hilfe von Volksbezeichnungen (Ethnonymen bzw. Ethnika) werden Ethnien oder Staatsvölker (in Form von Demonymen) benannt. Die Ethnonymie als Teilgebiet der Namenforschung und Ethnologie beschäftigt sich mit Sammlung, Klassifizierung und Kartierung dieser Namen sowie ihrer Deutung, Begriffsgeschichte und soziologischen und sprachlichen Funktion.
Inhaltsverzeichnis |
Ethnonym kommt von griech. ἔθνος éthnos „Volk, Volksgruppe, Bevölkerung“ und ὄνομα ónoma „Name“ in der Endung -nym, Demonym von δῆμος in derselben Bedeutung. Andere Ausdrücke sind ethnischer Name, Volksname, Volksgruppenbezeichnung oder Stammesbezeichnung.
Die zugrundeliegenden Begriffe Ethnos, Demos, Volk, Volkszugehörigkeit, Nation sind diffizil abzugrenzen, und entsprechend die Namensbegriffe oft in mehreren dieser Sinne in Gebrauch. Während der Ausdruck Demonym siedlungsgeographische Aspekte fokussiert, verarbeitet das Ethnonym primär bevölkerungsgeographische Aspekte. In den meisten Fällen ist das in etwa kongruent, aber es gibt zahlreiche Abweichungen, etwa bei Sarazenen, Zigeuner, Welsche und ähnlichen Begriffen komplexer Bedeutungsebenen. Auch ist die Trennung zwischen Ethno-Demonym und Glottonym (dem Namen der verwendeten Sprache) in vielen Fällen nicht unbedingt gegeben, bei manchen Namen aber bedeutend (Deutscher/Deutsch, Engländer/Englisch), selten ist sie eindeutig (Römer/Latein).
Dabei werden zwei Kategorien unterschieden:
Während Eigenbezeichnungen positiv gewertet werden – und insoferne wesentlicher Bestandteil der Identität einer Volksgruppe ist – oder allgemeinen Charakter haben, sind Fremdbezeichnungen oft abwertend (Ethnophaulismen). So leiten sich beispielsweise etliche Eigenbezeichnungen schlicht von dem jeweiligen Wort „Mensch“ ab, während Fremdbezeichnungen im Sinne von „Sprachunkundiger“ gewählt werden (polnisch Niemiec „Stummer“ für Deutscher, oder unspezifisch Barbar „Stammler“ für die nichtgriechischen Völker)
Ein übliches Phänomen ist die Benennung eines Volkes nach einer Untergruppe dessen, z. B. französisch allemand „Deutscher“ nach den Alemannen oder estnisch sakslane „Deutscher“ nach den Sachsen.
Im Deutschen wird die adjektivische Form des Wortes, das Zugehörigkeitsadjektiv, oft durch -isch erstellt, und das Substantiv, wenn es nicht schon der Stamm ist, durch -er, -ier, oder -iener. Siehe z. B. die Etymologie des Begriffs „Deutsch“.
Die Volksbezeichnungen sind eine Untergruppe der Kollektivnamen (Sozionyme). Sie können sowohl als Eigenname (Proprium) einer spezifischen Gruppierung, wie auch als Gattungsname (Appellativa) der Gruppenangehörigen verwendet werden. Daher nehmen sie eine Zwischenstellungen in diesen beiden Grundklassen der Nomina ein.
Volksbezeichnungen werden vielfach durch bestimmte auf den Volks-, Landes- oder Sprachnamen folgende Suffixkonstruktionen charakterisiert.