PornoTube
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PornoTube ist ein kostenlos nutzbares Online-Videoportal, welches ausschließlich erotische und pornografische Inhalte anbietet.
Inhaltsverzeichnis
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Das Webportal
Unternehmen
Betreiber von PornoTube ist ein Internet Service Provider (Internetdienstanbieter) in Charlotte in North Carolina (USA), der das Webhosting für sein Webportal auch von dort aus betreibt. Eigentümer der Webadresse "pornotube.com" ist die Firma Adult Entertainment Broadcast Network (AEBN), nach eigenen Angaben der weltweit größte Internetanbieter für Video on Demand und einem Pionier der Micropayment-Anwendung („pay-per-minute“).[1]
Geschäftskonzept
Das Portal wurde im Februar 2006 gegründet. Grundkonzept war, dass es jeder (erwachsenen) Person möglich sein sollte, kostenlos Video-Clips, Bilder und Audiodateien mit erotischem und/oder pornografischem Inhalt anzusehen und hochzuladen. Mittels eines Filters lassen sich die angezeigten Medien nach heterosexuellen und homosexuellen Inhalten sowie Sexualpraktiken aufschlüsseln und sortieren. Neuartiges Konzept war, dass die Nutzer nicht nur in der passiven Betrachterrolle verblieben, sondern sich wie bei YouTube beteiligen konnten.
Schon kurz nach dem Start des Portals wurden ähnliche Portale gegründet.
Nutzung
2006 konnte PornoTube ein 1200-prozentiges Wachstum der Klickzahlen verbuchen. Die Website gehört nach der umstrittenen und nicht repräsentativ erhobenen Rangliste von Alexa.com zu den 200 meistbesuchten Websites weltweit (Mitte August 2007 = Rang 198). Laut eines Artikel im Magazin Max wird Pornotube 14 Millionen Mal am Tag angeklickt, jeder 50. Besucher stammt aus Deutschland.
Wiedergabe in den Medien
Das US-Magazin T3 benannte die Seite bereits kurz nach dem Start als die wichtigste Adresse im Internet.
Einen umfassenden Bekanntheitsgrad außerhalb der Pornoszene erhielt PornoTube, als dort ein angebliches Sexvideo von Britney Spears und ihrem damaligen Partner Kevin Federline auftauchte, was eine weltweite Berichterstattung in Massenmedien zur Folge hatte.[2][3]
Kritik
In die Kritik geriet das Portal durch die Tatsache, dass keine effektive Alterskontrolle stattfindet, sondern lediglich das Alter abgefragt wird. Der Verband der Videothekare (IVD) forderte deshalb im Juli 2007 die Kommission für Jugendmedienschutz auf, diese und ähnliche Seiten für deutsche Benutzer des Internets sperren zu lassen.[4]
Siehe auch
- Pornografie im Internet
Weblinks
- Bericht vom 6. Februar 2007 auf spiegel-online.de: Christian Stöcker: Jenseits von YouTube: „Kein Sex, ihr dämlichen Bastarde“
- Bericht vom August 2007 auf max.de: Stephan Seiler: PornoTube. Einmal Porno und zurück.
Einzelnachweise
- ↑ Gemäß Angaben im Onlineauftritt von PornoTube, Seite: „Advertising Information“ (englisch)
- ↑ Bericht vom 15. November 2006 in stern.de: Monique Berends: Britney Spears. Angebliches Sexvideo im Netz.
- ↑ Bericht vom 13. November 2006 in tonight.co: Britney-Kevin sex tape found on PornoTube (englisch)
- ↑ Bericht in Der Spiegel, Heft 28/2007, S. 102: Videotheken kämpfen gegen Youporn
Kategorien: Website | Pornografie
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